|
|
|
| Basisdaten |
|
|
|
| Bundesland: |
Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: |
Tübingen |
| Landkreis: |
Tübingen |
| Koordinaten: |
48° 27′ N, 9° 6′ O |
| Höhe: |
474 m ü. NN |
| Fläche: |
17,3 km² |
| Einwohner: |
8522 |
| Bevölkerungsdichte: |
493 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
72810 |
| Vorwahl: |
07072 |
| Kfz-Kennzeichen: |
TÜ |
| Gemeindeschlüssel: |
08 4 16 015 |
| Gemeindegliederung: |
3 Ortsteile |
Adresse der
Gemeindeverwaltung: |
Rathausstraße 4
72810 Gomaringen |
| Webpräsenz: |
www.gomaringen.de
|
| Bürgermeister: |
Manfred Schmiderer |
Gomaringen ist eine Gemeinde etwa 10 km südlich von Tübingen.
Geografie
Geografische Lage
Gomaringen liegt im Tal der Wiesaz, einem rechten Nebenfluss der Steinlach, welche wiederum in den Neckar mündet.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde Gomaringen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Tübingen beziehungsweise zum Landkreis Reutlingen ¹
Kusterdingen, Reutlingen ¹, Mössingen, Nehren, Dußlingen und Tübingen
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Gomaringen gehören Hinterweiler und Stockach.
Geschichte
- Die Namensendung auf "ingen" belegt die Besiedlung durch die Alemannen
- Der Name "Gomaringen" wird 1191 erstmals urkundlich in der Chronik des Berthold von Zwiefalten erwähnt
- Werner von Gomaringen (ca.1356-1393) und Peter von Gomaringen (1393-1412) aus dem Hause der Herren von Gomaringen werden Äbte von Bebenhausen, dem Hauskloster der Pfalzgrafen von Tübingen.
- 1499: Gomaringen und seine heutigen Ortsteilen Hinterweiler und Stockach werden von Reutlingen erworben. 150 Jahre lang nehmen Vögte die reichsstädtischen Belange wahr.
- 1648: Wegen hoher Kontributionen, die Reutlingen als Reichsstadt nach dem Dreißigjährigen Krieg zu entrichten hat, muss es Gomaringen und Hinterweiler an Württemberg verkaufen.
- 1807: Gomaringen wird bis zum Oberamt, später zum Kreis Reutlingen geschlagen
- 1973: Mit der Kreisreform von 1973 wechselte die Gemeinde vom Landkreis Reutlingen zum Landkreis Tübingen.
Politik
Gomaringen ist der Sitz des Gemeindeverwaltungsverbandes "Steinlach-Wiesaz". Weitere Mitgliedsgemeinden sind Dußlingen und Nehren.
Gemeinderat
Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
- FW - 8 Sitze
- SPD - 5 Sitze
- CDU - 4 Sitze
- Grüne - 3 Sitze
Städtepartnerschaften
- Arcis-sur-Aube in Frankreich, seit 1976
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Gustav-Schwab-Museum im Schloss
Bauwerke
- Gomaringer Schloss, von 1837 bis 1841 Pfarrsitz von Gustav Schwab.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Landesstraße L 230 verbindet die Gemeinde mit der Bundesstraße B 27 und damit mit Tübingen und Stuttgart. Die L 394 führt östlich nach Reutlingen.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 113.
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz.
Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
|