
|
Hemer ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. GeografieGeografische LageHemer liegt an der Oese (bzw. am Hemer-Bach) in einer von ausgedehnten Wäldern bestimmten Mittelgebirgslandschaft im Nordwesten des Sauerlandes. Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist eine Erhebung des Balver Waldes mit knapp 550 m, wohingegen der niedrigste Punkte nur 160 m über dem Meeresspiegel (in der Nähe des Gutes Edelburg) liegt. Nahe des Ortsteils Deilinghofen liegt das überregional bekannte Felsenmeer. GeologieHemer gehört zum Rheinischen Schiefergebirge. Neben dem Schiefer liegen Kalkgesteine vor. Zwischen dem Ortsteil Becke und der Stadt Menden liegt deshalb auch ein Kalksteinbruch. Ausdehnung des StadtgebietsDie längste Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 11,3 km, von West nach Ost liegt sie bei ungefähr 8,1 km. Landschaftlich gesehen dehnt sich das Stadtgebiet über das waldreiche Mendener Hügelland im Norden, die dicht besiedelte, weil waldarme Iserlohner Kalksenke und der Balver Wald im Süden aus. Wohngebiete erstrecken sich vor allem über die Südhänge des Hügellandes und die Kalksenke. Der Balver Wald ist weniger dicht besiedelt. Nur in den zwei Haupt-Bachläufen (Heppingser und Ihmerter Bach) haben sich Siedlungen gebildet. NachbargemeindenNachbarstädte sind im Uhrzeigersinn beginnend im Westen Iserlohn, Menden, Balve, Neuenrade und Altena. Die kürzeste direkte Grenze hat Hemer mit Neuenrade, die nicht einmal einen Kilometer lang ist, die längste ist die zu Iserlohn mit knapp 13 km. Die Grenze zu Menden ist etwa 9,5 km, zu Balve ca. 11,5 km und zu Altena knapp 2 km lang. StadtgliederungOffiziell ist Hemer nicht in Ortsteile gegliedert. Allerdings haben sowohl die ehemaligen Gemeinden als auch manche kleinere Siedlungen noch ihre eigene Identität.
KlimaGeschichteIm heutigen Hemeraner Stadtgebiet lebten schon um 1250 v. Chr. Hirten und Bauern. Es wird angenommen, dass schon seit 80.000 v. Chr. Menschen, vor allem Sammler, durch das Gebiet Hemers zogen. Zwischen 600 und 100 v. Chr. war das Gebiet von keltischer Kultur geprägt. Danach siedelten germanische Stämme der Istwäonen im Gebiet des heutigen Hemers. Aus dem Jahre 650 stammen Grabfunde nahe der heutigen Innenstadt. Diese fränkischen Stämme gehörten wahrscheinlich zu den Boruktariern. Da die Sachsen ab 700 n.Chr. auch Hemer eroberten, stand es seitdem unter westfälische Herrschaft. Doch schon 777 werden die Gebiete in das Frankenland eingegliedert. Durch den Vertrag von Verdun gehörte die Siedlung Hemers ab 843 zum Ostfränkischen Reich. Funde aus dem Felsenmeer zeigen, dass schon gegen Ende des 9. Jahrhunderts Bergbau in Hemer betrieben wurde. Ab 919 gehörte Hemer zum Deutschen Reich. Die erste urkundliche Erwähnung Hemers datiert auf das Jahr 1072, als in einer Urkunde des Kloster Grafschaft des Erzbischofs von Köln die Siedlung Hademare (wasserreicher Ort) erwähnt wird. Im selben Jahrhundert wurde auch Landhausen (als Lantensele) erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit bestand Hemer aus zwei Höfen und einer Kirche, der Vitus-Kirche aus der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Ursprünglich gehörte Hemer zwar zur Pfarrei Menden, seit 1124 war es dann eine eigene. 1140 wurde auch Sundwig zum ersten Mal urkundlich erwähnt, Westigs urkundliche Ersterwähnung erfolgte 1200. Im 14. Jahrhundert, damals gehörte es zur Grafschaft Mark und war Grenzort zum kurkölnischen Territorium, was die Burgen und Rittersitze wie Burg Klusenstein erklärt, hieß die Siedlung Hedemer, aus dem 1538 erstmals Hemer wurde. In dieser Zeit war Hemer vor allem als Schutz für die befestigte Stadt Iserlohn gedacht. 1614 fiel Hemer durch Erbschaft an Brandenburg 37.932 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern). Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Dabei handelt es sich um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1910 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung”, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung”.
