
|
Hamm (lateinisch Hammona) ist eine Stadt im östlichen Ruhrgebiet des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Kreisfreie Stadt, nordöstlich von Dortmund, im Regierungsbezirk Arnsberg ist in der Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen und ist Mitglied im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und im Regionalverband Ruhr. Hamm in seinen heutigen Grenzen besteht im Wesentlichen seit der Gebietsreform, die am 1. Januar 1975 wirksam wurde, als die umliegenden Gemeinden zur neuen kreisfreien Stadt Hamm vereinigt wurde. Gleichzeitig überschritt Hamm die statistische Bemessungsgrenze von 100.000 Einwohnern und erlangte den Großstadtstatus. Heute hat Hamm 180.849 Einwohner (2005). Die Stadt ist Sitz des größten deutschen Oberlandesgerichts und einer der größten deutschen Rechtsanwaltskammern. GeographieHamm liegt im Osten des Ruhrgebiets und im Herzen Westfalens. Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der Kurriker Berg im Stadtbezirk Bockum-Hövel und ist eingemessen mit 102 m ü. NN, der niedrigste Punkt ist „Am Lausbach” auf 37,7 m ü. NN. Die Länge der Stadtgrenze beträgt 104,0 km. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 18,2 und in West-Ost-Richtung 21,9 km. NachbargemeindenFolgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Hamm. Die Zahlen in den Klammern geben die Länge der gemeinsamen Stadtgrenze an. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: StadtgliederungDas Stadtgebiet ist in die sieben Stadtbezirke Hamm-Mitte, Uentrop, Rhynern, Pelkum, Herringen, Bockum-Hövel und Heessen eingeteilt. Jeder Stadtbezirk hat eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern, die bei jeder Kommunalwahl von der Bevölkerung des Stadtbezirks gewählt werden. Die Bezirksvertretung wählt aus ihrer Mitte den Bezirksvorsteher als Vorsitzenden und Repräsentanten des Stadtbezirks, derzeit gibt es sieben. Für statistische Zwecke sind die Stadtbezirke in so genannte „statistische Bezirke” und diese wiederum in „Baublöcke” unterteilt. Die statistischen Bezirke sind mit einer zweistelligen Nummer und mit einem besonderen Namen gekennzeichnet. Die Stadtbezirke mit ihren zugehörigen statistischen Bezirken:
GeschichteWappenDas Wappen der Stadt Hamm zeigt auf goldenem Grund den dreireihigen märkischen Schachbrettbalken in rot und silber. Die Stadtfarben und Stadtfahne sind rot-weiß. Das Wappen wurde der Stadt Hamm 1934 erneut verliehen, sie führte es jedoch in kaum veränderterweise bereits seit dem 13. Jahrhundert. Der Ursprung des Stadtwappens ist das Wappen der Grafen von der Mark, welche die Stadt 1226 gründeten. Nach den Gebietsreformen von 1968 und 1975 wurden weder Wappen noch Wappenteile der eingemeindeten Städte und Gemeinden in das historische Wappen der Stadt Hamm übernommen. Stadtgeschichte seit 1226Nach der Ermordung des Erzbischofs von Köln, Engelbert I. von Berg durch den damaligen Landesherren Graf Friedrich von Altena-Isenberg, wurde er zu Köln gevierteilt und seine Besitzung Nienbrügge durch Adolf I. von der Mark geschleift. Graf Adolf I. von der Mark bot den heimatlosen Einwohnern, wohl aus strategischen Überlegungen, an auf seinem Land zu siedeln. Diese Siedlung wurde im März 1226, urkundlich am Aschermittwoch, nur wenige hundert Meter von der alten Siedlung gegründet. Da sie auf der Landspitze zwischen der Einmündung der Ahse in die Lippe entstand und ein solches Areal im Mittelalter als „Ham” bezeichnet wurde, erhielt diese Siedlung den Namen „tom Hamme”. Hieraus entstand dann der Stadtname Hamm. 1270 (ca.) entstand in der Stadt Hamm das Zisterzienserinnenkloster Marienhof, das 1290 auf Haus Kentrop verlegt wurde. 1280 genehmigte der Münstersche Bischof Eberhard von Diest die Gründung des Nordenhospitals in der Nordenfeldmark. 