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Goldisthal ist eine Gemeinde in Thüringen im Landkreis Sonneberg. GeografieDer Ort liegt im oberen Schwarzatal tief eingeschnitten im Thüringer Schiefergebirge. Goldisthal ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Sonneberg. Der Ort liegt als einziger des Landkreises komplett nördlich des Rennsteiges. Goldisthal ist ein Straßendorf, welches sich 2 km im Schwarzatal hin zieht. Östlich des Ortes liegt der 843 Meter hohe Wurzelberg. Auf seiner Spitze liegt das Oberbecken des Pumpspeicherwerkes Goldisthal. Das Unterbecken liegt im Schwarzatal oberhalb des Ortes. Westlich liegt der 842 Meter hohe Eselsberg, auf welchem sich die Rennsteigwarte befindet. NachbargemeindenIm Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Katzhütte - Scheibe-Alsbach - Masserberg GeschichteDie Gemeinde wurde erstmals 1490 urkundlich erwähnt. In Goldisthal wurde in früheren Jahren Goldbergbau betrieben. Bis 1920 gehörte Goldisthal zum Schwarzburg-Rudolstädter Amt Oberweißbach. Zwischen 1920 und 1952 gehörte der Ort zum Kreis Rudolstadt, zwischen 1952 und 1994 zum Kreis Neuhaus und seitdem zum Landkreis Sonneberg. PolitikErfüllende Gemeinde für Goldisthal ist die Stadt Neuhaus am Rennweg. GemeinderatDer Rat der Gemeinde Goldisthal besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004) Wirtschaft und InfrastrukturAuf Grund der Lage in einem schmalen Tal waren in Goldisthal zu keiner Zeit größere Industrieansiedlungen möglich. Früher gab es Bergbau und das Mühlen- bzw. Hammergewerbe. Oberhalb des Ortes auf dem Farmdenkopf in 869 m Höhe befindet sich der Obersee des Pumpspeicherwerk Goldisthal mit einem Fassungsvermögen von 12 Millionen Kubikmeter. 300 m unterhalb befindet sich der Untersee mit ca. 19 Millionen Kubikmeter Wasser. Goldisthal liegt an einer "Sackgasse". Die einzige Straße aus dem Ort führt nach Norden in Richtung Katzhütte. Früher gab es auch noch eine südliche Straße nach Scheibe-Alsbach, die jedoch 2001 dem Unterbecken des Pumpspeicherwerkes weichen musste. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
