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Greußen ist eine Stadt im thüringischen Kyffhäuserkreis und liegt in der sogenannten Erfurter Ackerebene an der B 4 36 km nördlich von Erfurt. Greußen ist die größte Stadt in der Verwaltungsgemeinschaft Greußen und deren Sitz. StadtgliederungGreußen besteht aus der Stadt Greußen und dem Ortsteil Grüningen. GeschichteIn vor- und frühgeschlichtlicher Zeit war das Greußental von einem See bedeckt, der etwa um Christi Geburt durch Erosion zugeschwemmt war. Zahlreiche Bodenfunde bekunden eine starke Besiedlung des Gebiets um den See in frühgeschichtlicher Zeit. Nördlich von Greußen wurde einer der wertvollsten Bodenfunde Nordthüringens gemacht. Der Fund besteht aus sechs germanischen Kultgefäßen aus der Zeit um 200. Eines davon, das Greußener Schweinchen hat die Gestalt eines Ebers. Der Name leitet sich vom althochdeutschen Wort Grus für Sand ab. Davon wiederum leitet sich Gruzen – „ein Ort auf Sand” ab. Im Jahr 1353 erhielt Greußen Stadtrecht. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Wirtschaft und InfrastrukturDer Ort lebt vor allem von Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Veredlungsprodukten. Überregional bekannt ist die Greußener Salami, die schon seit Jahrzehnten produziert wird. Daneben existieren eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Gewerbebetriebe. BildungIn Greußen gibt es ein staatliches Gymnasium, eine Regelschule (in der Haupt- und Realschule additiv organisiert sind) und eine Grundschule. Persönlichkeiten
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