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Gimbsheim ist eine Gemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz, Deutschland. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt zwischen Worms und Mainz. Gimbsheim gehört der Verbandsgemeinde Eich an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Eich hat. NachbargemeindenGimbsheim grenzt im Norden an die Gemeinde Guntersblum, im Westen an die Gemeinde Alsheim und im Süden an die Gemeine Eich. Im Osten wird die Gemeinde Gimbsheim durch den Rhein begrenzt. GeschichteGimbsheim wurde vermutlich um das Jahr 500 während der Frankenbesiedelung unter Chlodwig I von einem Franken namens Gimmund gegründet. Der Ort hieß anfangs wahrscheinlich Gimmundheim. Im Laufe der Jahre ändert sich die Bezeichnung des Ortes in den historischen Quellen. So wurde aus Gimmundheim heute Gimbsheim. Kurz-Chronik 13. Mai 766 Erstmalige Erwähnung des Ortes (Damals noch mit Namen Gimmenheim) im Lorscher Kodex. 2 Einwohner des Ortes schenkten darin dem Lorscher Kloster Ackerland und Weinberge für ihr Seelenheil 813 In diesem Jahr ist eine Schenkung an das Kloster Fulda verzeichnet. 1194 erster urkundlicher Nachweis einer Kirche in Gimbsheim 1208 Ein Gimbsheimer Pfarrer namens Heinrich wurde als Mitglied des Domkapitels zu Worms erwähnt. 1402 Das Gimbsheimer Gerichtssiegel, das "Mauricius Siegel" wird zum ersten Mal erwähnt. 1499 Gimbsheim brannte vollständig ab. 1662 Gimbsheim wurde kurpfälzisch. 1666 Gimbsheim wurde von der Pest befallen. 17. Oktober 1704 Es gab einen Großbrand in Gimbsheim der sehr viele Gehöfte zerstörte. 1798 Ab diesem Jahr wurden alle wichtigen Eintragungen im Rathaus getätigt, nicht wie bisher im Kirchenbuch. 1800 Erstmalige Erwähnung eines Arztes in Gimbsheim 1798 - 1814 Gimbsheim gehörte in dieser Zeit aufgrund der Napoleonischen Feldzüge zu Frankreich. 1830 Der Rheindurchstich erfolgte in diesem Jahr. 1974 Gimbsheim eröffnete sein Freibad. 1977 Die Gebiete die durch die Rheinbegradigung trockengelegt wurden (der Altrhein) wurden in diesem Jahr unter Naturschutz gestellt. 1997 Die TV-Serie "Himmelsheim" wurde für den SWR in Gimbsheim gedreht. 1997 Die Niederrheinhalle entstand als Zentrum für Sport und Kultur. 2000 Der "Pfarrwiesensee" wurde von einem Kiesweiher zu einem Badesee umgestaltet. Religionen und KonfessionenDie jüdische GemeindeIn Gimbsheim bestand von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis nach 1933 eine kleine jüdische Gemeinde. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1900/1905 mit 72 Personen erreicht (3 % der Gesamteinwohnerschaft). Eine Synagoge wurde am 27. August 1892 eingeweiht. Nach 1933 ist sie verkauft und zu einem noch bestehenden Wohnhaus umgebaut worden. Mindestens acht der in Gimbsheim lebenden jüdischen Personen kamen nach den Deportationen in der NS-Zeit ums Leben. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Gimbsheim setzt sich aus 21 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) StädtepartnerschaftenPartnerschaften besteht mit der Gemeinde Talant in Frankreich. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Ansässige Unternehmen
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