¹ Volkszählungsergebnis PolitikStadtratAufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten erhöhte sich die Mitgliederzahl des Rates der Stadt Hemer nach der Kommunalwahl 2004 von 38 auf 42; davon entfallen auf die
Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975In der Liste[2] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:
BürgermeisterEine Bürgermeisterwahl fand 2004 nicht statt, weil bereits am 13. Juli 2003 Michael Esken mit 50,8 % der Stimmen gewählt wurde. Diese Wahl war erforderlich, da am 9. März 2003 der seit 1995 amtierende Bürgermeister Heinz Öhmann in Coesfeld zum Bürgermeister gewählt wurde. Hemers Bürgermeister seit 1910:
Bis 1999 hatte ein Bürgermeister vor allem repräsentative Aufgaben, Chef der Stadtverwaltung war bis dahin ein Stadtdirektor. Die Reform der Gemeindeordnung in NRW sah vor, unter bestimmten Bedingungen schon vor 1999 einen hauptamtlichen Bürgermeister (dann allerdings durch den Rat) wählen zu lassen. Da der Hemeraner Stadtdirektor Reiner Hermann 1994 kurz nach der Verabschiedung des Gesetzes vom Rat der Stadt Hemer abgewählt wurde, war Hemer die erste Stadt Nordrhein-Westfalens mit hauptamtlichem Bürgermeister. Die Stadtdirektoren Hemers waren:
Wappen1936 wurden sowohl der Stadt als auch dem Amt Hemer jeweils ein Wappen verliehen. Beide Wappen enthalten die gleichen heraldischen Elemente: ein rot-weißes Schachbrettmuster als Symbol der historischen Zugehörigkeit zur Grafschaft Mark, sowie drei Wolfshaken aus dem Familienwappen der Brabecks. Der oben stehende Link zeigt eine ungefähre Abbildung des alten Wappens der Stadt (nicht des Amtes). Nachdem das Amt 1975 aufgelöst wurde, wählte die vergrößerte Stadt das alte Amtswappen als das neue Stadtwappen; zum einen, weil es als heraldisch und ästhetisch ansprechender angesehen wurde, zum anderen, um die eingemeindeten vormaligen Amtsgemeinden mit zu repräsentieren. Beide Wappen wurden von dem Wappenmaler Waldemar Mallek entworfen. 1939 erhielten auch alle anderen sechs amtsangehörigen Gemeinden Wappen verliehen, die als gemeinsames Kennzeichen alle die drei Wolfsangeln enthielten. In drei Wappen (Becke, Deilinghofen, Frönsberg) wurde auf adlige Familien der jeweiligen Gemeinde Bezug genommen. In den anderen drei (Evingsen, Ihmert, Kesbern) wurden Symbole der lokalen Industrien dargestellt. StädtepartnerschaftenSeit 1967 bestehen Städtepartnerschaften mit den beiden französischen Städten Beuvry und Steenwerck, die die Stadt von den Gemeinden Ihmert bzw. Becke übernommen hat. Darüber hinaus gibt es Städtefreundschaften mit Schelkowo in Russland, Obervellach in Österreich, sowie den deutschen Städten Bretten und Doberlug-Kirchhain. Eine Schulpartnerschaft verbindet das Woeste-Gymnasium mit der Bablake School im englischen Coventry. Kultur und SehenswürdigkeitenTheaterEin richtiges Theater gibt es in Hemer nicht, jedoch werden die Schulaulen des Gymnasiums und des Schulzentrums Parkstraße (Realschule und Hauptschule II) für Aufführungen genutzt. Für Konzerte steht zudem das Jugend- und Kulturzentrum zur Verfügung. Museen
BauwerkeDie älteste Kirche Hemers war die Vitus-Kirche in Niederhemer. Diese war bis zur Reformation katholische Pfarrkirche, wurde danach zu einem evangelischen Gotteshaus. Ab 1700 gab es mit der St. Peter und Paul-Kirche wieder eine katholische Kirche in direkter Nachbarschaft zur Vitus-Kirche. Als dann der fünfjochige Saalbau der Ebbergkirche mit viergeschossigem Turm vom Mühlenbauer Johann Hermann Stindt erbaut wurde, ist die Vitus-Kirche 1818 abgebrochen worden. Die Grundsteinlegung der Ebbergkirche erfolgte am 14. April 1819, die Einweihung fand am 13. August 1820 statt. Aus dem 14. Jahrhundert stammt die evangelische Stephanuskirche in Deilinghofen. Andere historische Bauwerke:
