Hallerndorf in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Koordinaten: 49° 46′ N, 10° 59′ O
Höhe: 282 m ü. NN
Fläche: 41,33 km²
Einwohner: 3920
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91352
Vorwahl: 09545
Kfz-Kennzeichen: FO
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 133
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Von-Senkendorf-Str. 10
91352 Hallerndorf
Webpräsenz: www.hallerndorf.de
Bürgermeister: Heribert Weber
Lage der Gemeinde Hallerndorf im Landkreis Forchheim

Hallerndorf ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken).

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt zwischen Erlangen und Bamberg im Mündungsbereich der Aisch.

Gemeindegliederung

Ortsteile sind Trailsdorf, Willersdorf, Pautzfeld, Schnaid, Schlammersdorf, Haid und Stiebarlimbach.

Geschichte

Der Ort entstand bereits im 8. Jahrhundert, der Name kann jedoch erst seit 1271 urkundlich nachgewiesen werden. Als vorbambergische Siedlung, durch den noch im 14. Jahrhundert vom Hochstift Würzburg erhobenen Altzehnt erwiesen, lag Hallerndorf außerhalb des Königsgutbezirks Forchheim.

Die Adeligen des Rittergutes von Seckendorf regierten im heutigen Gemeindegebiet vom 15. Jahrhundert bis Mitte des 17. Jahrhunderts.

1476 wurde in Hallerndorf eine Kirche errichtet. Bereits 1485 wurde eine Dorfordnung in Kraft gesetzt.

Ein Wasserschloss stand schon in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts in Hallerndorf, 1525 wurde dieses niedergebrannt. 1586 wurde ein neues Schloss erbaut, dessen Reste 1812 abgetragen wurden.

Im Jahr 1688 wurde die "Obere Hälfte" aus dem von Wechmarschen Besitz vom Hochstift Bamberg wieder erworben und als "Obere Schloßverwaltung" dem Amt (Zent-)Bechhofen einverleibt. Die "Untere Hälfte" wurde nach dem Aussterben der Grafen von Wolfsthal 1717 dem Grafen von Schönborn vererbt.

1802 kam das gesamte Gemeindegebiet mit dem Reichsdeputationshauptschluss zu Bayern. Bereits 1808 war Hallerndorf zusammen mit Schnaid und Stiebarlimbach eine Gemeinde. Diese Gemeinde wurde im Jahr 1818 wieder geteilt. Seit dieser Zeit ist die Ortschaft Hallerndorf zusammen mit dem Kreuzberg eine selbständige Gemeinde.

Im Auftrag der Herrn von Seckendorf wurde auf dem Berg Hohenrode 1463 anstelle einer bereits 1430 erwähnten Wallfahrtskapelle die Kreuzbergkirche erbaut.

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Haid mit Willersdorf, Schnaid mit Stiebarlimbach, Pautzfeld, Schlammersdorf, Trailsdorf und Hallerndorf.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt, oben in Gold ein rot bewehrter und rot bezungter wachsender schwarzer Löwe, der von einer silbernen Schrägleiste überdeckt ist, unten in Grün ein silberner Wellenbalken, besteckt oben mit fünf, unten mit drei goldenen Lindenblättern

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Hallerndorf hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

CSU WG Trailsdorf WG Willersdorf- Haid FW Schnaid- Stiebarlimbach WG Pautzfeld Junge Bürger WG Schlammersdorf Gesamt
2002 5 4 3 1 1 2 1 17 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)




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Informationsportal über Hallerndorf in Bayern - 25.5.2012