1350 wird Hamm von der großen Pest heimgesucht, die nur sieben Familien überlebt haben sollen. 1398 wurde durch die Grafschaft Mark mit der Grafschaft Kleve vereint und Hamm verlor dadurch seine Bedeutung als Hauptstadt der Grafschaft Mark. 1609 kam Hamm durch Erbfolge unter preußische Herrschaft. Da die Erbfolge zwischen den Dynastien der Pfalzgrafen von Neuburg und den Kurfürsten von Brandenburg, KdöR gehören sowie eine Baptistengemeinde russlanddeutscher Herkunft, Brüdergemeinden, eine freikirchliche Pfingstgemeinde und eine Evangelisch-methodistische Gemeinde. Sonstige christliche ReligionsgemeinschaftenAuch die Neuapostolische Kirche ist in Hamm vertreten. Ehemalige Jüdische KultusgemeindeDie Jüdische Gemeinde wurde während der Nazi-Zeit zerstört, der größte Teil ihrer Mitglieder in die Vernichtungslager deportiert, die Synagoge auf Kosten der Jüdischen Gemeinde abgerissen. Danach stand ca. 50 Jahre lang auf dem Platz der alten Synagoge eine öffentliche Toilette. Heute erinnert ein Mahnmal in der Mitte der Stadt auf dem Santa-Monica-Platz in Form der Umrisse der Synagoge an das ehemalige jüdische Leben in Hamm. Die Bushaltestelle, die sich direkt daneben befindet, trägt den Namen "Alte Synagoge/Markt". IslamIn den letzten Jahren haben muslimische Einwohner der Stadt zahlreiche Gebetsräume und kleine Moscheen errichtet. HinduismusWeit über die Grenzen Hamms bekannt ist der Hindu-Tempel „Sri Kamadchi Ampal” in Hamm-Uentrop, zu dem Jahr für Jahr tausende gläubiger Hindus aus ganz Europa pilgern. PolitikFür eine Übersicht der Oberbürgermeister und Oberstadtdirektoren siehe: Liste der Bürgermeister von Hamm An der Spitze der Stadt ist bereits seit 1279 ein Rat nachweisbar. Er wechselte jährlich. Der „sitzende Rat” hatte 12 Mitglieder, die nach Ablauf des Amtsjahres den „alten Rat” bildeten. Wurde der Rat anfangs vom Stadtherrn ernannt, so wählte ihn die Bevölkerung ab 1376. Später wurde er indirekt durch 8 Kurherren gewählt. Vorsitzende des Rates war zunächst ein, später zwei Bürgermeister. Im 18. Jahrhundert nannte man den ersten Bürgermeister „ratender Bürgermeister”, sein Kollege hieß „zweiter Bürgermeister”. Seit dem 16. Jahrhundert gab es einen Magistrat als geschäftsführendes Organ des Rates. Diesem gehörten die Bürgermeister, zwei Kämmerer und zwei Fiscimeister an. Ab 1718 wurde der jährlich wechselnde Rat durch den ständigen Magistrat ersetzt. In französischer Zeit leitete ein Maire die Stadtverwaltung und ab 1835 mit Einführung der revidierten Städteordnung gab es wieder einen Magistrat mit einem Bürgermeister, der ab 1892 den Titel Oberbürgermeister erhielt. Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt”, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete” bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt von den Bürgern der Stadt gewählt. Derzeit versieht dieses Amt Herr Thomas Hunsteger-Petermann. StadtratDer Rat der Stadt Hamm hat seit 2004 insgesamt 58 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:
StädtepartnerschaftenHamm unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
BesonderheitenIm Jahre 2006 wurde in Hamm der in NRW erste Ratsbürgerentscheid durchgeführt. In dieser Abstimmung entschieden die Bürger über den Bau eines Stadtsees der zwischen 2007 und 2010 gebaut werden sollte, sein Projektname war „Lippesee”. Hierzu wurde – bisher einmalig in NRW – ein freiwilliger Bürgerentscheid am 18. Juni 2006 ermöglicht. Notwendig waren dabei Votum von 20% der 136.521 Wahlberechtigten für oder gegen den Antrag. Tatsächlich gab es 57.563 gültige Stimmen. Hiervon haben nach dem vorläufigen Endergebnis 43,1% für „ja” und 56,9% für „nein” gestimmt. Somit wurde der Bau des Sees abgelehnt. Dieses doch recht eindeutige Ergebnis überraschte insofern, da eine im Vorfeld erfolgte Umfrage vom Emnid eine große