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Hamm am Rhein ist eine rheinhessische Gemeinde der Verbandsgemeinde Eich im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. GeografieGeografische LageDer besondere Reiz der Gemeinde Hamm ergibt sich aus ihrer Lage unmittelbar im Rhein bzw. einem noch durchfließenden Seitenarm, der durch eine Insel (Worth oder Wörth) vom Rhein getrennt wird. NachbargemeindenAuf der rheinland-pfälzischen Seite wird Hamm von dem Reichshauptdorf Eich und Ibersheim, einem Vorort der Stadt Worms, benachbart. Auf der hessischen Seite, durch eine Fähre verbunden, liegt die Gemeinde Gernsheim. GeschichteHamm wurde 782 erstmals im Lorscher Codex erwähnt. Der Name Hamm bedeutet „am Ufer oder an der Biegung des Flusses gelegen”. PolitikDer Gemeinderat aus Hamm am Rhein setzt sich aus 17 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) Partnergemeinde
Kultur und SehenswürdigkeitenIn Rheinnähe und auf dem "Wörth" haben sich Reste der ursprünglichen Rheinauenlandschaft erhalten. Dem Spaziergänger, Wanderer und Naturfreund bieten sich hier auf gut begehbaren Wegen abwechslungsreiche Rundwanderwege an. NaturdenkmälerDas Wahrzeichen von Hamm ist eine unter Naturschutz stehende Eiche gegenüber des Rathauses. SportDen hallensporttreibenden Abteilungen des Sportvereins, wie Tischtennis, Volleyball, Gymnastik, steht in der modernen Gemeindehalle eine ideale Übungsstätte zur Verfügung. Zentral gelegen, ist diese Halle auch Mittelpunkt vieler Veranstaltungen geworden. Ein attraktiver Anziehungspunkt ist die Mitte Oktober 2000 eingeweihte 18-Loch Golfanlage des Golfclubs Worms an der Gernsheimer Fähre auf dem ehemaligen Seibert'schen Gutshof. Zur Zeit sind 9 Loch bespielbar, der Rest wird in Kürze ausgebaut. Die hervorragende Lage in der Rheinauenlandschaft bereichert das Landschaftsbild. Wirtschaft und InfrastrukturZu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete das Korbmacherhandwerk die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Begünstigt durch die Lage am weidenreichen Altrhein entwickelte sich das Dorf zu einem weit über die Grenzen hinaus bekannten Handwerkszentrum. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das traditionelle Handwerk, bedingt durch die sinkende Nachfrage nach Naturkorbprodukten zum Erliegen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
