Großpösna in Sachsen


Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Leipzig
Landkreis: Leipziger Land
Koordinaten: 51° 16′ N, 12° 30′ O
Höhe: 150 m ü. NN
Fläche: 41,41 km²
Einwohner: 5622
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04463
Vorwahl: 034297
Kfz-Kennzeichen: L
Gemeindeschlüssel: 14 3 79 290
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 25
04463 Großpösna
Webpräsenz: www.grosspoesna.de
Bürgermeisterin: Dr. Gabriela Lantzsch

Großpösna ist eine Gemeinde im Landkreis Leipziger Land, Freistaat Sachsen.

Geographie und Verkehr

Die Stadt liegt in der Leipziger Tieflandsbucht am Rande des Leipziger Neuseenlandes. Der Störmthaler See befindet sich auf dem Gemeindegebiet. Die Stadt liegt 13 km südöstlich vom Zentrum von Leipzig und 15 km westlich von Grimma. Durch Großpösna führen die S 38 von Leipzig nach Grimma und die A 38. Auch die A 14 ist nur 5 km entfernt. Die Stadt ist im Mitteldeutschen Verkehrsbund eingebunden. So gibt es regelmäßige Busverbindungen nach Leipzig, Borna, Grimma und Naunhof, sowie eine Zugverbindung (Connex) auf der Strecke Leipzig–Chemnitz.

Ortsgliederung

Ortsteile Großpösna, Seifertshain, Güldengossa/Störmthal, Dreiskau-Muckern

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Dreiskau - Muckern: Kirche, Streichelzoo, große Göselbrücke, altes Umspannhäuschen
  • Störmthal: Hildebrandt-Orgel in der Störmthaler Kirche (Bach war der erste Organist), Gasthof mit Oldtimer- und Lanzbulldog-Ausstellung
  • Güldengossa: Schloss mit Schlosspark
  • Großpösna: Wehrkirche, botanischer Garten mit Schwerpunkt auf Gewürz- und Heilpflanzen

Geschichte

Auf dem Gebiet der Gemeinde fanden größere Kampfhandlungen während der Völkerschlacht bei Leipzig statt.

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Friedrich Naumann (1860–1919), evangelischer Theologe und ein liberaler Politiker, im Ortsteil Störmthal geboren
  • Egon Adler (* 1937), deutscher Radsportler

Kulinarische Spezialitäten

In Güldengossa erhält man eine besondere Spezialität des Leipziger Raums, die Leipziger Lerche. Hierbei handelt es sich um ein mit einem Klecks roter Marmelade gefülltes Marzipangebäck. Die Herstellung geht angeblich darauf zurück, dass man früher gerne Lerchen aß und als diese immer seltener wurden, erfand man dieses Gebäck. Man sagt, das Fleisch der Lerche schmecke beinahe wie Marzipan, und die Marmelade stehe für das Herz des Vogels.




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Informationsportal über Großpösna in Sachsen - 25.5.2012