Zustimmung für das Projekt ergeben hatte. Zudem hatten sich in einer Telefonumfrage des lokalen Radiosenders „Lippe Welle Hamm” 91% der rund 2.000 Anrufer für den See ausgesprochen. Die Entscheidung der Hammer gegen den See wird, bzw. wurde von den Gegnern des Sees als großer Erfolg gewertet und gefeiert. Im Vorfeld der Entscheidung hatten die Befürworter des Sees sehr viel – zum Teil umstrittene – Werbung für den See gemacht, z.B.: wurde in der Fußgängerzone ein künstlicher Strand geschaffen und in Schulen wurden Flyer verteilt. Der Hammer Ratsbürgerentscheid soll zukunftsweisend für das Land sein. In Hamm wurde auch der Baugerichtstag ins Leben gerufen, dieser soll sich künftig ähnlich dem Verkehrsgerichtstag entwickeln. Wirtschaft und InfrastrukturWichtigste Industriezweige sind der Bergbau und die Stahlindustrie; durch den Strukturwandel treten aber neue Industrien hinzu (Chemie und Autozulieferer). Von den ursprünglich vorhandenen Zechen ist heute noch das Bergwerk Heinrich-Robert als Verbundbergwerk Ost in Betrieb. Geschlossen wurden dagegen, in Reihenfolge ihrer Nennung, die ehemaligen Bergwerke Maximilian, Sachsen und Radbod. Die Stahlindustrie ist durch Hoesch, Thyssen und die Westfälische Drahtindustrie (WDI) vertreten, die Chemieindustrie durch das DuPont-Werk im Ortsteil Uentrop, die Autozulieferindustrie durch die Hella-Werke im Stadtteil Bockum-Hövel. Wegen der verkehrsgünsigen Lage ist es in den letzten Jahren gelungen, zahlreiche Unternehmen der Güterlogistik anzusiedeln. Angesiedelt wurden u. a. die Firmen Plus, Edeka und Trinkgut. Dies führte zu einer Verbesserung der Arbeitsplatzsituation. Durch Neuinvestionen am Standort des ehemaligen AKW und des dortigen Kohlekraftwerks bleibt Hamm auch ein bedeutenderer Energiestandort. Hamm ist auch die „Stadt des Rechts”. Das größte Oberlandesgericht Deutschlands sowie die Rechtsanwaltskammer und die Notarkammer für den Oberlandesgerichtsbezirk Hamm – beides Körperschaften des öffentlichen Rechts – prägen die Stadt. Bedeutsam für die Stadt sind auch die zahlreichen Krankenhäuser und Kliniken, sie stellen ebenfalls einen erheblichen Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor dar. VerkehrHamm liegt in zwischen den Autobahnen A1 (Puttgarden-Saarbrücken)(Hansalinie), A2 (Oberhausen-Berlin) und in unmittelbarer Nähe der A44 (Aachen-Kassel). Die A445 (Hamm-Arnsberg) ist zwischen Hamm und Werl noch in der Ausbauplannung, ein Baubeginn steht noch nicht fest. Sie soll die A2 mit der A44 verbinden und das Sauerland besser in das Bundesautobahnnetz einbinden. Außerdem ist Hamm mit seinem Bahnhof Hamm (Westfalen) als großer Eisenbahnknotenpunkt eine traditionsreiche Eisenbahnstadt, deren heute bereits zum großen Teil stillgelegter Rangierbahnhof früher der größte Europas war. Hamm liegt an der Köln-Mindener Eisenbahn und an den Bahnstrecken Wuppertal–Hagen–Hamm, Münster–Hamm, Hamm–Paderborn. Hinzu kommen die seit 1983 nur mehr im Güterverkehr befahrene Hamm-Osterfelder Bahn sowie die Museumszüge der Hammer Eisenbahnfreunde auf der Strecke der stillgelegten Ruhr-Lippe-Kleinbahn nach Lippborg. Weitere Bahnhaltepunkte im Stadtgebiet von Hamm sind Bockum-Hövel und Heessen. Der im Zentrum der Stadt gelegene Flugplatz wird für private Geschäftsflüge sowie als Sportflugplatz für den Segel- und Motorflug benutzt. Die nächstgelegenen Flughäfen sind Dortmund, Münster-Osnabrück (FMO) und Paderborn-Lippstadt, der nächste Großflughafen ist Düsseldorf. Der Straßenpersonennahverkehr mit seinem Umfangreichen Stadtbusnetz wird mit Bussen der Stadtwerke Hamm GmbH und der Verkehrsgesellschaft Breitenbach betrieben. Hinzu kommen noch verschiedene Regionalbusverbindungen anderer Anbieter. Die Stadt Hamm gehört zur Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe. Außerdem befinden