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Gerolfingen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hesselberg mit Sitz in Ehingen. GeografieNaturräumliche LageGerolfingen liegt südlich des Hesselbergs, eines zur Fränkischen Alb gehörenden Zeugenberges, nur wenige Kilometer nördlich des Nördlinger Ries. Zwischen dem Hauptdorf und den beiden Ortsteilen Aufkirchen und Irsingen fließt die Wörnitz in östlicher Richtung. GeologieDer überwiegende Teil des Gemeindegebiets befindet sich im Oberen Keuper. Der Anstieg zum Hesselberg besteht aus allen drei Schichten des Jura (vorwiegend Dogger). VerkehrslageDer Ort wird in Längsrichtung von der Dinkelsbühl und Wassertrüdingen verbindenden Staatsstraße St 2218 durchquert, auf der auch eine Buslinie verkehrt. Auf dieser Route verläuft auch die "Deutsche Ferienstraße Alpen-Ostsee". Die einzige Auffahrt auf den Hesselberg zweigt innerhalb des Dorfes von dieser Straße ab. NachbargemeindenWestlich Gerolfingens liegt die Gemeinde Wittelshofen, im Osten Röckingen, im Norden (nördlich des Hesselbergs und nicht direkt von Gerolfingen mit dem Fahrzeug erreichbar Ehingen, im Süden Fürnheim und im Südwesten Weiltingen. OrtsteileDie Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile:
Gerolfingen selbst ist der langgezogene Ort im unteren Teil des Bildes. Jenseits der Wörnitz schließt sich Aufkirchen und unmittelbar daran Irsingen an. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung Gerolfingens datiert aus dem Jahr 1228, die des Ortsteils Aufkirchen bereits aus dem Jahre 1188. Die Ortsendungen -ingen und -kirchen sowie der fränkische Name "Gerolf" geben ebenfalls Aufschluss darüber, dass es sich um eine Ortschaft aus der altfränkischen Besiedelungsphase handelt. ReligionenDie überwiegende Teil der Einwohner ist – wie in den meisten Gemeinden Mittelfrankens – protestantisch. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Gerolfingen hat 13 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Unter von Gold und Rot geteiltem Schildhaupt gespalten von Silber und Schwarz mit einem Adler in verwechselten Farben, der einen nach links gerichteten waagrechten Wurfspeer in verwechselten Farben in den Fängen hält. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenRömerpark Ruffenhofen Bauwerke
SportIn Aufkirchen gibt es einen Fußballverein (SCA). Kulinarische SpezialitätenIm Dorf befinden sich drei Gasthäuser, in denen die traditionelle fränkische Küche serviert wird (der "Grüne Baum", der "Goldene Löwe" und der "Rote Ochse"). Im letztgenannten, der Gaststätte "Rötter", wurde bis Mitte der 1990er Jahre das über den fränkischen Raum hinaus bekannte "Rötter-Bräu" gebraut. In den Räumen der Brauerei steht eine der ältesten Abfüllanlagen Deutschlands. Wirtschaft und InfrastrukturGerolfingen ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
