Geiselhöring in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Straubing-Bogen
Koordinaten: 48° 50′ N, 12° 24′ O
Höhe: 356 m ü. NN
Fläche: 99,96 km²
Einwohner: 6765
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94333
Vorwahl: 09423
Kfz-Kennzeichen: SR
Gemeindeschlüssel: 09 2 78 123
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadtplatz 4
94333 Geiselhöring
Bürgermeister: Franz Xaver Stiersdorfer (Freie Wähler)

Geiselhöring ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen.

Geografie

Geiselhöring liegt in der Region Donau-Wald im Tal der Kleinen Laber.

Es existieren folgende Gemarkungen: Geiselhöring, Greißing, Hainsbach, Hirschling, Hadersbach, Haindling, Oberharthausen, Pönning, Sallach, Wallkofen.

Geschichte

Geiselhöring gehörte zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Kirchberg des Kurfürstentums Bayern. Hier befand sich eine offene Hofmark des Klosters Obermünster. Darüber hinaus besaß Geiselhöring ein Marktgericht mit weitgehenden magistratischen Eigenrechten. 1952 wurde Geiselhöring zur Stadt erhoben. Bei der Gebietsreform im Jahr 1978 wurden die Gemeinden Greißing, Hadersbach, Haindling, Hainsbach, Hirschling, Oberharthausen, Pönning, Sallach und Wallkofen nach Geiselhöring eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.708, 1987 dann 5.765 und im Jahr 2000 6.603 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Stierstorfer Franz Xaver (Freie Wähler).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2901 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 512 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Historisches Rathaus aus dem Jahr 1525
  • Barocke Stadtpfarrkirche St. Peter und Erasmus [1]
  • Loichinger-Haus aus dem 16./17. Jahrhundert
  • Agrarhistorisches Museum des Gäubodens (Troadbodn)
  • Schifffahrtsmuseum
  • Schäfflertanz
  • Doppelkirchenanlage des alten Marienwallfahrtsortes Haindling [2]
  • Barocke Dorfkirche Mariä Himmelfahrt in Hadersbach [3]
  • Wallfahrtskirche in Antering [4]
  • Rokokokirche St. Martin in Pönning [5]
  • Dreiteilige Vierecksschanze bei Greißing (womöglich keltisches Religionszentrum dieser Region)

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 72, im produzierenden Gewerbe 1297 und im Bereich Handel und Verkehr 131 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 240 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2204. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 208 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 6444 ha, davon waren 6096 ha Ackerfläche und 335 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 165 Kindern
  • Volksschulen: 2 mit 24 Lehrern und 470 Schülern
  • Grundschule Geiselhöring Internetseite der Grundschule Geiselhöring

Bekannte Persönlichkeiten aus der Stadt Geiselhöring

Folgende Persönlichkeiten kommen aus Geiselhöring bzw. hatten mit Geiselhöring zu tun:

  • Elli Erl (Siegerin von Deutschland sucht den Superstar 2003)
  • Haindling - Hans-Jürgen Buchner benannte seine Musikgruppe "Haindling" nach gleichnamigen Ortsteil
  • Luise Kinseher
  • Paul Mathias Padua (* 15. November 1903 in Salzburg; † 22. August 1981 in Tegernseer Tal) aufgewachsen in Geiselhöring



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Informationsportal über Geiselhöring in Bayern - 24.5.2012