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Giebelstadt ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und Verwaltungssitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft. GeografieEs existieren folgende Gemarkungen: Allersheim, Euerhausen, Eßfeld, Giebelstadt, Herchsheim, Ingolstadt i.UFr., Sulzdorf. GeschichteIn Giebelstadt teilten sich das seit 1792 preußische Fürstentum Ansbach (als Nachfolger der Grafen von Geyer) sowie die Freiherren von Zobel die Herrschaft. Beider Rechte kamen 1806 an das Großherzogtum Würzburg des Erzherzog Ferdinand von Toskana, mit welchem Giebelstadt 1814 an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet des Marktes wurden 1970 3.886, 1987 dann 3.642 und im Jahr 2000 4.454 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Paul Merklein (Unabhängige Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Volker Kleinfeld (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2489 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 857 T€. MarktgemeinderatDer Marktgemeinderat hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenIn Blau ein silberner Widderkopf mit goldenem Gehörn. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrEs existiert ein Flugplatz [1] (militärisch und zivil). Der Flugplatz wurde während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für den Transfer zu einigen Spielorten genutzt. So ist z.B. die Nationalmannschaft von Ghana, welche ihr Quartier in Würzburg während der WM bezogen hatte, von Giebelstadt aus zu seinen Spielen geflogen. Des Weiteren wurde er auch von der Nationalmannschaft von Ecuador, welche in Bad Kissingen ihr WM-Quatier hatte, genutzt. Der Flugplatz ist also auch für Maschinen vom Typ Airbus A320 geeignet und ist im Landkreis der größte Flugplatz. Er wird auch häufig von im Landkreis ansässigen Firmen genutzt. Die Stadt liegt an der Bundesstraße 19. Öffentliche EinrichtungenSeit dem 1. Juli 2000 ist die 12. Heeresfliegerbrigade der (US-Armee), und weiterhin die 69. Air Defense Artillery (Patriot) in Giebelstadt stationiert. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen ist die Nutzung des Flugplatzes eingestellt worden. Das Gelände ist am 31. Dezember 2006 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgefallen und steht nun zum Verkauf. Nach erfolgreichem Widerstand der Giebelstadter Bevölkerung wurde der Plan einen Regionalflughafen aufzubauen wieder ad acta gelegt. Siehe auch: ausländische Militärbasen in Deutschland PersönlichkeitenSöhne und Töchter der StadtGeburtsort von Florian Geyer (deutscher Ritter und Diplomat). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
