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Gelbensande ist eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde ist Sitz des Amtes Rostocker Heide, dem weitere vier Gemeinden angehören. GeografieDie etwa 8 km breite Rostocker Heide trennt Gelbensande von der Ostseeküste. Die Gemeinde liegt an der Bahnlinie Rostock – Stralsund und an der B 105 (ebenfalls von Rostock nach Stralsund). GemeindegliederungGelbensande besteht aus den Ortsteilen Gelbensande und Willershagen. Beide Gemeinden schlossen sich 1958 zusammen. WillershagenDer Ortsteil Willershagen wurde im Jahr 1957 an die Gemeinde Gelbensande angeschlossen. Willershagen bestand als slawischer Ort bereits um 1000, allerdings unter einem anderen, heute nicht mehr bekannten Namen. Es lag unter anderem mit den slawischen Orten Bentwisch und Kussewitz im Burgbezirk Kessin. Nachdem dieser zerstört wurde, gingen die Ländereien an die Stadt Rostock über. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Willershagen an das Klarissenkloster Ribnitz übertragen, um die nicht verehelichten Töchter der Patrizier der Stadt Rostock und einiger Ritter des Landes Mecklenburg bis zum Ableben zu versorgen. Während der Unabhängigkeitskriege der USA im 18. Jahrhundert forderte die Stadt Rostock das Dorf und das Gut Willershagen zurück, da sie sich mit den großen Holzbeständen der dort gelegenen Forsten am Kriegsprofit beteiligen konnte. Bis zur Novemberrevolution 1919 verblieb der Ort im städtischen Eigentum. 1920 erhielt er die kommunalen Selbständigkeit. Sehenswürdigkeiten
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