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Helmbrechts ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof und liegt unweit der Autobahn A 9 auf halber Strecke zwischen Kulmbach und Hof. Helmbrechts gilt als das „Eingangstor” zum Frankenwald. WappenDas Helmbrechtser Wappen ist gespalten, vorne von Silber und Schwarz geviert. Hinten in Silber ein gold bewehrter, rechtsgewandter, roter Adler. GeschichteErstmalige urkundliche Erwähnung fand Helmbrechts im Jahre 1232. Es wird ein gewisser Ritter Dietericus de Helmbrehtes genannt, der zu jener Zeit die ostfränkische Grafschaft des Radenzgaues besiedeln ließ. 1412 fand der Bau einer Stadtmauer statt. Dieser wurden vier Tore eingebaut. 1422 erhielt Helmbrechts vom Nürnberger Burggrafen Friedrich V. Stadtrechte. 1810 kam der Ort dann zum Königreich Bayern, nachdem die Stadt zuvor von 1806-1810 unter der Herrschaft Napoleons gestanden hatte und davor lange Jahre preußisch regiert worden war. Die Gemeindegebietsreform brachte 1972 zahlreiche Stadt- und Ortsteile unter eine Verwaltung. Damit ist Helmbrechts nach Münchberg und Rehau die drittgrößte Stadt im Landkreis Hof. Außenlager HelmbrechtsDas Konzentrations-Außenlager Helmbrechts war ein im August 1944 bezogenes, aus Holzbaracken bestehendes Lager für weibliche Häftlinge, dem KZ Ravensbrück und kurz nach der ersten Belegung dem KZ Flossenbürg unterstellt. Die später bis zu 1000 Insassinnen hatten in den Hallen des Textilunternehmens Witt Zwangsarbeit für die Kabel- und Metallwerke Neumeyer aus Nürnberg zu leisten. Am 13. April 1945 fand der Evakuierungsmarsch von insgesamt 1175 Häftlingen statt, der von Haide aus über Meierhof und Ahornberg nach Schwarzenbach an der Saale und dann über Neuhausen bei Rehau, Franzensbad, Marienbad, Plan und Taus ins böhmische Wallern führte. Über 200 Frauen starben an Erschöpfung oder wurden ermordet. WirtschaftHelmbrechts ist ein Zentrum der Textil- und Kunststoffindustrie, wobei die Textilherstellung auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Schon im Mittelalter befanden sich hier Leinen- und Barchentwebereien, da der nährstoffarme Boden oft nicht genug Nahrungsmittel produzierte und sich die Bauern einen Nebenverdienst suchten. Aus diesem Grund wurde Helmbrechts oft als "Kleiderschrank der Welt" bezeichnet. Ansässige UnternehmenZu den größeren in Helmbrechts stationierten Unternehmen zählen unter anderem:
Öffentliche EinrichtungenBildungseinrichtungenRealschule Helmbrechts Freizeit- und SportanlagenNeben einem Hallenwellenbad und einem bewachten Naturfreibad bietet Helmbrechts einen Sonderlandeplatz (SFZ Ottengrüner Heide)] und einen FunPark. Zahlreiche markierte Rund- und Radwanderwege im Sommer und Loipenbetrieb im Winter ermöglichen auch den Menschen aus der städtischen Umgebung von Hof und Kulmbach Erholungsmöglichkeiten. Entwicklung des StadtgebietsEingemeindungenDie Eingemeindungen erfolgten alle im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1972.
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
PersönlichkeitenEhrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Literatur
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