
|
Grattersdorf ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lalling. GeografieGrattersdorf liegt in der Region Sonnen-Wald. Es existieren folgende Gemarkungen: Grattersdorf, Nabin, Oberaign, Winsing. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung von Grattersdorf erfolgte 1209. Grattersdorf im heutigen Bezirk Niederbayern gehörte den Freiherren von Vequel. Der Ort Grattersdorf war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete seit 1451 eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Grattersdorf war. Die anderen Ortschaften der heutigen Gemeinde gehörten größtenteils zum Kloster Niederalteich, teilweise zu den Klöstern Osterhofen und Obermünster. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 wurden die Gemeinden Grattersdorf, Nabin, Oberaign und Winsing gebildet, die 1971 zur Gemeinde Grattersdorf zusammengeschlossen wurden. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.305, 1987 dann 1.365 und im Jahr 2005 1.408 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Norbert Bayerl (CSU). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Josef Reitberger (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 434 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 40 T€. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: In Blau eine gesenkte, eingeschweifte, silberne Spitze, darin ein roter Zweig mit vier Blättern, vorne drei voneinander abgewendete, zwei zu eins gestellte silberne Halbmonde, hinten ein schwebendes silbernes Lilienkreuz. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 31 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 466. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 90 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 943 ha, davon waren 285 ha Ackerfläche und 657 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 2005 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
