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Die amtsfreie Gemeinde Grube liegt im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein (Deutschland). Geografie und VerkehrGrube liegt in der idyllischen Landschaft Wagriens etwa 18 km nordöstlich von Neustadt, rund 12 km (je Luftlinie) südöstlich von Oldenburg und direkt südlich des östlichen Teils vom Oldenburger Graben. Dort befindet es sich etwa 3 km landeinwärts von Dahme an der B 501, die von von Neustadt nach Fehmarn führt. Die Gemeinde liegt nahe der Ostseeküste und hat mit dem Rosenfelder Strand einen eigenen, 2,5 km langen Naturstrand an der Lübecker Bucht. Der Naturraum am Oldenburger Graben ist durch die Niederungszone mit Niedermooren und Feuchtgebieten zwischen der Lübecker und der Hohwachter Bucht geprägt. OstseestrandZum Gemeindegebiet Grube gehört der Rosenfelder Strand an der Ostsee. Es ist ein 2,5 km langer Badestrand, teilweise mit breiter Düne, vor dem Landesschutzdeich Rosenfelde-Dahme. Im Norden und Süden befinden sich zwei Campingplätze am Rosenfelder Strand. Dazwischen liegt der öffentliche Teil des Strandes, der von den Gruber Feriengästen benutzt wird. Im südlichen Teil geht der Strand in einen FKK-Bereich über. PolitikVon den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 sieben Sitze und die SPD vier. VerwaltungGrube gehörte von 1889 bis zu seiner Auflösung im Jahre 2006 dem gleichnamigen Amt an. Seitdem bildet Grube mit den Gemeinde Dahme, Grömitz und Kellenhusen (Ostsee) eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Grömitz. WappenBlasonierung: „In Gold über einem blauen Wellenbalken ein bewurzelter grüner Laubbaum.”[1] Das Wappen wurde am 31. Dezember 1938 durch den Oberpräsidenten der Provinz Schleswig-Holstein verliehen. Der Baum dürfte eine Buche darstellen, von dem slawischen Begriffswort „grob” (Hain- oder Weißbuche) und die Deutung dürfte auch den heutigen Namen „Grube” erklären. Die Lage des Ortes am ehemaligen Gruber Seegebiet wird durch den blauen Wellenbalken dargestellt. DorfmuseumDas Dorfmuseum befindet sich in einem 1890 erbauten, für Grube typischen Wohnhaus. Seit 1993 beherbergt es mitten im Ort eine volkskundliche sowie vor- und frühgeschichtliche Sammlung, die von interessierten Einwohnern aus Grube und Umgebung zusammengetragen wurde. Ausgestellt und dokumentiert sind u.a. ein vollständig eingerichtetes Schlafzimmer um 1900, ein Schulklassenzimmer der 1930er Jahre, Fischfang, Reetgewinnung und -verarbeitung, die Trockenlegung des Gruber Sees im Jahre 1938 sowie vor- und frühgeschichtliche Funde. So zeigt z.B. eine Inszenierung im Maßstab 1:10 den Alltag und die Handwerke in der Steinzeit. Weiter sind die Institutionen wie Vereine, dörfliches Handwerk, bäuerliche Landwirtschaft und die Kirche, die den Ort prägten, dokumentiert. Als weitere Attraktion ermöglicht das Museum seinen Besuchern über eine Standbildleitung einen Blick in das Gruber Storchennest. FlugplatzEin Sportflugplatz, der von Segel- und Motorfliegern im Rahmen eines Vereins genutzt wird, befindet sich im Gemeindegebiet. Der Flugbetrieb konzentriert sich daher auf das Wochenende. Da der Flugplatz in einem trockengelegten See liegt, findet im Winter, wenn sich viel Feuchtigkeit in der Niederung sammelt, kein Flugbetrieb statt. SportDer T.S.V. Grube e.V. bietet Handball, Tennis und andere Sportmöglichkeiten an. QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
