Görzke in Brandenburg


Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Potsdam-Mittelmark
Amt: Ziesar
Koordinaten: 52° 10′ N, 12° 22′ O
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 74,65 km²
Einwohner: 1553
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Postleitzahl: 14828
Vorwahl: 033847
Kfz-Kennzeichen: PM
Gemeindeschlüssel: 12 0 69 224
Gemeindegliederung: Görzke und 4 Ortsteile
Adresse der
Amtsverwaltung:
Breiter Weg 32
14793 Ziesar
Webpräsenz: [-- --]
Bürgermeister: Jürgen Bartlog (CDU)

Görzke ist eine Gemeinde im westlichen Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg). Die Gemeinde gehört zum Amt Ziesar.

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt im Hohen Fläming im gleichnamigen Naturpark Hoher Fläming am Flüsschen Buckau, etwa 35 Kilometer südwestlich von Brandenburg an der Havel. Die westliche Gemeindegrenze bildet die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Durch den Ort führt die Bundesstraße 107.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören neben dem Ort Görzke die Ortsteile:

  • Hohenlobbese
  • Börnecke
  • Dangelsdorf mit der gleichnamigen Wüstung Dangelsdorf
  • Wutzow.

Geschichte

Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1161 als Gorceke. Der Name stammt aus der slawischen Zeit der Mark Brandenburg und bedeutet laut Fischer Siedlung an einem Berg. Um 1250 erhielt Görzke das Stadtrecht und wurde mit einer Stadtmauer umgeben. 1283 verlieh man dem Ort die eigene Gerichtsbarkeit und 1285 das Münzrecht.

Görzke weist eine lange Tradition als Handwerkerort auf. 1706 schlossen sich die Töpfer des Ortes zu einer Innung zusammen und belieferten die umliegenden Dörfer und Städte mit Tonwaren. Diese Tradition kann alljährlich beim Töpfermarkt bewundert werden. Dieser Markt findet immer am Ostersonntag/-montag statt.

In einer Puppenfabrik des Ortes wurde Ende der 1950er Jahre die Sandmännchenfigur hergestellt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

Bekannt ist der Ort für das dort ansässige Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr, das 1975 gegründet wurde.

Bauwerke

Bedeutendstes Bauwerk des Ortes ist die evangelische Dorfkirche, ein spätromanischer Feldsteinbau aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Die Kirche lag am Zugang zur ehemaligen Burg an der gleichfalls restlos abgetragenen Stadtmauer.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

  • Friedrich Wilhelm Dunckelberg (1773-1844), Baumeister

Literatur

  • Reinhard E. Fischer, Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin, Band 13 der Brandenburgischen Historischen Studien im Auftrag der Brandenburgischen Historischen Kommission, be.bra wissenschaft verlag Berlin-Brandenburg 2005, ISBN 3-937233-30-X, ISSN 1860-2436, Seite 66



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Informationsportal über Görzke in Brandenburg - 25.5.2012