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Gilserberg ist eine Gemeinde im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen, Deutschland. GeografieGeografische LageGilserberg liegt am Fuß des Kellerwaldes, eingebettet in das kurhessische Bergland an der Bundesstraße 3, Kassel (60 km) - Marburg (30 km). NachbargemeindenGilserberg grenzt im Nordwesten an die Gemeinde Haina (Landkreis Waldeck-Frankenberg), im Nordosten an die Gemeinde Jesberg, im Südosten an die Stadt Schwalmstadt (beide im Schwalm-Eder-Kreis), im Süden an die Stadt Neustadt, im Südwesten an die Städte Stadtallendorf und Rauschenberg, sowie im Westen an die Gemeinde Wohratal (alle vier im Landkreis Marburg-Biedenkopf) und die Stadt Gemünden (Landkreis Waldeck-Frankenberg). GemeindegliederungZur Gemeinde gehören neben dem Kernort Gilserberg die zehn Ortsteile Appenhain, Heimbach, Itzenhain/Bellnhausen, Lischeid, Moischeid, Sachsenhausen, Schönau, Schönstein, Sebbeterode und Winterscheid. GeschichteGilserberg wurde 1262 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. Januar 1972 schlossen sich die Orte Gilserberg, Heimbach, Lischeid, Sachsenhausen, Schönau und Winterscheid zu der Gemeinde Gilserberg zusammen. Der Name Gilserberg wurde aufgrund der zentralen Lage im Gilserberger Hochland gewählt. 1974 kamen noch die Orte Bellnhausen, Itzenhain, Appenhain, Moischeid, Sebbeterode und Schönstein zu der neuen Gemeinde hinzu. ReligionenJüdische GemeindeIn Gilserberg bestand eine jüdische Gemeinde vom 18. Jahrhundert bis nach 1933. Die Höchstzahl jüdischer Einwohner wurde um 1900 mit gut 70 Personen erreicht. Eine erste Synagoge wurde vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts eingerichtet. Eine neue Synagoge wurde am 12. Januar 1898 feierlich eingeweiht. Beim Novemberpogrom 1938 wurde sie zerstört. Mindestens vier der ehemaligen jüdischen Einwohner der Gemeinde wurden in Vernichtungslagers ermordet. An die jüdische Gemeinde erinnert noch ein kleiner jüdischer Friedhof am Ort. EingemeindungenIm Zuge der hessischen Gebietsreform schlossen sich am 1. Januar 1972 die bis dahin selbständigen Gemeinden Gilserberg, Heimbach, Lischeid, Moischeid, Sachsenhausen, Schönau, Schönstein, Sebbeterode und Winterscheid freiwillig zur Gemeinde Gilserberg zusammen. Am 1. April 1972 machten die Gemeinden Appenhain und Itzenhain die neue Großgemeinde komplett. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
StädtepartnerschaftenMit der Gemeinde Rocheserviere aus Frankreich besteht eine Partnerschaft. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
