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Die Gemeinde Großefehn (Grootfehn) umfasst 14 Ortsteile, von denen vier sog. Fehnsiedlungen und einige andere sog. Geestdörfer sind, z. B. Holtrop, Aurich-Oldendorf, Strackholt, Bagband, Timmel. Großefehn liegt im Landkreis Aurich, Ostfriesland. Den Kern bildet das Dreigespann Ost-, Mitte- und Westgroßefehn. Das Zentrum der Gemeinde liegt in Ostgroßefehn. GeschichteDie Geschichte Großefehns begann im Jahr 1633, als von vier Emder Bürgern und Kaufleuten mit dem Bau eines Kanals zur Trockenlegung des Moorgebiets im heutigen Westgroßefehn begonnen wurde. In den folgenden Jahren siedelten sich Kolonisten in dieser ersten ostfriesischen Fehnkolonie auf den trockenen und abgetorften Gebieten an. Der gewonnene Torf wurde nach Emden verschifft und dort verwertet. WappenBlasonierung: Unter rotem Wellenschildhaupt, darin drei goldene Eicheln, in Gold eine rote Galerieholländermühle. GeographieNach Papenburg (Landkreis Emsland) ist Großefehn die älteste Fehnsiedlung Deutschlands. In dem Gebiet um den Ortsteil Bagband gibt es viele typisch ostfriesische Wallhecken, Niederungsmoor und Wasserläufe. Als eines der wenigen erhaltenen Binnenmeere liegt das Boekzeteler Meer in der Nähe. Diese Binnengewässer und die umliegenden Gebiete stehen unter Naturschutz. SehenswürdigkeitenIn Großefehn stehen noch fünf restaurierte Galerie-Holländerwindmühlen, deren Flügel sich im Winde drehen. Großefehn nennt sich deshalb auch "Mühlengemeinde" (s. Wappen). Die Mühle im Ortsteil Spetzerfehn wird noch bewirtschaftet. Das Mahlen mit dem Wind wird dort vom Mühlenbesitzer vorgeführt. Sehenswert in Bagband sind das historische Landbrauhaus und die heutige Brauerei, die seit 1999 besteht. Ortsteile
Literatur
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