ParksIm zentrumsnahen Friedenspark liegt ein Altersheim der Hermann-von-der-Becke-Stiftung. Das Haupt-Wohnheim aus dem späten 19. Jahrhundert wurde 2005 um einen modernen Bau erweitert. NaturBekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Felsenmeer, ein 700 m langes und 100 bis 200 m breites Karstgebiet mit eingestürzten Höhlen, welche von einem Buchenwald überwachsen sind. Ein Grund dafür ist unter anderem der im 19. Jahrhundert eingestellte Bergbau in diesem Gebiet. Das Gesamtgebiet erstreckt sich über 13 Hektar. Die Heinrichshöhle, eine Tropfsteinhöhle, befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Felsenmeer in Sundwig. Eine besondere Attraktion ist das vollkommen erhaltene Höhlenbär-Skelett. Den Namen erhielt die Höhle durch ihren Entdecker Heinrich von der Becke. SportDer Hemeraner Ortsteil Deilinghofen ist Geburtsort des heutigen DEL-Clubs Iserlohn Roosters, der seit 1971 im Nachbarort Iserlohn spielt. Im Stadtgebiet liegen zwei Schwimmbäder, das „Hademarebad”, städtisches Hallenbad, und das „Freibad am Damm”, städtisches Freibad im Stadtteil Stübecken. In den letzten Jahren wurde öfter über die Schließung des Hallenbades diskutiert, um auf seiner Position mehr Platz für Ladenlokale zu schaffen. Regelmäßige VeranstaltungenDie jährliche Oster-Kirmes gehört ebenso zu den Hemeraner Traditionen wie die über den ganzen Sommer verteilt stattfindenden Schützenfeste. Im Stadtgebiet bestehen sechs Vereine, das größte Fest veranstaltet der Bürgerschützenverein Hemer 1864. Die Hemeraner Herbsttage finden seit 1972 jährlich am letzten September-Wochenende statt. Diese locken nach Angaben der Stadt 100.000 Besucher nach Hemer. Seit zwei Jahren finden ebenso jährlich die Hemeraner Wirtschaftstage, an denen sich die heimische Wirtschaft der Bevölkerung präsentieren kann, statt. Außerdem bekommen die Schüler der weiterführenden Schulen die Möglichkeit sich über das Thema Ausbildung zu informieren. Am selben Wochenende findet stets das beliebte Bachfest mit Entenrennen über die Oese statt. Wirtschaft und InfrastrukturDie Wirtschaft Hemers war schon früh erfolgreich. Durch Bodenschätze wie Erze, viel Brennholz aus den großen Waldgebieten und die Wasserkraft der Bäche entstand in Hemer schon früh die bis heute wichtige Metall verarbeitende Industrie. Schon im 10. Jahrhundert entwickelte sich der Erzabbau und die Eisenverhüttung sehr gut. In den heutigen Ortsteilen Westig und Sundwig wurden zu Beginn der Neuzeit die ersten Papier-, Fingerhutsmühlen und Hochöfen Westfalens errichtet. Heute herrschen kleine und mittelständische Unternehmen vor. Typische Produkte aus Hemer sind oder waren Draht, Armaturen und Badaustattungen, Messingerzeugnisse, Kunststoffteile und Spezialmaschinen. Bedeutende Hemeraner Unternehmen sind:
