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Germaringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. GeografieGermaringen liegt in der Planungsregion Allgäu. Es existieren folgende Gemarkungen: Ketterschwang, Obergermaringen, Untergermaringen, Schwäbishofen. GeschichteGermaringen gehörte zur Freien Reichsstadt Kaufbeuren. Zu Germaringen gehörten die Gemeindeteile Ober- und Untergermaringen sowie das Riederloh. Ketterschwang kam im Jahr 1803 durch die Säkularisation der Reichsabtei Irsee (der der gesamte Ort bis auf den Weiler Schwäbishof gehörte) an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden. Durch die Gebietsreform in Bayern wurden Germaringen und Ketterschwang zusammengelegt. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.388, 1987 dann 2.814 und im Jahr 2000 3.668 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Kaspar Rager (Freie Wgem. Untergermaringen). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.615 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 408 T€. Kultur und SehenswürdigkeitenDas Landschafts- und Ortsbild ist wesentlich von den Kirchen mitgeprägt. Nennenswert sind St. Georg auf dem Georgiberg in Untergermaringen und St. Wendelin in Obergermaringen. Zur St. Georgskirche pilgerten noch vor einigen Jahrzehnten Gläubige am Georgifest (23. April) aus der Umgebung, der Zugangsweg auf den Berg ist gesäumt von alten Linden und sechs gemauerten Wegstationen aus dem 17. Jahrhundert. Mauern und der Apsis der Kirche sind aus Tuffquadern stammen aus der Welfenzeit um 1180. Der Satteldachturm in Ziegelsichtbauweise wurde erst im 15. Jahrhundert. errichtet. Der Bau wurde 1966-1970 umfassend renoviert und weitgehend in den ursprünglichen romanischen Baustil mit entsprechender Ausstattung zurückgeführt. Dabei wurde ein romanisches Apsisfresco mit einem Christus umgeben von einer spitzen Mandorla freigelegt. St. Wendelin in Obergermaringen wird bereits im 16. Jahrhundert als Wallfahrtskirche zum Hl. Wendelin schriftlich erwähnt. An Stelle der ursprünglichen Kapelle wurde 1697 mit dem Bau einer Barockkirche begonnen. Der Bauplan stammt wahrscheinlich von dem Wessobrunner Baumeister und Stukkateur Johann Schmuzer. 1727 wurde der Bau mit zwei Kuppeltürmen fertiggestellt. Im Inneren der Kirche sind eine Fülle von Wand- und Deckengemälden sowie reichhaltige Stukkaturen von Wessobrunner Meistern erhalten. An den Wänden sind zahlreiche Fresken mit Darstellungen aus dem Leben und der Legende des Hl. Wendelins. Die Gewölbefelder schmücken Gemälde mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, umrahmt von üppigen Stuckornamenten. In der Kirche bewahrt wird eine Reliquie des Hl. Wendelins. Früher gab es Wallfahrten, Wendelinsritte und Viehsegnungen. In letzter Zeit wurde der Wendelinsritt wieder ins Leben gerufen. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 25, im Produzierenden Gewerbe 387 und im Bereich Handel und Verkehr 128 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 115 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.139. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 69 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.993 ha. Davon waren 625 ha Ackerfläche und 1.367 ha Dauergrünfläche. Bedeutende ansässige Unternehmen:
BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
VereineSVO Germaringen, Musikverein Germaringen, Musikkapelle Ketterschwang e.V. Persönlichkeiten
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