Haundorf in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Verwaltungsge-
meinschaft:
Gunzenhausen
Koordinaten: 49° 11′ N, 10° 46′ O
Höhe: 440–530 m ü. NN
Fläche: 51,34 km²
Einwohner: 2678
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91729
Vorwahl: 09837
Kfz-Kennzeichen: WUG
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 138
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Reutbergstr. 34
91710 Gunzenhausen
Webpräsenz: www.haundorf.de
Bürgermeister: Karl Hertlein (Wählergem. Obererlbach)

Haundorf ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen.

Haundorf ist seit 1997 staatlich anerkannter Erholungsort.

Geografie

Geografische Lage

Haundorf liegt in der Region Westmittelfranken.

Gemeindegliederung

  • Haundorf mit Aue, Dematshof, Lindenbühl, Seitersdorf, Ober- und Unterhöhberg, Neuhof, Leidingendorf, Stixenhof, Gutzenmühle, Straßenhaus und Straßenwirtshaus.
  • Obererlbach mit Thierhof
  • Gräfensteinberg mit Brand, Brombach, Geiselsberg, Geislohe und Röthenhof.

Der Ort Brombach sowie der gleichnamige Bach gaben dem Großen Brombachsee und dem Kleinen Brombachsee im Fränkischen Seenland den Namen.

  • Eichenberg

Geschichte

Haundorf gehörte zum 1792 von Preußen erworbenen Fürstentum Ansbach. Als Teil Ansbachs fiel Haundorf im Vertrag von Paris (Februar 1806) durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde. Die Gemeindegebietsreform 1972 in Bayern ließ die Gemeinde in der heutigen Form entstehen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.721, 1987 dann 1.909 und im Jahr 2000 2.560 Einwohner gezählt.

Politik

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 791 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 39 T€.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Über von Silber und Schwarz geviertem Schildfuß in Rot schräg gekreuzt eine silberne Armbrust und ein silbernes Zimmermannsbeil.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 29 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 36 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 923. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1351 ha, davon waren 766 ha Ackerfläche und 583 ha Dauergrünfläche.

Im Ortsteil Brand existiert seit dem Jahr 2000 ein Gewerbegebiet, das die Ansiedlung von Industrie in der Gemeinde fördern soll.

Verkehr

Die Gemeinde wird durch Bundesstraße 466 erschlossen, die durch die Ortsteile Brand und Obererlbach verläuft.

Der nächste Bahnhof befindet sich in Gunzenhausen.

Nächstgelegene Autobahn ist die A6. Sie kann über folgende Anschlussstellen erreicht werden:

  • Ansbach (Anschlussstelle 52) - über die B13 Richtung Heilbronn
  • Schwabach West (Anschlussstelle 55) - über die B466 Richtung Nürnberg

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 150 Kindergartenplätze mit 121 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 21 Lehrern und 362 Schülern



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Informationsportal über Haundorf in Bayern - 25.5.2012