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Grünhain-Beierfeld ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Aue-Schwarzenberg. Sie entstand am 1. Januar 2005 aus dem Zusammenschluss der Stadt Grünhain und der Gemeinde Beierfeld. GeografieGeografische LageDie Stadt liegt im Nordosten des Landkreises. Höchster Punkt des Stadtgebietes ist der Spiegelwald mit 728 m über NN. NachbargemeindenIm Norden grenzen Zwönitz, im Osten Elterlein, im Süden Raschau, im Südwesten Schwarzenberg/Erzgeb. und im Westen Bernsbach und Lößnitz an die Stadt. StadtgliederungGrünhain-Beierfeld gliedert sich in drei Stadtteile:
GeschichteBeierfeldDie Besiedlung des Gebietes um Beierfeld erfolgte im 12. Jahrhundert. Wie auch die meisten anderen Orte des Erzgebirges wurde Beierfeld als Waldhufendorf angelegt. Der Ortsname lässt bayerische Kolonialisten vermuten. 1233 kommt Beierfeld mit der Stiftung des Klosters Grünhain durch Meinhard II. von Wirbene zum Klosterbesitz. Damit besaß bis zur Reformation der Grünhainer Abt die Gerichtsbarkeit über den Ort und erhielt Zins- und Fronleistungen. Mit dem einsetzenden Bergbau begann jedoch der Wandel vom reinen Bauerndorf zur industriell geprägten Gemeinde. Die aufkommenden Löffelmacherei im 17. und 18. Jahrhundert sowie der Blechwarenindustrie im 19. Jahrhundert wurden zu den bestimmenden Industriezweigen im Ort. Aus der anfänglich handwerklichen Produktion von Haus- und Küchengeräten entwickelte sich ab Beginn des 20. Jahrhunderts die fabrikmäßige Herstellung in Großbetrieben. GrünhainGrünhain wird erstmals 1150 urkundlich erwähnt. Der Standort an der Salzstraße Halle - Preßnitzer Pass - Böhmen bewog 1230 Zisterziensermöchen dazu, hier ein Kloster zu gründen. 1276 erhielt Grünhain Stadtrechte. Bis zum 15. Jahrhundert dehnte das Kloster seinen Einflussbereich vor allem durch Schenkungen aus. Zu Beginn der Reformation herrschte das Kloster über 56 Dörfer und drei Städte. Mit der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg kommt es zum Niedergang des Klosters. WaschleitheWaschleithe wird 1531 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits im 13. Jahrhundert begann im Oswaldtal, in dem Waschleithe liegt, der Bergbau. Neben Silber, Zinn, Eisen wurde später auch Marmor gewonnen. Der Bergbau wurde so bis 1920 weitergeführt. Aus dem Bergbau leitet sich auch der Ortsname ab, der von einer "Erzwäsche am Hang" herrührt. EingemeindungenAm 1. Januar 1999 erfolgte die Eingemeindung von Waschleithe nach Beierfeld. Am 1. Januar 2005 erfolgte die Eingemeindung von Grünhain nach Beierfeld und die damit verbundene Namensänderung zu Grünhain-Beierfeld. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
Musik
Bauwerke
Parks
Sport
Regelmäßige Veranstaltungen
(die drei Veranstaltungen finden im jährlichen Wechsel statt) Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrGrünhain-Beierfeld ist nicht durch eine Bundesstraße an den überörtlichen Verkehr angebunden. Die wichtigsten Verbindungen sind die Straße nach Schwarzenberg zur nahen Bundesstraße 101 und die Straße nach Zwönitz zu einem Autobahnzubringer der A72. Medien
Bildung
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
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