Grasberg in Niedersachsen


Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osterholz
Koordinaten: 53° 11′ N, 8° 59′ O
Höhe: 5 m ü. NN
Fläche: 55,54 km²
Einwohner: 7733
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km²
Postleitzahl: 28879 (alt: 2801)
Vorwahl: 04208
Kfz-Kennzeichen: OHZ
Gemeindeschlüssel: 03 3 56 002
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Speckmannstraße 30
28879 Grasberg
Webpräsenz: www.grasberg.de
Bürgermeisterin: Marion Schorfmann (CDU)

Die Gemeinde Grasberg gehört zum Landkreis Osterholz und liegt etwa 20 km nordöstlich von Bremen. Die Ortschaft Grasberg besteht aus den Dörfern Eickedorf und Wörpedorf, die bereits im 18. Jahrhundert im Zuge der Kolonisierung des Teufelsmoores durch Jürgen Christian Findorff gegründet wurden. Auf einem Sandhügel (ca. 5 m üNN) wurde 1785 auf Veranlassung von Findorff die Grasberger Kirche gebaut, um die sich der 1831 erstmals erwähnte Ort entwickelte. Die Gemeinde Grasberg existiert in ihrer heutigen Form erst seit der Gebietsreform 1974, bei der 14 weitere Dörfer eingemeindet wurden.

Eine Besonderheit birgt die Kirche, in der die 1694 für ein Hamburger Waisenhaus gebaute Barock-Orgel von Arp Schnitger steht. Sie ist in ihrer Form die einzige erhaltene kleine Stadtorgel dieses bekannten Orgelbauers.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Grasberg setzt sich nach den Kommunalwahlen von 2006 voraussichtlich wie folgt zusammen:

CDU 12 Sitze
SPD 6 Sitze
UWG 2 Sitze

Wappen

Blasonierung: Wappen silber, im Schildfuß ein grüner Berg, belegt mit einer Wellenleiste, darüber ein roter Turm mit Spitzdach und goldenem Kreuz, beidseitig begleitet von einem grünen Eichenblatt.

Das Wappen ist "redend" und bezieht sich in allen Symbolen auf die 1968 zusammengeschlossene Gemeinde Grasberg, für die der grüne Berg und der Turm der Grasberger Kirche symbolisierend reden. Die Wellenleiste, Bezug nehmend auf die Wörpe, symbolisiert die bisherige Gemeinde Wörpedorf. Die Eichenblätter nehmen Bezug auf die ehemalige Gemeinde Eickedorf.

Städtepartnerschaften

  • Susa (Susa Kommune), Gemeinde in Dänemark
  • Szamocin, Gemeinde in Polen

Ortsteile mit Gründungsdatum

  • Wörpedorf (1751)
  • Eickedorf (1753)
  • Rautendorf (1762)
  • Schmalenbeck (1762)
  • Dannenberg (1780)
  • Tüschendorf (1782)
  • Meinershausen (1785)
  • Grasdorf (1784)
  • Huxfeld (1789)
  • Seehausen (1790)
  • Mittelsmoor (1792)
  • Otterstein (1794)
  • Adolphsdorf (1800)
  • Weinkaufsmoor (1826)
  • Grasberg (1831)
  • Wilstedter Moor (1976 eingemeindet)
  • Tarmstedter Moor (1983 eingemeindet)

Literatur

  • Karl Lilienthal: Jürgen-Christian Findorffs Erbe. Melloh, Lilienthal 1982. Reprint der Originalausgabe von 1931.
  • Rolf Metzing, Johann Schriefer, Fritz Westphal: Grasberg. Saade, Osterholz-Scharmbeck o.J.



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Informationsportal über Grasberg in Niedersachsen - 25.5.2012