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GeschichteZu Beginn des 9. Jahrhundert wird Göllingen in einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus († 786) von Mainz für das Klosters Hersfeld von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich als Gellinge erwähnt. Die Geschichte Göllingens ist verbunden mit dem im 11. Jahrhundert gegründeten Benediktinerkloster. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
SehenswürdigkeitenBekannt ist Göllingen durch seinen romanischen Klosterturm St. Wigbert mit seiner 16 Säulen-Krypta. Experten gehen davon aus, dass man ähnliche Gebäude nur in südlichen Ländern finden würde. Das Benediktiner-Kloster geht bis in das 11. Jahrhundert zurück. Es wurde circa 1012 von der Abtei Hersfeld gegründet, weshalb Göllingen später eine hessische Exklave wurde. 1606 wurde das Kloster von den hessischen Landgrafen aufgehoben, nachdem diese die Reformation eingeführt hatten. Es diente dann bis zur Übergabe des Gebietes von Hessen an Schwarzburg – 1816 – als kurhessische Domäne, während dieser Zeit verfiel die Klosteranlage mehr und mehr zur Ruine. Jährlich im Herbst findet regelmäßig das Klosterturmfest statt. Der Turm und die Krypta können besichtigt werden. Unweit des Klosterturmes befindet sich die evangelische Kirche, die 1722 als barocker Saalbau erbaut wurde. Auf dem Kirchhof findet man zahlreiche historische Grabsteine, zum Teil aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Bedeutungsvoll, obwohl kaum zu sehen ist die „Kleine Wipper”, ein Flussarm der Wipper. Die Kleine Wipper wurde auf 430 m schon von früheren Mönchen durch einen Tunnel geleitet. Sie wurde 1404 erstmals urkundlich erwähnt. VerkehrBis zum 10. Dezember 2006 besaß der Ort einen Haltepunkt an der Kyffhäuserbahn. Hier wurde der Personenverkehr inzwischen eingestellt. WirtschaftVorherrschend sind Landwirtschaft und Handwerk. Göllingen ist ein ehemaliger Bergarbeiterort (Kaliindustrie), allerdings von untergeordneter Bedeutung (ehemalige Gewerkschaft Günthershall). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