sich auf dem Stadtgebiet der Stadthafen und der Kanalendhafen Uentrop des Datteln-Hamm-Kanals. Der Stadthafen, ist nach dem Dortmunder Hafen der zweitgrößte Kanalhafen Deutschlands. MedienAls Tageszeitung erscheint in Hamm der Westfälische Anzeiger (früher: Westfälischer Anzeiger und Kurier (WAK). In den 70er Jahren versuchte die WAZ-Gruppe mit einer eigenen Lokalausgabe Fuß zu fassen, was aber misslang. Seitdem gibt es nur noch eine kleine Anzeigenvertretung der WAZ. Als Sonntagszeitung erscheint der Sonntags-Rundblick, der bereits seit 1984 von einem mittelständischen Unternehmer verlegt wird und der Stadtanzeiger mit mehr als 384.000 Exemplaren vom gleichen Verlag wie der Westfälische Anzeiger. In Hamm erscheint seit 1899 die katholische Wochenzeitschrift Liboriusblatt. Seit 1990 sendet das Lokalradio „Radio Lippewelle Hamm”. Der Offene Kanal Hamm (Bürgerfernsehen) ging am 3. Oktober 1993 auf Sendung. BildungIn Hamm gibt es seit November 2005 eine kleine Fachhochschule. Die private SRH Fachhochschule Hamm wird zunächst grundständige Logistikstudienangebote mit den Abschlüssen Bachelor und Master of Science anbieten. Darüberhinaus hat die Stadt ein breit gefächertes Angebot an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. Außerdem wurde die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Marienhospitals Hamm Hochschuleinrichtung der Universität Witten-Herdecke und die Stadt beherbergt schon seit langem die Guthmann-Akademie, in der berufsbegleitend die Ausbildung von Ärzten in Manueller Therapie durchgeführt wird. Am 16. Dezember 2004 wurde in Hamm das erste pädagogische Zentrum in einer nordrhein-westfälischen Stadt eröffnet. Das pädagogische Zentrum in Hamm umfasst neben der unteren Schulaufsichtsbehörde das kommunale Schul- und Sportamt, den Stadtsportbund, das Studienseminar für Lehrämter an Schulen, das Medienzentrum, den Offenen Kanal Hamm, die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), die Regionale Schulberatungsstelle (RSB), das kommunale Förderzentrum für Erziehungshilfe „Mark Twain” des Westfälischen Heilpädagogischen Kinderheims Hamm, den Verein für psychomotorische Entwicklungsförderung e.V Movere und das Studienzentrum der FernUniversität in Hagen. Die Grundidee des Zentrums besteht darin, einen zentralen Anlaufpunkt für Schulen und Lehrkräfte, pädagogische Institutionen und Fachkräfte, aber auch für Schüler(innen) und Eltern zu bieten, die Dienstleistungen bzw. Unterstützung in Fragen von Schule, Bildung, Erziehung und Medien im weitesten Sinne benötigen. In der Stadt Hamm gibt es sechs Gymnasien und zwei Gesamtschulen. Das älteste Gymnasium ist das Gymnasium Hammonense von 1657. 1867 wurde das heutige Märkische Gymnasium gegründet, 1902 folgte das heutige Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Das Beisenkamp-Gymnasium wurde 1924 als Oberlyzeum – also als Mädchengymnasium – gegründet. 1968 folgte die jüngste Gründung – das Galilei-Gymnasium, ursprünglich als Außenstelle des Gymnasiums Hammonense gedacht. Daneben gibt es auf Schloss Heessen ein Internat mit Gymnasium, das Landschulheim Schloss Heessen. Die Friedens- und die Sophie-Scholl-Schule (Gesamtschulen) sind jüngere Schulgründungen in Hamm, ebenso die erst wenige Jahre alte Konrad-Adenauer-Realschule im Bezirk Hamm-Rhynern. Hamm ist bekannt für seine vielen Berufsschulen. Neben dem Friedrich-List-Berufskolleg für Wirtschaft, dem Eduard-Spranger-Berufskolleg für Technik und dem Elisabeth-Lüders-Berufskolleg für Sozialwesen, Gesundheit, Hauswirtschaft und Kinderpflege gibt es noch eine Vielzahl anderer Schulen. Kultur und SehenswürdigkeitenStadtbüchereienDie Stadtbüchereien Hamm umfassen eine Zentralbibliothek, vier Bezirksbüchereien in Bockum-Hövel, Heessen, Herringen und Rhynern und eine Autobücherei mit mehr