
|
Die Gemeinde Havixbeck liegt am Nordost-Rand der Baumberge im Norden des Bundeslands Nordrhein-Westfalen und ist eine kreisangehörige Gemeinde des Kreises Coesfeld im Regierungsbezirk Münster. GeografieGeografische LageHavixbeck liegt am Fuße der Baumberge, den mit 187 m höchsten Erhebungen des Münsterlandes. Westlich des Ortes liegen die Quellen der Münsterschen Aa, die nach dem Passieren der Großstadt Münster bei Greven in die Ems mündet. NachbargemeindenHavixbeck grenzt (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden) an Altenberge (Kreis Steinfurt), die kreisfreie Stadt Münster, Senden, Nottuln und Billerbeck. StadtgliederungIm Ortsteil Hohenholte leben ca. 1.000 Einwohner. GeschichteVor- und frühgeschichtliche Besiedlung des Havixbecker Gebietes ist durch archäologische Funde nachgewiesen (Tardenoisien-Funde in der Bauernschaft Laesbeck im Jahre 1938). Um das Jahr 900 erhält der Dom zu Münster durch Schenkung einen Schultenhof in Havixbeck. Ein weiterer wurde 1040 durch Bischof Hermann I. von Münster an das münsteraner Stift Überwasser übertragen. Auf seinem Grund entstand das Dorf Havixbeck. Die Pfarrei Havixbeck wird im Jahre 1137 in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erstmals namentlich erwähnt. Während seiner langen Geschichte erlebt der Ort häufig wechselnde administrative Zuständigkeiten. Seit der kommunalen Neuordnung 1975 gehört Havixbeck zum Kreis Coesfeld. PolitikGemeinderatKommunalwahl 2004:
Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975In der Liste[1] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:
BürgermeisterBürgermeister ist nach der Kommunalwahl 2004 Klaus Gottschling (CDU). StädtepartnerschaftenDie Partnergemeinden sind Bellegarde in Frankreich und Bestensee in der Nähe von Berlin Kultur und SehenswürdigkeitenDer größte Verein Havixbecks ist der SV Schwarz Weiß Havixbeck, der 12 Sportarten umschließt (Fußball, Handball, Basketball, Badminton, Turnen/Gymnastik, Ballett, Judo/Aikido, Kegeln, Tischtennis, Volleyball, Leichtathletik und Radsport). MusikMit dem Blasorchester von 1878 und dem 1973 daraus hervorgegangenen Jugendorchester Havixbeck e. V. hat Havixbeck zwei herausragende Laien-Blasorchester. Beide erringen bei internationalen Wettbewerben regelmäßig Preise. Das Jugendorchester entwickelte unter dem ehemaligen Leiter Günther Mertens eine privat organisierte aber öffentlich unterstützte musikalische Ausbildungsstruktur, die als beispielhaft für viele Laienensembles in Deutschland gilt. BauwerkeBurg Hülshoff, Haus Stapel und Haus Havixbeck sind auf Havixbecker Gebiet drei der vielen Wasserburgen des Münsterlandes. Im Ortskern sind das Torhaus und die St.Dionysius- Kirche Zeugen des Mittelalters. Außerdem lohnt ein Ausflug zum Longinusturm und zur Bruder-Klaus-Kapelle in den Baumbergen sowie ein Besuch des Baumberger Sandstein Museums. ParksEine Attraktion ist der vom Stift Tilbeck unterhaltene Barfußgang. Parks dieser Art sollen das Barfußlaufen näher bringen und durch diese besondere Art der Sinneserfahrung die Entspannung und das Wohlbefinden fördern, sowie zum Stressabbau beitragen. Wirtschaft und InfrastrukturDie Wirtschaft in Havixbeck besteht vor allem aus mittelständischen Unternehmen, die überwiegend in zwei großen Gewerbegebieten angesiedelt sind. VerkehrDas Straßennetz ist sehr gut ausgebaut, es bestehen gute Anbindungen nach Münster, sowie zu den nahe gelegenen Autobahnen. Havixbeck liegt außerdem an der Baumbergebahn von Münster nach Coesfeld und ist mit dem Zug stündlich zu erreichen. Fahrtzeit von Münster etwa 15 Minuten. Öffentliche EinrichtungenEtwas außerhalb Havixbecks liegt das Stift Tilbeck, welches Wohnraum und Arbeit für Menschen mit Behinderung bietet. Bildung
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
Berühmte Einwohner
Literatur
QuellenAscheberg | Billerbeck | Coesfeld | Dülmen | Havixbeck | Lüdinghausen | Nordkirchen | Nottuln | Olfen | Rosendahl | Senden Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
