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Der Ortsname setzt sich aus den dänischen Worten grøde und by zusammen und bedeutet Siedlung beim Weideland. Fegetasch, Friedenshöh, Grödersby-Bahnhof, Grödersby-Hof, Grödersbyholz, Groß-Grödersby, Klein-Grödersby, Habertwedt, Königstein, Marienhof-Moos, Mühlenholz, Neuwerk, Trankier und Westerlücken liegen im Gemeindegebiet. Das heutige Gemeindegebiet entstand bei der Gemeindereform 1871. GeschichteVor 760 Jahren war Grödersby, gemessen an der Gegenwart, allein schon durch seine geographische Ausdehnung - von Königstein bis Pageroe - von wesentlich größerer Bedeutung. Die damalige Grödersbyer Burg war daher von wichtiger strategischer Bedeutung. Der alte Burgplatz ist an seinem ihn umgebenden Graben heute noch zu erkennen. (Der Burgplatz ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich). Später ging der Ort an den Adel. Es wurden folgende Adelsgeschlechter als Besitzer genannt: von Spliet, von Pogwisch und von Sehestedt. Schriftliche Erwähnung in alten Protokollen erfährt Grödersby erstmals um 1231. Im Jahre 1406 wurde Grödersby dann an die dänische Königin (schwarze Margaret, schwarze Grit) übertragen. Sie ließ die Burg noch im gleichen Jahr niederbrennen und nicht wieder errichten. Den zur Burg Grödersby gehörenden Grundbesitz und die dazu gehörenden Höfe, die vorher im Besitz der adeligen Familie v. Pogwisch waren, übereignete sie dem Domstift zu Schleswig. Mit dieser Stiftung erkaufte sie sich das Wohlwollen der Geistlichkeit. Die Domkirche zu Schleswig, fasste diese Besitzungen in einer Vogtei zusammen. Von 1406 -1777 gehörte das Dorf zur Vogtei Grödersby. Die Vogtei wurde 1777 aufgelöst, Grödersby wurde der Schliesharde zugeordnet. 1837 zählte das Dorf 13 Höfe und 6 Katen. 1871 wurde das Dorf Grödersby mit den Ortsteilen Habertwedt, Klein-Grödersby, Marienhof, Königstein, Westerlücken, Grödersby-Bahnhof und Fegetasch zur Gemeinde Grödersby, mit 213 Einwohnern und 27 Wohngebäuden. Das Grödersbyer Noor war einst für den Fischfang bekannt und mit entsprechend vielen Heringszäunen und Aalwehren ausgestattet. Über eine Watstelle und später einen Damm konnte man Arnis, das sich lange auf einer Insel befand, erreichen. WirtschaftDas Gemeindegebiet ist zwar vorwiegend Landwirtschaftlich geprägt, es gibt jedoch auch viele Gewerbebetriebe, die vornehmlich im Bereich der Segelsportausrüstung tätig sind. Auch der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. PolitikGemeinderatSeit der letzten Kommunalwahl im Jahre 2003 hat die Kommunale Wählergemeinschaft Grödersby (KWGG) 5 Sitze und die CDU 4 Sitze. Es herrscht im Gemeinderat im Wesentlichen Einigkeit in der politischen Bewertung. Es wird ausschließlich zum Wohle der Bevölkerung, unabhängig von Parteidoktrinen gearbeitet. WappenWappenbeschreibung: „Über einem blau-silbernen Wellenschildfuß in Grün eine goldene begrannte Ähre begleitet rechts von einem linksgewendeten, links von einem rechtsgewendeten dreieckigen, geblähten silbernen Segel." Historische Begründung: Die Gemeinde Grödersby liegt im Naturraum Angeln am Ufer der Schlei. Die im Schildfuß dargestellten silbernen Wellenfäden auf blauem Grund sollen auf die Lage an der Schlei hinweisen. Der Ortsname leitet sich her von dänischen by und dänischen grøde = „Siedlung beim Wiesen -, beim Weideland". Der grüne Hintergrund bezieht sich auf die Namengebung. In dem einstmals durch die Landwirtschaft geprägten Dorf gewinnt, bedingt durch seine reizvolle Landschaft am Ufer der Schlei, der Tourismus zunehmend an Bedeutung. Die mittige Kornähre, die zwischen zwei abstrahierten Segeln angeordnet ist, soll diese Entwicklung symbolisieren. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