als 30 Haltestellen im gesamten Stadtgebiet. Im Bezirk Pelkum sorgt der Servicepoint Bücherei zu den Öffnungszeiten des Bürgeramts Pelkum für eine bibliothekarische Grundversorgung. „Mit ihren zum Lesen verführenden Serviceleistungen” sind die Stadtbüchereien Hamm Bibliothek des Jahres 2005 geworden. TheaterHamm verfügt über das Helios-Theater (im 2004 neu eröffneten Kulturbahnhof). Im Kurhaus Bad Hamm werden zahlreiche Gastspiele verschiedener Tourneebühnen angeboten. Außerdem liegt im Stadtteil Heessen das besucherstärkste Amateur-Freileichttheater Deutschlands, die Westfälischen Freilichtspiele e.V. Waldbühne Heessen. KünstlerviertelIm durch die zentral gelegene Martin-Luther-Kirche geprägten Martin-Luther-Viertel entsteht durch den Einsatz einer Bürgerinitiative seit einigen Jahren ein Kunst- und Künstlerviertel mit vielseitiger Kunst im öffentlichen Raum von Lichtkunst über Wandgemälde bis zu Skulpturen und Objektkunst mit dem Ziel einer positiv besetzten Umgestaltung eines ehemaligen sozialen Brennpunktes. Im August 2005 entstand ein neues Kunstwerk in der Rödinghauser Straße, der Verbindungsstraße zwischen der Weststraße und der Martin-Luther-Straße. Sieben verschiebbare Torelemente aus Edelstahl sind dort zu einem Blickfang geworden. Das Werk steht unter dem Motto:„ Gegensätze im Einklang.” Die künstlerische Gestaltung stammt von der Künstlerin Martine Mallet aus Hamm, und umgesetzt wurde sie von dem Architekten Dipl. Ing. (FH) Martin Weber aus Heiligenhaus. Verschiedenste kulturelle Aktivitäten begleiten das Viertel durch das Jahr und kulminieren in dem multikulturellen Fest La Fete am jeweils letzten Augustwochenende mit mittlerweile Kultstatus. MuseenDas Gustav-Lübcke-Museum wurde im 19. Jahrhundert als Heimatmuseum für die Stadt Hamm gegründet. Der Name rührt von dem Kunstsammler Gustav Lübcke her, der im Jahr 1917 seine Sammlung der Stadt übereignet hatte. Diese Sammlung bestand zu großen Teilen aus kunsthandwerklichen Gegenständen aus dem frühen Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein weiterer Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt ist die ägyptische Kunst. Dieses Metier entsprang der langen Tradition der Mumiensammlung des Gustav-Lübcke-Museums. Die Ägypten-Sammlung zählt zu den größten in Deutschland. Daneben bietet das Museum eine reiche Auswahl an Kunst des 20. Jahrhunderts in seiner Dauerausstellung an. Ferner finden hier zahlreiche Wechselausstellungen zu unterschiedlichen Themenbereichen statt. Darüber hinaus besitzt das Gustav-Lübcke-Museum eine eigene museumspädagogische Abteilung, die spezielle Angebote für Schulklassen organisiert. Das Gustav-Lübcke-Museum ist seit 1993 in einem modernen Museumsbau untergebracht, der von den dänischen Architekten Bo und Wohlert entworfen wurde. Das Museum wird ideell und finanziell unterstützt durch den Museumsverein Hamm e. V. Hamm besitzt auch die Stadthaus-Galerie in Trägerschaft des Kulturbüros in Verbindung mit dem Kunstverein Hamm e. V. Hier werden jährlich mehrere Ausstellungen von lokalen Künstlern und Gruppen sowie Künstlern aus den Hammer Partnerstädten gezeigt. Im Tierpark gibt es zudem noch eine interessante naturkundliche Dauerausstellung. Sie beinhaltet vor allem Präparate der heimischen Tierwelt und eine umfangreiche Insektensammlung. Bedeutendere VeranstaltungenMehrmals im Jahr findet in den Zentralhallen die Terraristika statt, sie ist die größte europäische Terrarien- und Reptilienmesse. In den Sommermonaten gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die bedeutenderen darunter sind: Das Open Air Musikfestival Hammer Summer, das Flugplatzfest nahe der Innenstadt, das Festival del Mar im Maximilianpark, welches bis 2004 Italienische Nacht hieß. Sowie das seit Jahren etablierte Kurparkfest und schließlich