Heikendorf in Schleswig-Holstein


Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Plön
Amt: Schrevenborn
Koordinaten: 54° 22′ N, 10° 12′ O
Höhe: 19 m ü. NN
Fläche: 14,72 km²
Einwohner: 8295
Bevölkerungsdichte: 564 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24226
Vorwahl: 0431
Kfz-Kennzeichen: PLÖ
Gemeindeschlüssel: 01 0 57 025
Adresse der
Amtsverwaltung:
Dorfplatz 2
24226 Heikendorf
Webpräsenz: www.amt-
schrevenborn.de
Bürgermeister: Rolf-Werner Peters
Lage der Gemeinde Heikendorf im Kreis Plön

Heikendorf ist eine amtsangehörige Gemeinde am Ostufer der Kieler Förde in Schleswig-Holstein zwischen Mönkeberg und Laboe.

Sichtbares Wahrzeichen ist das direkt an der Kieler Förde gelegene U-Boot-Ehrenmal für die deutschen U-Boot-Fahrer beider Weltkriege, das von der Bronzeplastik eines überlebensgroßen Seeadlers überragt wird. Die alte Bronzefigur wurde im Jahr 2001 durch einen Neuguss, gespendet von der Witwe eines U-Boot-Kommandanten, ersetzt.

Das Fischerdorf Heikendorf war in der Vergangenheit Sitz einer Künstlerkolonie, die mit ihren Arbeiten den Grundstein für das im Jahre 2000 eröffnete Künstlermuseum legte. Auch Adolf Brütts "Fischer" erinnert an die Blütezeit der Malerkolonie.

Geschichte

Heikendorf ist urkundlich seit 1233 als „Dorf des Heike” nachgewiesen. Etwas später wurden dann die Ortsteile Schrevenborn (1290), Neuheikendorf (1479) und Möltenort (1613), besiedelt. Schon 1767 wurde durch den Gutsherrn Karl-Friedrich von Mewius die Wandlung der Gutswirtschaft in selbstständige bäuerliche Betriebe begonnen. Damit fand frühzeitig die Umsetzung der liberalen Ideen des neuen Zeitalters in Heikendorf statt. Dieses erklärt auch die Gründung der Möltenorter Gilde von 1655, der Altheikendorfer Gilde von 1709 und der Neuheikendorfer Gilde von 1824. Um 1920 wurden dann die fünf Ortsteile (mit Kitzeberg) zu der Gemeinde Heikendorf zusammengeführt. Seit 1967 ist Heikendorf staatlich anerkanntes Seebad.

Kultur

In Heikendorf befindet sich das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde.

Politik

Am 13. Dezember 2006 erhielt Bürgermeister Arnold Jesko seine Entlassungsurkunde. Jesko war eine Periode hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde. Wegen einer Verwaltungsfusion der Gemeinden Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg hat Heikendorf dann keinen hauptamtlichen Bürgermeister mehr. Die Geschäfte der Verwaltung leitet ab diesem Zeitpunkt ein Amtsdirektor.

Bilder




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Informationsportal über Heikendorf in Schleswig-Holstein - 25.5.2012