
|
Großbardorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen im Grabfeld. Regional bekannt ist Großbardorf durch den Fußballverein TSV Großbardorf, der seit 2003 in der bayerischen Fußball-Oberliga spielt. GeografieGroßbardorf liegt in der Region Main-Rhön. Die Gemeinde liegt 26 km von Schweinfurt und 120 km von Nürnberg entfernt. Es existiert nur die Gemarkung Großbardorf. GeschichteAls Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Großbardorf 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 883, 1987 dann 876 und im Jahr 2000 1.004 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Josef Demar (CSU). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 309 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 34 T€. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 56 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 19 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 320. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 15 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 31 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 993 ha, davon waren 889 ha Ackerfläche und 103 ha Dauergrünfläche. In der Gemarkung Großbardorf befinden sich wertvolle Biotoptypen wie ein Mittelwald mit 140 ha Fläche, Streuobst mit 20 ha und Magerrasen mit 12 ha. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
