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Die amtsangehörige Gemeinde Goltoft ist ein anerkannter Erholungsort an der Schlei im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Sie ist die kleinste Gemeinde im Amt Südangeln. 1970 sollte sie mit der Gemeinde Brodersby zusammengelegt werden, lehnte jedoch ab und blieb selbständig. Hellör und Norderfeld liegen im Gemeindegebiet. GeschichteDer Name des 1386 erstmals erwähnten Orts kommt aus dem Dänischen und bedeutet Siedlungsplatz in unfruchtbarem Gelände. In Goltoft gibt es zwar den Karkbarg, den Kirchenberg als Flurnamen, eine eigene Kirche hat Goltoft heute jedoch nicht mehr. WirtschaftDer Ort ist landwirtschaftlich geprägt. Auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. PolitikWappenDie beiden Figuren des Goltofter Wappens knüpfen an historische Gegebenheiten an. Die durch ein verknotetes Band zusammengehaltenen Eichenblätter verstehen sich als die stilisierte Form einer Doppeleiche, das Erinnerungszeichen an die schleswig-holsteinische Erhebung von 1848. Wie in vielen Gemeinden wurde auch in Goltoft, wohl zur Fünfzigjahrfeier 1898, eine solche Eiche gepflanzt. Die alte Eiche, 1978 durch Straßenbau beseitigt, wurde im Jahre darauf durch eine junge ersetzt. Der Knoten der Wappenfigur ist Zeichen unverbrüchlicher Verbundenheit Schleswigs und Holsteins, die Eiche Garant für Unabhängigkeit und Beständigkeit der Bürger der Gemeinde. Goltoft war Bestandteil der Schliesharde oder Schleiharde. Als Verwaltungs und Gerichtsbezirk führte die Schleiharde ein Siegel. Das Siegelbild war ein Fisch, der die Lage an der fischreichen Schlei versinnbildlicht. Aus diesem Hardessiegel hat Goltoft den Fisch übernommen. Persönlichkeiten
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