das Radrennen auf einem Innenstadtrundkurs, die Hammer City Night. Seit einigen Jahren belebt der Stunikenmarkt, die Innenstadtkirmes von Hamm den Herbst. BauwerkeSakralbautenDer zentrale Kirchenbau in Hamm ist die heute evangelische Pauluskirche, (früher St. Georg und Laurentius nach den Schutzpatron der Stadt) deren Pfarrgemeinde durch Abpfarrung im Jahre 1337 von der Pankratiuskirche im Dorf Mark entstand. Der Kirchenbau ist in gotischem Stil errichtet. Das genaue Alter des Kirchenbaus ist unbekannt, dürfte aber in die Zeit vor der Abpfarrung fallen. Sehr wahrscheinlich bestand vor dem eigentlichen Kirchenbau eine kleinere Kapelle o.ä. an gleicher Stelle. Ihr Turm gilt als altes Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde in ihrer langen Geschichte mehrfach stark beschädigt. Insbesondere im Zweiten Weltkrieg wurden Teile der Kirche zerstört. Aus der Zeit des Wiederaufbaus nach 1945 zeugt der pyramidenförmige Turmhelm. Daneben prägt die Martin-Luther-Kirche ein ganzes Viertel in der Hammer Innenstadt. Sie wurde in den Jahren 1734 bis 1739 erbaut, um der lutherischen Gemeinde in Hamm einen angemessenen Gottesdienst zu ermöglichen. Ursprünglich „Kleine Evangelische Kirche” genannt, erhielt sie im Jahre 1912 den heutigen Namen. Der einzige katholische Kirchenbau in der Hammer Altstadt – die St. Agneskirche – geht aus der Gründung eines Franziskaner-Obeservanten Klosters 1455 hervor. In diesem Jahr erhielt der junge Franziskanerkonvent die der heiligen Agnes geweihte Kapelle der im Nordosten der Stadt liegenden landesherrlichen Burg zu seiner Verfügung. Auf diesem Gelände entsteht z.Z. ein Neubau, die archäologischen Reste der Burg wurden bei den Bauarbeiten teilweise freigelegt. Der heutige Bau der Klosterkirche wurde im Jahre 1507 begonnen, nachdem durch den Landesherrn Gerhard von der Mark und die Stadt Hamm großzügige Stiftungen beigesteuert wurden. Am 21. Mai 1515 wurde die Kirche eingeweiht. Graf Gerhard wurde 1461 im Vorgängerbau der Klosterkirche, seiner Hofkapelle St.Agnes zu Hamm, beigesetzt, seine Grabstätte wurde im Neubau in den Mittelgang verlegt, die Grabplatte aus Messing ist jedoch nicht erhalten. Sie zeigte auf 12 Messingplatten (zusammen B x H 1,51 m x 3,29 m) den Grafen auf einem gemusterten Teppich mit Kopfkissen und gefalteten Händen liegend. Zu seinen Füßen das Doppelwappen Kleve-Mark, gehalten von zwei Schwänen. An den Seiten, Säulen deren Kapitäle von einem Tudorbogen abgeschlossen wurden und je ein Zierband mit vier Familienwappen. Als Umschrift: "Am 12. September 1461 starb der erlauchte Schutzherr Herr Gerhard von Kleve-Mark, Gründer dieses Konvents der Minderbrüder von der Observanz. Betet für seine Seele, daß sie ruhe in Frieden. Amen." Er war der erste und einzige Landesherr der zu Hamm begraben wurde. Die Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg zerstörten das Gotteshaus fast vollständig, nur die Außenmauern im östlichen Bereich blieben bestehen. Durchaus sehenswert ist auch der in den vergangenen Jahren entstandene Hindu-Tempel, einer der größten Europas. Seine Architektur verbindet hinduistische Elemente mit der betont sachlichen Wirtschaftsarchitektur des späten 20. Jahrhunderts. Die Innenräume, aber auch das Gesamtgebäude bieten ein interessantes multikulturelles Erlebnis. Er befindet sich in einem Gewerbegebiet in Hamm-Uentrop. ProfanbautenDurch Kriegszerstörung und späterer Abbrüche sind in der Innenstadt nur noch wenige ältere Wohnbauten erhalten geblieben. An der Antonistraße (Nr. 10) befindet sich das so genannte Stunikenhaus. Das barocke Giebelhaus mit Freitreppe wurde 1748 von dem Kaufmann Johann Bernhard Stuniken (1702-1784) erbaut. Aus derselben Epoche stammt das nur wenig ältere Vorschulzehaus, Südstraße 8. Den zweigeschossigen palaisartigen Traufenbau