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Heist ist eine Gemeinde im Kreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein, zugehörig dem Amt Moorrege. Geographische LageHeist liegt am Geestrand angrenzend an die Haseldorfer Marsch, an der das Gemeindegebiet auch einen Anteil hat. Die Gemeinde grenzt an Holm im Süden, an Hetlingen, Haseldorf und Haselau im Westen, an Moorrege im Norden und an Appen im Osten. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung von Heist erfolgte 1276. Es gehörte dem Adelsgeschlecht derer von Heest. Der Ritter Hartwich von Heest verkaufte das Dorf im Jahre 1361 an das Kloster Uetersen. Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Einwohnerzahl ca. 400 und veränderte sich bis zum 2. Weltkrieg nur wenig auf ca. 500. Nach 1945 stieg die Einwohnerzahl durch den Zuzug von Flüchtlingen aus den Ostgebieten sprunghaft auf ca. 1.500 an. Gegenwärtig liegt sie bei ca. 2.700. Wirtschaft und VerkehrHeist ist hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Heist liegt an der Bundesstraße B 431 zwischen den Städten Wedel und Uetersen. Mit diesen Orten bestehen auch Busverbindungen. Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt auch ein Verkehrslandeplatz, der Flugplatz Uetersen, ICAO-Kennung EDHE, daran anschließend das Naturschutzgebiet Tävsmoor. Der Verkehrslandeplatz Uetersen zählt seit den 1970er Jahren zu den meistfrequentierten Flugplätzen für die Allgemeine Luftfahrt in Deutschland (jährlich ca. 60.000 Flugbewegungen). Beheimatet sind dort zwei Segelflugvereine, mehrere Motorflugvereine und gewerbliche Flugschulen. Neben dem Flugplatz, direkt an der Zufahrt zum Flughafen hat ein Hochseilgarten eröffnet. Die Genemigung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Naturschutzbehörde, da es sich hier um eine Touristenataktion im Naturschutzgebiet Tävsmoor handelt. Überregional bekannt ist der Reitstall "Johannenhof" mit angegliedertem Reitverein. PolitikVon den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 neun Sitze, die Freie Wählergemeinschaft hat fünf und die SPD drei. WappenBlasonierung: „In Silber ein halber springender roter Hirsch.”[1] QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
