
|
GeografieGeografische LageHainburg ist eine von 13 Städten und Gemeinden im Landkreis Offenbach. Die Stadt liegt am Rande des Rhein-Main-Gebietes am Ufer des Main. Die Stadt liegt östlich von Frankfurt am Main. Im Norden findet sich die Stadt Hanau (Main-Kinzig-Kreis). Hainburg liegt im südlichen Teil Hessens unweit von Bayern. Nachbargemeinden und -kreiseHainburg grenzt im Norden an die Stadt Hanau und die Gemeinde Großkrotzenburg (beide Main-Kinzig-Kreis), im Osten an die Gemeinden Kahl und Karlstein (beide Landkreis Aschaffenburg), im Süden an die Stadt Seligenstadt, sowie im Westen an die Städte Rodgau und Obertshausen. Ausdehnung des StadtgebietsDas Gemeindegebiet erstreckt sich über knapp 16 km². StadtgliederungHainburg besteht aus den beiden Ortsteilen Hainstadt und Klein-Krotzenburg, wobei in Klein-Krotzenburg etwa 2.000 Einwohner weniger leben als in Hainstadt. GeschichteHainstadtIn der Nähe von Hainstadt sind Überreste einer römischen Siedlung erhalten. Es ist jedoch fraglich, ob zwischen dieser Siedlung und dem erst im 12. Jahrhundert erstmalig erwähnten Hainstadt Siedlungskontinuität besteht. Als Gottfried von Eppstein 1425 das Amt Steinheim mit allen dazugehörigen Orten an Kurmainz verkaufte, wurden die Kurfürsten und Erzbischöfe von Mainz an Stelle der Herren von Eppstein neue Landesherren. Im Jahre 1532 wurden durch Kurfürst Albrecht die zu leistenden Frondienste der Hainstädter in Geldabgaben geändert. Durch die Aufteilung der Auheimer Mark 1786 erhielt Hainstadt einen Teil des Markwaldes. Nach der Säkularisation von Kurmainz fiel das Oberamt Steinheim 1803 an Hessen-Darmstadt. 1882 wurde die Eisenbahnlinie Hanau-Eberbach mit einem Bahnhof in Hainstadt eröffnet. 1977 wurde Hainstadt im Zuge der hessischen Kommunalgebietsreform mit dem Nachbarort Klein-Krotzenburg als Hainburg zusammengeschlossen. Klein-KrotzenburgCrutzenburch wurde 1175 erstmals in einem Rechtsstreit zwischen der Abtei Seligenstadt und dem Mainzer Petersstift urkundlich erwähnt. Die Abtei Seligenstadt hatte zu dieser Zeit umfangreichen Grundbesitz in Krotzenburg. Bereits damals war der Kurfürst und Erzbischof von Mainz Landesherr in Klein-Krotzenburg. Während des dreißigjährigen Krieges litt die Bevölkerung sehr stark. Allein 1632 starben 90 Einwohner an der Pest. Am Ende des Krieges ist das Dorf komplett von den Einwohnern verlassen. Im Jahre 1736 wurde auf der Liebfrauenheide eine Kapelle gebaut, die bald darauf Ziel von Wallfahrten wurde. Durch die Säkularisation von Kurmainz 1803 kam das Oberamt Steinheim mit Klein-Krotzenburg an Hessen-Darmstadt. 1977 wurde Klein-Krotzenburg mit dem Nachbarort Hainstadt zu Hainburg zusammengeschlossen. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
BürgermeisterDer seit 1993 amtierende Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) wurde am 12. September 2004 im ersten Wahlgang mit 64,8 % der Stimmen für eine dritte Amtsperiode wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 59,1 %. Städtepartnerschaften
Patenschaft
VerkehrDer Ortsteil Hainstadt liegt an der Odenwaldbahn, die die Gemeinde mit Hanau, Frankfurt sowie Groß-Umstadt-Wiebelsbach verbindet. Nach Westen führt die Offenbacher Landstraße / L3416 zur B45 und A3, nach Norden geht es über die L3065 Richtung Hanau und in südlicher Richtung nach Seligenstadt. Auf der Nord-Südachse finden 2007 Sanierungsarbeiten der Kanalisation und Straße statt, so dass der Verkehrsfluss durch Hainburg stark beeinträchtigt werden kann. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
