Göggingen in Baden-Württemberg


Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ostalbkreis
Koordinaten: 48° 52′ N, 9° 53′ O
Höhe: 488 m ü. NN
Fläche: 11,38 km²
Einwohner: 2504
Bevölkerungsdichte: 220 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73571
Vorwahl: 07175
Kfz-Kennzeichen: AA
Gemeindeschlüssel: 08 1 36 024
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 46
73571 Göggingen
Webpräsenz: www.gemeinde-goeggingen.de
Bürgermeister: Walter Weber

Göggingen ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ostalbkreis.

Geografie

Geografische Lage

Göggingen liegt im Vorland der östlichen Schwäbischen Alb am Südrand der Frickenhofer Höhe oberhalb der Lein, einem kleinen Nebenfluss des Kocher, etwa 10 km nordöstlich von Schwäbisch Gmünd.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Eschach, im Osten an Schechingen und Heuchlingen, im Süden an Iggingen und Leinzell und im Westen an Täferrot.

Geschichte

Erstmals erwähnt wurde Göggingen im 13. Jahrhundert. Das Kloster Lorch, das Kloster Gotteszell, die Fürstpropstei Ellwangen und die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd hatten hier Ländereien und Güter. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Göggingen fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert.

Eingemeindungen

Zu Göggingen gehören die Teilorte Horn und Mulfingen.

In Horn steht ein 1762 auf den Ruinen einer historischen Burganlage fertiggestelltes Schloss. Die Burg war im 14. Jahrhundert im Besitz der Familie Alfingen, seit 1486 gehörte sie den Herren von Horkheim. 1806 ging sie in den Besitz Württembergs.

Mulfingen ist älter als Göggingen und wurde bereits 782 als Muniolfinga erwähnt.

Politik

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbands „Leintal-Frickenhofer Höhe” mit Sitz in Leinzell.

Sehenswürdigkeiten

  • Ein Irrgarten, der oberhalb des Götzenbachstausees angelegt wurde.

Bauwerke

  • Westlich von Göggingen liegt ein kleiner Stausee, das Hochwasserrückhaltebecken Götzenbach, auch Götzenbachsee genannt.
  • Schloss Horn, in der Teilgemeinde Horn, einem ehemaligen Rittergut. Das Schloss stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
  • Die katholische Kirche St. Nikolaus wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet. Der Turm diente einst als Wehrturm. Im Jahre 1971 erhielt die Kirche neue Glasfenster, die von der Künstlerin Gudrun Müsse-Florin hergestellt wurden.



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Informationsportal über Göggingen in Baden-Württemberg - 24.5.2012