
|
Gräfenberg ist eine Stadt im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg. GeografieGeografische LageGräfenberg weist erstaunliche Höhenunterschiede auf und ist das südliche Eingangstor zur Fränkischen Schweiz. Die Stadt liegt nördlich von Nürnberg an der B 2, die früher eine wichtige Salzhandelsstraße war. Der Ort wird im Osten und Nordwesten von zwei großen Steinbrüchen begrenzt. Die Kalkach fällt an der Westseite der historischen Altstadt schnell in die Tiefe. In ihrem weiteren Verlauf haben sich einige Schrebergärten angesiedelt. StadtgliederungOrtsteile:
GeschichteGräfenberg wurde erstmals 1172 urkundlich erwähnt. Die Nürnberger Patrizierfamilie Haller hatte seit 1333 die Herrschaft im Ort inne. Das Stadtrecht wurde im Jahre 1371 verliehen. Am 4. Juni 1567 vernichtete der große Stadtbrand alle Häuser innerhalb der Stadtmauern. Im 16. Jahrhundert erwarb die Reichsstadt Nürnberg Gräfenberg. Am 8. Juni 1778 wurde Gräfenberg nach einem gewaltigen Gewitter von einer Flutwelle heimgesucht, die mehrere Bürger in den Tod riss. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss kam der Ort 1803 zu Bayern. ReligionenGräfenberg hat je eine katholische Kirche, St. Michaelis, und eine evangelische Kirche. PolitikGräfenberg bildet zusammen mit den Gemeinden Hiltpoltstein und Weißenohe eine Verwaltungsgemeinschaft. Der Vorsitzende ist der Weißenoher Bürgermeister Rudolf Braun. StädtepartnerschaftenGräfenberg pflegt seit 1987 eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Ort Pringy. Am 1. Mai 2003 wurde eine weitere Städtepartnerschaft mit der Stadt Tiszaföldvár in Ungarn begründet. BauwerkeDie Anlage des Ortes am bzw. auf dem Berg ist städtebaulich von großem Reiz. Das alte Gräfenberger Rathaus wurde im Jahr 1689 durch Conrad Kramer erbaut und fungierte seit dem Jahr 1871 als Sitz des Gräfenberger Stadtrats. Im Jahr 1989 wurde das Gebäude komplett saniert und restauriert. Regelmäßige Veranstaltungen
Im Jugendzentrum AREA 51 finden regelmäßige Veranstaltungen für die Jugend statt. Seit 1999 marschiert die rechtsradikale NPD alljährlich am Volkstrauertag, seit Dezember 2006 monatlich, zum Gräfenberger Kriegerdenkmal. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrGräfenberg ist Endhaltestelle der Gräfenbergbahn R21, umgangssprachlich auch Rauschexpress, da die Bahn am Wochenende viele Ausflügler und Wanderer nach Gräfenberg bringt, die die örtlichen Brauereien und Biergärten aufsuchen. Die Stadt liegt an der Bundesstraße 2 zwischen Nürnberg und Pegnitz PersönlichkeitenDer mittelhochdeutsche Dichter Wirnt von Grafenberg lebte um und nach 1200 und stammte vermutlich aus Gräfenberg, heute ist eine Biersorte einer lokalen Brauerei nach dem dichtenden Ritter benannt. Siehe auch
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
