Gößweinstein in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Koordinaten: 49° 46′ N, 11° 19′ O
Höhe: 312–588 m ü. NN
Fläche: 57,70 km²
Einwohner: 4159
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91327
Vorwahl: 09242
Kfz-Kennzeichen: FO
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 129
Gemeindegliederung: 30 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Burgstraße 8
91327 Gößweinstein
Webpräsenz: www.goessweinstein.de
Bürgermeister: Georg Lang (CSU)

Gößweinstein ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Forchheim und liegt in der Fränkischen Schweiz am Zusammenfluss von Wiesent, Ailsbach und Püttlach. Markant sind die Burg und die Wallfahrtsbasilika.


Ortsteile

  • Allersdorf
  • Altenthal
  • Behringersmühle
  • Bösenbirkig
  • Etzdorf
  • Geiselhöhe
  • Gößweinstein
  • Hardt
  • Hartenreuth
  • Hühnerloh
  • Hungenberg
  • Kleingesee
  • Kohlstein
  • Krachershöhe
  • Leimersberg
  • Leutzdorf
  • Moritz
  • Morschreuth
  • Moschendorf
  • Prügeldorf
  • Sachsendorf
  • Sachsenmühle
  • Sattelmannsburg
  • Stadelhofen
  • Stempfermühle
  • Türkelstein
  • Ühleinshof
  • Unterailsfeld
  • Wichsenstein
  • Wölm

Geschichte

Die Burg Goswinesteyn wird 1076 erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1102 fiel die Burg an das Hochstift Bamberg. Der Bamberger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (reg. von 1729 bis 1746) erhob Gößweinstein zum Markt. Bei der Säkularisation des Jahres 1803 kam das Gebiet des Hochstifts Bamberg an Bayern. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurden 1978 die ehemals selbstständigen Gemeinden Morschreuth, Wichsenstein, Behringersmühle, Kleingesee, Leutzdorf, Stadelhofen, Unterailsfeld und ein Teil der Gemeinde Tüchersfeld mit dem Markt Gößweinstein zusammengeschlossen.

Politik

Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat von Gößweinstein hat 16 Mitglieder zuzüglich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

CSU SPD FW Jugend und Frauen Bürgergemeinschaft Bürger vertreten Bürger Gesamt
2002 5 3 3 2 2 1 16 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold auf grünem Dreiberg an roter Stange ein grüner Weinstock mit zwei blauen Trauben und zwei grünen Blättern.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

  • Fränkisches Spielzeugmuseum Gößweinstein
  • Naturkundliche und geologische Sammlung im Haus des Gastes

Bauwerke

  • Wallfahrtskirche zur hl. Dreifaltigkeit, 1730–1739 unter Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn erbaut nach Plänen von Balthasar Neumann, der auch selbst den Bau überwacht hat. Franziskanerpater Prof. Dr. Luchesius Spätling stellte den Antrag für die Ernennung zur Basilica minor. Die Kirche wurde 1948 durch Papst Pius XII. zur päpstlichen Basilica minor erhoben.
(siehe auch Kloster Gößweinstein).
  • Burg Gößweinstein
  • Viktor-von-Scheffel-Denkmal An den beiden Seiten sind die Verse aus dem Gedicht „Ausfahrt” zu lesen:
Ich fahr´ in die Welt!
Mein Hutschmuck die Rose, mein Lager im Moose,
Der Himmel mein Zelt.
Mag lauern und trauern, wer will, hinter Mauern –
Ich fahr´ in die Welt!

Aussichtspunkte

  • Gernerfels
  • Kreuzberg mit Hochkreuz
  • Martinswand (Bellevue)
  • Pavillon Wagnershöhe
  • Ludwigshöhe (Theaterhöhle)
  • Bärenstein (529 m NN)
  • Fischersruh
  • Nürnberger Kapelle
  • Aussichtsfelsen Wichsenstein (585 m NN)



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Informationsportal über Gößweinstein in Bayern - 25.5.2012