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Georgsmarienhütte ist eine selbständige Gemeinde in Niedersachsen. Sie gilt als Modellfall für einen freiwilligen Gemeinde-Zusammenschluss. Bedeutendstes Baudenkmal der Stadt ist die im 12. Jahrhundert errichtete ehemalige Klosterkirche des früheren Klosters Oesede im gleichnamigen Stadtteil Georgsmarienhüttes. GeografieGeografische LageDie "Stadt im Grünen" liegt im so genannten Osnabrücker Land zwischen der Stadt Osnabrück im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden. An der südlichen Ortsgrenze zu Bad Iburg liegt die höchste Erhebung im niedersächsischen Teil dieses Mittelgebirges: der 331 m hohe Dörenberg. Nachbargemeindenvon Norden beginnend im Uhrzeigersinn:
Stadtgliederung
ReligionenIn Georgsmarienhütte gibt es folgende Kirchen mit den dazugehörigen Gemeinden: Römisch-katholische Kirche
Die Kirchengemeinde Peter und Paul, Heilig Geist und Maria Frieden bilden einen Gemeindeverbund. Es bedeutet, dass für alle drei Kirchengemeinden ein Pfarrer zuständig ist. Evangelisch-lutherische Kirche
Die evangelisch-lutherischen Christen aus dem Stadtteil Holzhausen werden von der Apostelgemeinde in Osnabrück-Sutthausen betreut. Die evangelisch-reformierten Christen Georgsmarienhüttes sind Mitglieder der evangelisch-reformierten Gemeinde in Osnabrück. Neuapostolische Gemeinde
Islam
Geschichte1856 baute der "Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein" ein Eisenhüttenwerk in der Gemeinde Malbergen. Namensgeber waren der letzte Herrscher des Königreichs Hannover Georg V. und seine Frau Marie. Aus der zugehörigen Arbeiterkolonie entstand 1860 die Gemeinde Georgsmarienhütte. Nach Jahren der räumlichen Ausdehnung wurde 1937 Malbergen eingemeindet. Das ehemals freie Malbergen existierte seitdem nur noch als Ortsteil. 1970 schlossen sich die Landgemeinden Oesede, Kloster Oesede, Harderberg, Holsten-Mündrup, das südliche Holzhausen sowie das Industriedorf Georgsmarienhütte zur Stadt Georgsmarienhütte, der so genannten "Industriestadt im Grünen", zusammen. Nach Rückbau des Stahlwerkes spricht man seit einigen Jahren nur noch von der "Stadt im Grünen". Einwohnerentwicklung(jeweils zum 31. Dezember)
PolitikStadtrat
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006) Städtepartnerschaften und Städtefreundschaften
Museen
Bauwerke
Infrastruktur und WirtschaftVerkehrGeorgsmarienhütte ist über die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bundesstraße 51 an das Fernstraßennetz (Bundesautobahn 30) angebunden. Weiterhin befinden sich in den Stadtteilen Harderberg und Kloster Oesede Anschlüsse an die Bundesautobahn 33 und die Bundesstraße 68 in Nord-Süd-Richtung. In Ost-West-Richtung verläuft die Landesstraße 95. Die Haltepunkte Oesede und Kloster Oesede in Georgsmarienhütte liegen an der Bahnstrecke Haller Willem (KBS 402), auf der im Stundentakt die RB 75 Bielefeld–Halle (Westf)–Osnabrück verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der NordWestBahn, die Diesel-Triebwagen der DB-Baureihe 643 für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h einsetzt. Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Regionalbusse nach Osnabrück, Bad Iburg und Bad Rothenfelde. Für den Busverkehr im Landkreis Osnabrück gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS). Im Haller Willem kann der Tarif „VOS-Plus” und in Richtung Bielefeld ein Übergangstarif zum „Sechser-Tarif” (Verkehrsverbund OstWestfalenLippe) genutzt werden. Ansässige UnternehmenWichtigster Industriebetrieb ist das gleichnamige Stahlwerk Georgsmarienhütte. Weiterhin war Georgsmarienhütte Sitz des börsennotierten Automobilzulieferers pgam, der jedoch im Jahr 2005 Insolvenz anmeldete. Ein mittelständisches High-tech Unternehmen ist die Firma Belec Spektrometrie Optoelektronik GmbH, die optische Funkenemissionsspektrometer herstellt und weltweit vertreibt. Drittgrößter Arbeitgeber in der Stadt Georgsmarienhütte (nach dem Klinikum St. Georg) ist die Oeseder Möbelindustrie. Kultur
BildungGeorgsmarienhütte besitzt ein Gymnasium (Trägerschaft Landkreis Osnabrück), welches im Ortsteil Oesede angesiedelt ist, eine Realschule in Alt-Georgsmarienhütte und bald nur noch zwei (vorher drei) Hauptschulen. Auch eine Förderschule Lernen (Trägerschaft Landkreis Osnabrück) befindet sich in Georgsmarienhütte. Im Ortsteil Holsten-Mündrup befindet sich die Kinder- und Jugendbildungsstätte Dionysiushaus. Außerdem gibt es nicht nur ein großes Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, die sich über Volkshochschulkurse oder in der Katholischen Landvolkhochschule in Oesede weiterbilden können. Leseförderung findet in der Stadtbibliothek Georgsmarienhütte - Kirchliche öffentliche Bücherei - mit ihren Einrichtungen in den Stadtteilen Oesede (Hauptstelle), Holzhausen, Kloster Oesede, Harderberg und Alt-Georgsmarienhütte (Kirchstraße und Hindenburgstraße) statt. Eine staatlich anerkennte Bildungsstätte und Heimvolkshochschule in der Trägerschaft des Ordens der Franziskaner und des Bistums Osnabrück befindet sich mit „Haus Ohrbeck” im Kloster Ohrbeck in Holzhausen. Söhne und Töchter der Stadt
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