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Gleichamberg ist ein Dorf im Landkreis Hildburghausen in Thüringen. GeographieGemeindegliederungZur Einheitsgemeinde Gleichamberg gehören noch folgende Orte:
GeschichteDer Ort wurde in den Urkunden erstmals 1100 als Siedlung unter dem Namen Glychon erwähnt. Im den darauffolgenden Jahren spaltete sich die Siedlung in Glychin am Berg (dem heutigen Gleichamberg und "Glychon an der Wysen" (dem heutigen Gleicherwiesen). Gleichamberg liegt am Südosthang des Großen Gleichberges, zwei Kilometer von der bayerischen Grenze entfernt. EingemeindungenDie Großgemeinde entstand am 23. März 1993 durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Bedheim, Eicha, Gleichamberg, Gleicherwiesen, Roth (bei Hildburghausen), Simmershausen und Zeilfeld [1]. Einwohnerentwicklung
PolitikGemeinderatDer Rat der Gemeinde besteht aus 1 Ratsfrau und 15 Ratsherren. Die Sitzverteilung im Gemeinderat ist seit dem 1. Juli 2004:
BürgermeisterDer amtierende Bürgermeister Günther Köhler wurde am 1. Mai 1985 in sein Amt eingeführt und ist damit der dienstälteste Bürgermeister des Landkreises. Am 2. Mai 2005 feierte er sein 20-jähriges Jubiläum. WappenBlasonierung: „In Rot über einem goldenen Dreiberg, der seinerseits mit einem roten Dreiberg belegt ist, eine geöffnete silberne Schere, darüber eine liegende goldene Vogelkopffibel.” OrtspartnerschaftenGleichamberg pflegt seit dem 22. Januar 1990 eine Partnerschaft mit Knetzgau im Landkreis Haßberge. Kultur und SehenswürdigkeitenMusikIn Gleichamberg gibt es 3 Gruppen die Musik machen:
BauwerkeNach dem ersten Weltkrieg wurde in Geichamberg zum Gedenken der Gefallenen ein Denkmal eingerichtet. Es wurde am Eingang des Waldes errichtet. Es stellt einen Wehrmachtshelm dar der auf einer Mauer liegt. An der Mauer wurden die Namen der gefallenen Soldaten angebracht. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es teilweise zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden auch die Namen der im zweten Weltkrieg Gefallenen angebracht. Im Jahr 2005 begonnen und am 11. Juni 2006 eingeweiht wurde die Naturbühne, die im Rahmen eines Projektes erbaut wurde, an dem auch amerikanische Jugendliche teilnahmen. Sie ist an die Überreste des ehemaligen Basaltwerkes gebaut worden. Das Basaltwerk wurde Anfang der 1980er Jahre stillgelegt und in den 1990er bis auf das Grundgeschoss abgerissen. SportDer Turn- und Sportverein Gleichamberg hat ein eigenes Vereinshaus, das auf einem Vorplatz zwischen der ehemaligen Schule und dem Sportplatz errichtet wurde. Regelmäßige VeranstaltungenÜber regionales Interesse wecken die drei bekannten Brauchtümer die hier gepflegt werden:
Die Kirmes in Gleichamberg ist mit teilweise mehr als 50 Darstellern eine der größten in der Region. Sie findet immer an einem der beiden ersten Novemberwochenenden statt. Brauhaus- und Backhausfest werden in wechselnden Rhythmen veranstaltet, das Brauhausfest in geraden, das Backhausfest in ungeraden Jahren. sonstige VereineNeben den bereits genannten gibt es noch einen Sportverein und einen Feuerwehrverein. Wirtschaft und InfrastrukturAnsässige UnternehmenNach der Wende wurde viel getan um Firmen in Gleichamberg anzusiedeln. Als erste Firma hat sich ELBA 1992 in Gleichamberg eine Zweigstelle errichtet. Sie ist heute das Zentrum für Kartonageprodukten der Firma. Danach folgten Firmen wie die Waffenfabrik Heym, die sich auf handgefertigte Jagdwaffen spezialisiert hat. Neben diesen genannten haben sich noch diverse kleinere Firmen angesiedelt. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
