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Gotteszell ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ruhmannsfelden. GeografieDie Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes. Gotteszell ist Ausgangspunkt für Wanderungen zum Hirschenstein (1095 m), Vogelsang (1022 m), dem Dreitannenriegel (1092 m, "Berghaus Loderhart") und auf die Oberbreitenau (1012 m, "Landshuter Haus" des Bayerischen Waldvereins) GeschichteGotteszell kann auf eine langjährige Zeit als Klosterort zurückblicken. Gegründet wurde das Kloster Gotteszell 1286 unter dem Namen Cella Dei. Sehenswert ist auch die Asam-Kirche St. Anna mit dem berühmten Asamgemälde von Cosmas Damian Asam, sowie den einmalig schön gelegenen Kalvarienberg mit den Kreuzwegstationen und der Lourdeskapelle, die noch lebendige Zeugen aus der Klosterzeit sind. 1999 wurde eine von Prof. Günther Kaunzinger konzipierte viermanualige Orgel von Thomas Jann (Alkofen) erbaut. Seit dieser Zeit finden regelmäßige "Konzerte internationaler Interpreten" statt, welche auch schon viele berühmte Organisten nach Gotteszell lockten. PolitikBürgermeister ist seit 1996 Max Meindl (CSU). WappenBeschreibung: Durch eine eingeschweifte silberne Spitze, darin eine blaue Taube mit rotem Schnabel und roten Krallen, die einen grünen Zweig im Schnabel hält, gespalten; vorne in Schwarz ein rot-silber geschachter Schrägbalken, hinten gespalten von Rot und Silber, belegt mit einem goldenen Balken. Kultur und SehenswürdigkeitenIn dem kleinen Ort sind viele Vereine ansässig. Unter anderem der Sportverein, der Schützenverein, der Heimatverein (HVG), der Volleyballverein, der Förderverein Kinder und Jugend (Jukis), die Freiwillige Feuerwehr, der Eisschützenverein, die Gotteszeller Böllerschützen sowie zwei Motorradvereine, die Motorradfreunde Gotteszell und die Old Friends Cella Dei. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrEtwas außerhalb des Ortes ist der Bahnhof Gotteszell an der Bahnstrecke Plattling - Zwiesel - Bayerische Eisenstein gelegen. Er wird im Stundentakt bedient. Hier trifft auch die private Bahnstrecke der Regentalbahn AG aus Viechtach, dem Stammsitz der Gesellschaft, auf die Strecke. Diese führte von 1928 bis 1993 weiter nach Blaibach, wo sie Anschluß an die Bahnstrecke nach Cham hatte. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
