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Großweil ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ohlstadt. GeografieGroßweil liegt in der Region Oberland an der Loisach zwischen Murnau und Kochel. Die Wanderberge Heimgarten (1.790m) und Herzogstand (1.760m) liegen nicht weit entfernt. Es existieren folgende Gemarkungen: Großweil, Kleinweil GeschichteGroßweil gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Weilheim des Kurfürstentums Bayern. 1818 entstand im Zuge der Reformen im Königreich Bayern durch das Gemeindeedikt die heutige politische Gemeinde. Bis 1962 gab es im Gemeindegebiet einen Braunkohlebergbau. Ein Torbogen aus Beton an der Murnauer Straße, der 1917/18 als Schutzbau für die Förderseilbahn des ehemaligen Braunkohlebergwerks errichtet wurde, erinnert an diese Zeit. Der Ort beherbergt die katholische Filialkirche St. Georg, die im Kern spätgotisch ist und später barockisiert wurde, Turm und Verlängerung stammen aus dem Jahr 1835. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 863, 1987 dann 1133 und im Jahr 2000 1373 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Manfred Sporer (CSU/Dorfgemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Franz Xaver Wild (Freie Wählergemeinschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 529 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 46 T€. Kultur und Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, im Produzierenden Gewerbe und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 76 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 456. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 8 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 881 ha. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
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