mit Walmdach und Pilastergliederung ließ sich der Bürgermeister Gottfried Balthasar Rademacher (1694-1781) im Jahre 1744 errichten. Zu den letzten spätmittelalterlichen Fachwerkbauten der Stadt zählt das Alte Brauhaus Henin in der Eylertstraße (Nr. 15). Das im Frontbereich später veränderte Haus wurde dendrochronologisch auf das Jahr 1516 datiert. Ebenfalls in diese Zeit gehören Widumstraße 10 und 12. Letzteres wurde im 19. Jahrhundert überarbeitet. Unter den Bauten des frühen 20. Jahrhunderts ist das an der Ecke Weststraße/Ritterstraße gelegene Geschäftshaus Lommel hervorzuheben. Bauherr war der Schuhhändler Viehoff. Im Obergeschoss befand sich das "Cafe Metropol", ein beliebter Treffpunkt für jung und alt in der damaligen Zeit. Der Backsteinbau in expressionistischen Formen wurde 1927 nach einem Entwurf des Architekten Max Krusemark erstellt und ist dem Backsteinexpressionismus zuzurechen. Weitere Beispiele dieser Stilrichtung in Hamm sind die Polizeiwache und das Bürgerhaus. Das ursprünglich als Gartenhaus errichtete Komödienhaus am Nordring (Nr. 9) entstand um 1735 und wurde 1777 umgebaut. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde es anschließend vereinfacht wiederaufgebaut. Reste der mittelalterlichen Stadtmauer wurden 1985 am Nordenwall freigelegt und zum Teil neu aufgemauert. Das Hauptgebäude des Bahnhofs wurde 1920 in neobarocken Formen erbaut und steht seit 2001 unter Denkmalschutz. Es wurde Mitte der 1990er Jahre originalgetreu restauriert. Im Jahr 2004 erhielt die Stadt Hamm ein weiteres Wahrzeichen zurück, das überschäumende Bierglas der ehemaligen Isenbeck-Brauerei wurde als Rekonstruktion in Originalgröße am Universahaus (Südstraße) angebracht. Allerdings läuft die Abfolge der Lichtelemente langsamer als das Original. Die Brauerei selbst wurde abgerissen; an ihrer Stelle steht nun das Allee-Center. Im Ortsteil Heessen an der Lippe gelegen befindet sich das Schloss Heessen. Die Schlossanlage wurde erstmals 975 als Erbgut des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt. Heute ist diese historische Stätte im Besitz der Familie von Boeselager, die diese aber nicht selber bewohnen, da seit über 40 Jahren das Schloss als privates Tagesgymnasium und Internat genutzt wird. Einige wenige Kilometer weiter östlich steht das Schloss Oberwerries. Dieses wird erstmals 1284 im Lehnsregister des Grafen von Limburg im Besitz des Engelbert von Herbern genannt. Seit 1942 im Besitz der Stadt Hamm, wurde es in der Zeit von 1952 bis 1975 restauriert. Heute bildet das Wasserschloss ein beliebtes Ziel für Schulen, Vereine, Verbände und Gruppen für Aus- und Weiterbildungszwecke. ParkanlagenSüdlich der Innenstadt an der Grünstraße liegt der Tierpark Hamm. Dieser wurde zunächst am 30. Juni 1934 als Tier- und Pflanzengarten „Südenstadtpark” eröffnet. Nach seiner Zerstörung bei einem Bombenangriff am 22. April 1944 wurde der Tierpark 1950 wieder aufgebaut. Im Stadtteil Ostwennemar liegt der Maximilianpark. Hierbei handelt es sich um einen Naherholungs- und Veranstaltungsort der anlässlich der ersten Landesgartenschau 1984 auf dem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian entstanden ist. Als (neues) Wahrzeichen der Stadt Hamm steht hier der Glaselefant, der aus der alten Kohlenwäsche der Zeche errichtet wurde. Um die Innenstadt herum befindet sich ein Grüngürtel, die sogenannten Ringe. Teilweise mit altem Baumbestand, Brunnen und Teichanlagen. Sehr beliebt bei den Bürgern der Stadt ist auch der Kurpark Bad Hamm. Nach der Freigabe der Zechenhalde für die Öffentlichkeit sind 7 km Wanderwege um die ehemalige Zechenhalde Bergwerk Ost hinzugekommen. Bei gutem Wetter hat man hier einen herrlichen Blick über das Stadtgebiet. Die Sicht reicht dann bis zum Haarstrang. SportIn Hamm sind eine Vielzahl an