Heilsbronn in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Koordinaten: 49° 19′ N, 10° 48′ O
Höhe: 400 m ü. NN
Fläche: 62,23 km²
Einwohner: 9376
Bevölkerungsdichte: 151 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91560
Vorwahl: 09872
Kfz-Kennzeichen: AN
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 165
Stadtgliederung: 18 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kammereckerplatz 1
91560 Heilsbronn
Webpräsenz: www.heilsbronn.de
Bürgermeister: Walter Träger (Freie Wähler)

Heilsbronn ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach.

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt Heilsbronn liegt zwischen Nürnberg und Ansbach im geografischen Zentrum Mittelfrankens. Heilsbronn liegt in einem waldreichen Tal des Rangau. Im benachbarten Ketteldorfer Wald entspringt die Schwabach.

Ortsteile

Heilsbronn gliedert sich in die Ortsteile:

  • Betzendorf
  • Betzmannsdorf
  • Bonnhof
  • Bürglein
  • Böllingsdorf
  • Butzenhof (unterhalb Weiterndorf)
  • Gottmannsdorf
  • Göddeldorf
  • Höfstetten
  • Ketteldorf
  • Markttriebendorf
  • Müncherlbach
  • Neuhöflein
  • Seitendorf
  • Trachenhöfstatt
  • Triebendorf
  • Weiterndorf
  • Weißenbronn

Diese 17 (18) Ortsteile sind zur Gemeinde Heilsbronn zusammengefasst.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat hat 21 Mitglieder. Dabei hat die CSU 7 Sitze, die SPD 5 Sitze, die Grüne 2 Sitze, die FDP 1 Sitz und die Freien Wähler haben 6 Sitze inne. Dies entspricht dem Stand der Kommunalwahl am 3. März 2002.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Gold und Rot; vorne ein in zwei Reihen von Rot und Silber geschachter Schrägbalken, hinten ein goldener Dreischalenbrunnen; auf der Spaltlinie unten ein goldenes Herz.

Städtepartnerschaften

Es bestehen Partnerschaften mit folgenden Regionen:

  • Ortsteil Jößnitz (bei Plauen)
  • Gemeinde Objat (Frankreich)

Patenschaft

1968 hat die Stadt Heilsbronn die Patenschaft für die aufgrund der Benes-Dekrete aus ihrer angestammten Heimat vertriebenen Deutschen aus der Marktgemeinde Fleißen und der Gemeinde Schnecken im Egerland Sudetenland übernommen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Die Stadt verfügt über ein Heimatmuseum im Katharinenturm. Ein neues Museum "Vom Kloster zur Stadt" ist im Konventhaus im nach und nach im Entstehen.

Bauwerke

Markantes Kennzeichen von Heilsbronn ist der wuchtige Katharinenturm. Sehenswert ist das Münster Heilsbronn, ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Es wurde 1132 von den Grafen von Abenberg gegründet und war Hohenzollerngrablege von 1297 bis 1625. In der Gruft sind 41 Mitglieder des Hauses begraben. Stufen führen hinab zu einer Quelle, die inmitten der Kirche entspringt. Im Mittelalter hatte das Kloster reiche Besitztümer über ganz Franken bis Regensburg verteilt, und sogar Ländereien im Württembergischen gehörten zum Kloster.

Wirtschaft und Infrastruktur

Heilsbronn ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Verkehr

Heilsbronn ist über die wenige Kilometer entfernte Anschlussstelle Neuendettelsau der Bundesautobahn 6/E 50 (Nürnberg - Heilbronn) erreichbar. Die Bundesstraße 14 (Nürnberg-Stuttgart / Teil der Burgenstrasse) ist als Ortsumgehung um die Stadt geführt. Der Bahnhof Heilsbronn der sich im VGN befindet, wird von der Regionalbahnlinie R7 und Bahnlinie 785 (Nürnberg-Stuttgart) bedient. Ebenfalls hat der Bahnhof einen Anschluss an einige Umlandbuslinien.

Bildung

  • Grundschule Bürglein
  • Grundschule Heilsbronn
  • Hauptschule Heilsbronn
  • Markgraf-Georg-Friedrich-Realschule Heilsbronn

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

1592 Barbara Hedlerin aus Weißenbronn wurde zur Zeit der Hexenverfolgungen in einem Hexenprozess angeklagt. Sie war verdächtigt worden, eine Hostie während des Abendmahls wieder aus dem Mund genommen und in ihren Schleier gewickelt zu haben. Ein Urteil ist nicht überliefert.

Literatur

Paul Geißendorfer: Heilsbronn - ein Zisterzienserkloster in Franken, Heilsbronn 2000, ISBN 3-00-006162-2.




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Informationsportal über Heilsbronn in Bayern - 25.5.2012