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Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt |
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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Sachsen-Anhalt |
| Landkreis: |
Wittenberg |
Verwaltungsge-
meinschaft: |
Tor zur Dübener Heide |
| Koordinaten: |
51° 43′ N, 12° 26′ O |
| Höhe: |
90 m ü. NN |
| Fläche: |
66,12 km² |
| Einwohner: |
8181 |
| Bevölkerungsdichte: |
124 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
06773 |
| Vorwahl: |
034953 |
| Kfz-Kennzeichen: |
WB |
| Gemeindeschlüssel: |
15 1 71 023 |
Adresse der
Stadtverwaltung: |
Markt 1
06773 Gräfenhainichen |
| Webpräsenz: |
www.graefenhainichen.de
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| Bürgermeister: |
Harry Rußbült (Linke) |
Gräfenhainichen ist eine Stadt im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt (Deutschland).
Geografie
Geografische Lage
Die Stadt Gräfenhainichen ist Sitz des Verwaltungsamtes der Verwaltungsgemeinschaft "Tor zur Dübener Heide". Der Ort liegt ca. 25 km südwestlich von Lutherstadt Wittenberg, südöstlich von Dessau und nordöstlich von Bitterfeld am Rande der Dübener Heide.
In der Nähe befindet sich der im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Golpa-Nord geschaffene Gremminer See, an dessen Ufer sich das Industriedenkmal Ferropolis befindet. Am Südrand der Stadt befindet sich auch noch der Gröberner See der ebenfalls ein ehemaliger Tagebau ist. Durch die Lage am Waldrand der Dübener Heide bilden die beiden Gewässer einen sehenswerten Rahmen für die Stadt Gräfenhainichen.
Stadtgliederung
Als Ortsteile der Gemeinde sind ausgewiesen:
- Buchholz
- Jüdenberg (seit 1. Januar 2007)
- Strohwalde
- Mescheide
Geschichte
- 1254 Die Stadt wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt.
- 1454 Gräfenhainichen bekommt die Stadtrechte wiederbestätigt, da die alten Urkunden vom Feuer vernichtet worden waren.
- 1607 Der lutherische Pastor und Lieddichter Paul Gerhardt wird in der Stadt geboren.
- 1637 Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadt durch die Schweden fast vollständig zerstört.
- 1859 Die Einweihung der Bahnstrecke Wittenberg - Bitterfeld. Diese verkehrsgünstige Lage ermöglichte die Ansiedlung von Industrie.
- 1874 Gründung der ersten Druckerei. Bis 1990 arbeiteten in Gräfenhainichen teilweise bis zu vier Druckereien.
- ab 1890 wurde bei Gräfenhainichen, zuerst im Tiefbau, dann im Tagebau Braunkohle gefördert.
- 1954 Gräfenhainichen wurde in der DDR Kreisstadt des ehemaligen Kreises Gräfenhainichen im Bezirk Halle (bis 1994) für drei Städte und 27 Gemeinden (ab 1982 nur noch 26, da die Gemeinde Gremmin der Braunkohle zum Opfer fiel).
Politik
Städtepartnerschaften
Partnerschaften bestehen mit den Städten:
- Laubach in Hessen seit 1992
- Elancourt in Frankreich seit 2003
- Zoersel in Belgien seit August 2005
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straße
- Gräfenhainichen liegt an der Bundesstraße 107 von Bad Düben nach Coswig, an der Bundesstraße 100 von Wittenberg nach Bitterfeld und an der Landesstraße L136 nach Zschornewitz.
- Die Autobahn A9 (München - Berlin), Anschlussstelle Dessau-Ost, ist ca. 17 km entfernt.
Schiene
- Der Bahnhof Gräfenhainichen liegt an der Eisenbahnlinie Berlin - Lutherstadt Wittenberg - Halle (Saale)/Leipzig und wird von Zügen der DB Regio angefahren.
Söhne und Töchter der Stadt
- Joachim Gottlob Am Ende, Theologe und Lehrer
- Paul Gerhardt, Dichter von Kirchenliedern
- Hugo Winckler, Archäologe und Sprachwissenschaftler
- Johann Gottfried Galle, Astronom und Entdecker des Planeten Neptun
- Johann Christian Bucke, lutherischer Theologe
Vereine
- Anglerverein Gräfenhainichen e.V. von 1959
- dashrecords e.V.
- Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.
- Ferropolis Bergbau- u. Erlebnisbahn e.V Gräfenhainichen
- Ferropolis-Schule Gräfenhainichen Förderverein e.V.
- Gräfenhainicher Carneval Club e.V. von 1973
- VfL Gräfenhainichen
- Privilegierte Schützengilde Gräfenhainichen von 1453 e.V.
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Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
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Informationsportal über Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt - 25.5.2012