Sportarten in einer großen Anzahl unterschiedlich großer und bedeutender Vereine vetreten. Die Sportvereine sind dabei wesentlicher Bestandteil des Vereins- und Sozialwesens der Stadt. Einige Vereine haben, bzw. erlangten, eine überregionale Bedeutung. Außerdem ist die Stadt Sitz des Westfälischen Turnerbundes e. V. auf Schloß Oberwerries. Die bedeutendsten Vereine im Bereich des Ballsportes sind bzw. waren: Im Fußball die Hammer SpVg die seit 2006 in der Oberliga Westfalen spielt und in den Siebziger Jahren der SC Eintracht Hamm-Heessen welcher fast in die Zweite Fußball-Bundesliga aufgestiegen wäre, jedoch wegen finanzieller Probleme dies nicht erreichte. Erfolgreichster Vertretter des Handballsportes in Hamm ist der ASV Hamm welcher mit seiner ersten Herrenmannschaft in der Zweiten Handball-Bundesliga spielt. Im Tischtennis gastierte der TTC Grünweiß Bad Hamm mit einer Herrenmannschaft lange Jahre in der 1. Bundesliga. Der SK Germania Herringen vertritt Hamm mit der ersten Herrenmannschaft seit einigen Jahren in der 1. Rollhockeybundesliga und seit dem Jahr 2006 auch im Europapokal. Der Eissport wurde in Hamm durch mehrere recht gut spielende Clubs vertreten, die jedoch alle nicht mehr existieren. Heute gibt es nur noch den Verein Lippe-Hockey Hamm. Die Mannschaft spielt aktuell in der Verbandsliga des LEV NRW und widmet sich vor allem der Jugendarbeit. Die ehemaligen Vereine waren: die Hammer Eisbären als Abteilung des ASV Hamm, sie erreichten die 1. Liga Nord (nach der Reform des Ligensystems in den 90ern entsprach dies der zweithöchsten Spielklasse) und die Hammer Huskies (ESC Hamm) sie spielten zuletzt in der Regionalliga. Bekannte Vertreter des Wassersportes in Hamm sind das Maxi-Swim-Team Hamm. Es gründete sich im Dezember 2005 aus den Leistungsträgern der damaligen Schwimm-Abteilung des SC Rote Erde Hamm. Seitdem konnten die Leistungsschwimmer zahlreiche Medaillen auf NRW- und Deutschen Meisterschaften erringen. Der bereits genannte SC Rote Erde Hamm spielt heute mit seiner Herrenmannschaft in der 2. Liga West. Der Verein war in seinen Glanzzeiten deutscher Rekordmeister und bis zu seinem Abstieg in die 2. Liga West deustcher Rekordvizemeister, nachdem er als Rekordmeister durch die Wasserfreunde Spandau 04 abgelöst wurde. Siehe dazu auch die Liste der deutschen Wasserballmeister. Auch American Football ist in Hamm vertreten. Die Aces Ahlen-Hamm bestehen aus einer Herrenmannschaft, einer Jugendmannschaft, einer Damenmannschaft und einer Jugendflagmannschaft. Seit 2005 wird der Lippebowl ausgetragen. ZukunftspläneHamm ist durch den Strukturwandel im Ruhrgebiet darauf angewiesen, in die Zukunft zu investieren. Da Hamm ursprünglich eine Ansammlung von Kleinstädten ist, wird seit der Gebietsreform versucht, die Stadtteile miteinander zu verbinden. In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Projekte umgesetzt, für die Zukunft sind weitere geplant:
Das aktuelle Hauptprojekt der Stadt heißt „Hamm ans Wasser”: Bootsanleger am Datteln-Hamm-Kanal wurden bereits vor zwei Jahren fertig gestellt, genau so wie der Umbau des Osthafens. Ein weitläufiges Wegenetz an der Lippe und am Kanal ist bereits beschlossen. PersönlichkeitenEhrenbürgerVor 1945 hat die Stadt Hamm unter anderem folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
Söhne und Töchter der StadtIn Hamm wirkten unter anderem der Freiherr vom Stein als Präsident der Kriegs- und Domänenkammer der Grafschaft Mark sowie der ehemalige preußische Kultusminister Adalbert Falk als Präsident des Oberlandesgerichts. Unter Letztgenanntem bezog das Gericht ein neues Gebäude am heutigen Theodor-Heuss-Platz. Dieses Gebäude wird seit vielen Jahren als Rathaus der Stadt Hamm genutzt. In Hamm sind geboren:
Literatur
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
