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Heiningen ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg am Fuße der Schwäbischen Alb. Nachbargemeinden sind Göppingen, Dürnau, Gammelshausen und Eschenbach. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung Heiningens stammt aus dem Jahr 1228, damals trug es noch den Namen Huningen. 1321 verkauften die Herzöge von Teck Heiningen an Eberhard I. von Württemberg, der es dem Amt Göppingen zuordnete. Seit 1466 ist eine Schule im Ort nachweisbar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Heinigen 1634 von kaiserlichen Truppen geplündert und zerstört. Dadurch und aufgrund der Pest sank die Einwohnerzahl von knapp 1000 auf etwa 200 Bewohner ab. Nach dem zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Heimatvertriebene in Heiningen an, was zu einem erheblichen Bevölkerungszuwachs führte. ReligionenSeit der Reformation ist Heiningen evangelisch geprägt. Der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg führte aber auch zur Gründung einer römisch-katholischen Gemeinde, die auch für Eschenbach zuständig ist. Außerdem gibt es in Heiningen auch eine neuapostolische Kirche. EinwohnerentwicklungDie Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2004.
PolitikBürgermeisterZum Bürgermeister wurde im Februar 2005 Norbert Aufrecht im ersten Wahlgang gewählt, nachdem sein Vorgänger (Martin Weissbrodt) im Dezember 2004 in Bad Säckingen zum Bürgermeister gewählt worden war. GemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrHeiningen ist über die Landesstraße L1217 mit dem Ort Gammelshausen und der 5 km entfernten Stadt Göppingen verbunden. Über die Kreisstraße K1425 gelangt man zu der Gemeinde Eschenbach. Die Anschlussstelle Aichelberg der Autobahn A8, liegt etwa 10 km entfernt. Über den öffentlichen Nahverker mit dem Bus (Linien 31–33) ist Heiningen von Göppingen aus leicht erreichbar. Bis Ende der 1980er Jahre war Heiningen Haltepunkt auf der Voralbbahn. WirtschaftIn Heiningen gibt es ein Industriegebiet mit mehreren mittelständischen Firmen. Außerdem ist Heiningen am Gewerbepark Voralb beteiligt, welcher sich auf der Gemarkung von Eschenbach befindet. Im Gewerbepark Voralb gibt es fast 1000 Arbeitsplätze. BildungMit der Ernst-Weichel-Schule verfügt Heiningen über eine eigene Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Weitere weiterführende Schulen werden in den Nachbarorten besucht. Für die Kleinsten gibt es drei Kindergärten in der Gemeinde. Sport und FreizeitRegelmäßige VeranstaltungenWeit über die Gemeindegrenzen hinaus ist Heiningen für den alljährlich in der kleinen Turnhalle stattfindenden Altweiberfasching bekannt. Außerdem findet am Ostermontag traditionell der Heininger Ostermarkt mit Jungrinderschau statt. Ferner gibt es viele weitere jährlich stattfindende Feste von verschiedenen Heininger Vereinen (z.B. Tanz in den Mai) die aber nicht überregional bekannt sind. FreizeitDie Gemeinde bietet verschiedene Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt. Die Bekanntesten sind hierbei:
SportstättenHeiningen verfügt über zwei Turnhallen: Die TSV-Halle, welche am alten Bahnübergang gelegen ist, sowie die größere Voralbhalle am Ortsrand in Richtung Eschenbach. Außerdem gibt es zwei Sportplätze, die am Reuschwald liegen, und eine Kleinfeldanlage direkt neben der Voralbhalle. Vereine
Außerdem gibt es noch viele weitere Sport-, Musik- und Freizeitvereine. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Gemeinde
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
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