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Hanerau-Hademarschen ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Sie liegt am südöstlich des Nord-Ostsee-Kanals in der Geest. GeschichteHanerau-Hademarschen war schon zur Jungsteinzeit besiedelt. Auch heute noch befinden sich Hünengräber im Gemeindegebiet. Die dörfliche Siedlung Hademarschen entstand um Christi Geburt, der Ortsteil Hanerau erst um 1800, als der Gutsherr hier Industriebetriebe angesiedelt hat. Besonders um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert florierte Hanerau-Hademarschen wirtschaftlich, was zu einem rasanten Bevölkerungszuwachs führte. Seit 1888 waren die Ortsteile Hanerau und Hademarschen unabhängig und wurden 1938 zusammengeschlossen. Der Gutsbezirk wurde 1928 aufgehoben. 2004 wurden unter der abgebrannten romanischen Feldsteinkirche St. Severin die Reste einer über 1000 Jahre alten Holzkirche gefunden. WirtschaftHanerau-Hademarschen als zentraler Ort seiner Region bietet eine Vielzahl von Dienstleistungsunternehmen und gilt mit seinen zahlreichen Geschäften als zentraler Einkaufsort. VerkehrHanerau-Hademarschen liegt in der Mitte zwischen den drei Kreisstädten Heide, Rendsburg und Itzehoe. Es gibt einen Anschluss an die A23 Hamburg-Heide. An der Eisenbahnlinie Neumünster-Heide, die von der AKN bedient wird, gibt es im Amtsbezirk drei Haltestellen: Gokels, Hademarschen und Beldorf. BildungIm Ort gibt es folgende Bildungseinrichtungen:
SehenswürdigkeitenEin Denkmal und die als Museum ausgebaute Villa des Dichters erinnern daran, dass Theodor Storm von 1880 bis 88 im Ort gelebt hat. Hier hat er auch den Schimmelreiter, seine wohl bekannteste Novelle, geschrieben. Das Gutshaus, das auf einer Insel steht, entstand Ende des 12. Jahrhunderts als Burg Hanerau, die das Land vor Dithmarschen schützen sollte. Im 16. Jahrhundert wurde sie in ein adliges Gut umgewandelt. Bis zum 27. Dezember 2003 zählte zu den Sehenswürdigkeiten auch die mittelalterliche St. Severin-Kirche, die allerdings in dieser Nacht durch ein Großfeuer komplett zerstört wurde. Sie befindet sich derzeit im Wiederaufbau. Vor dem Wiederaufbau wurden, bei Ausgrabungsarbeiten, unter der Ruine eine viel ältere hölzerne Kirche aus dem 11. Jahrhundert gefunden. HeimatmuseumDas 1984 eröffnete Heimatmuseum ist jeden 1. Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet und enthält verschiedene Ausstellungen:
FreizeitDas beheizte Schwimmbad „Batz” bietet Spaß für groß und klein, mit sehr großer Rasenfläche und einer Wassertemperatur von 23°C. Feriengästen bietet der Ort die Nähe zur Nordsee sowie zum Teil sehr interessante Rad- und Wanderwege. Auf den „Hademarscher Bergen” gibt es einen zwei Kilometer langen Waldlehrpfad, ein geöffnetes Hünengrab und einen Aussichtsturm. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