VerkehrStraßeHemer verbindet das Sauerland mit dem Ruhrgebiet durch die B 7 und die A 46 (Hagen–Iserlohn–Hemer), dessen letzte Ausfahrt Hemer ist, obwohl sie schon auf Iserlohner Stadtgebiet endet. Schon lange wird über die Lückenschließung zwischen Hemer und Arnsberg diskutiert, die nun bis 2010 tatsächlich erfolgen soll. Als wichtige West-Ost-Verbindung dient die L 682 zwischen der B 7 und der kurz hinter der Stadtgrenze im Hönnetal verlaufenden B 515. Die B 7 mit der B 236 im Lennetal verbindet die L 683 durch Westig, Bredenbruch und Ihmert. Öffentlicher PersonennahverkehrDie Stadt verfügt über lokale und regionale Buslinien (unter anderem nach Iserlohn, Menden, Altena und Lüdenscheid) und gehört der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe an. Der Busverkehr wird im wesentlichen durch die Märkische Verkehrsgesellschaft betrieben. SchieneDie nächsten Bahnhöfe befinden sich in Iserlohn und Menden. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bestand eine direkte Bahnverbindung zwischen Hemer, Iserlohn und Menden. 1989 wurde der Schienenpersonennahverkehr zwischen Iserlohn und Menden mit der Fahrt eines historischen Dampfzuges auf der Strecke Hemer–Iserlohn eingestellt. Die Gleise zwischen Hemer und Iserlohn sind inzwischen vollständig demontiert. Das Bahnhofsgebäude wurde 1984 als Denkmal unter Schutz gestellt. 1985 ist der Bahnhof Westig in Privatbesitz übergegangen. Über die Nutzung des ehemaligen Bahnhofs in der Stadtmitte wird diskutiert. FlughafenDer nächste größere Flughafen ist in Dortmund, 3 Regional-Flugplätze befinden sich in Iserlohn. MedienDie wichtigsten Tageszeitungen Hemers sind der Iserlohner Kreisanzeiger und die Westfälische Rundschau, die ein gemeinsames Redaktionsbüro in der Stadt haben. Seit 1885 erscheint der IKZ, zuerst einige Zeit als „Hemer Zeitung”. Zweimal wöchentlich (mittwochs und sonntags) erscheint der kostenlose „Stadtspiegel”, jeden Samstag der ebenfalls kostenfreie „Wochenkurier”. Der gesamte Märkische Kreis ist Sendegebiet des Lokalradios Radio MK. Öffentliche EinrichtungenIn Hemer befindet sich neben dem allgemeinem städtischen Paracelsus-Krankenhaus die überregional bekannte Lungenklinik. Sie verfügt über vier Fachabteilungen: Pneumologie, Thoraxchirugie, Radiologie und Anästhesie. Außerdem ist ein Forschungs-Institut integriert. Aufsehen erregte der erste SARS-Fall in Deutschland im Jahr 2002. Damals infizierte sich ein Hattinger mit dem Virus und konnte in der Lungenklinik geheilt werden. Das Dortmunder Fußball-Idol Lothar Emmerich verstarb nach Krankheit in Hemer. Im Ortsteil Frönsberg befindet sich die nach Hans Prinzhorn benannte Westfälische Klinik Hemer. 1964 kaufte die AOK das Gelände und nahm den Betrieb kurz darauf auf. 1975 begann man mit dem Bau einer neuen Klinik, die drei Jahre später mit 494 Betten eröffnet wurde. Sie erhielt den Märkischen Kreis und damit 455.000 Menschen als Pflichtversorgungsgebiet. Dieses Gebiet wurde 1981 noch um die Stadt Hagen, 1984 um den Ennepe-Ruhr-Kreis erweitert. Bis 1987 allerdings wurde das Pflichtversorgungsgebiet um Teile des Märkischen und des Ennepe-Ruhr-Kreises verkleinert. Seit dem selben Jahr trägt die Klinik auch ihren heutigen Namen. Zu Beginn der 1990er Jahre ging man Kooperationen mit Kliniken in der ehemaligen DDR und in Polen ein, 2000 auch mit einer ukrainischen Fachklinik. Heute unterhält die Klinik mehrere Abteilungen: Psychotherapie/ Depressionsbehandlung, Psychiatrie, Suchtkrankenbehandlung und Gerontopsychiatrie. Daneben existieren eine Tagesklinik und eine Institutsambulanz. Im Westfälischen Wohnverbund können Menschen mit psychischen Behinderungen betreut werden. Zudem gibt es in Hemer eine Stadtbücherei und das „Jugend- und Kulturzentrum am Park”. Hemer war zwischen 1956 und 2007 Bundeswehrstandort. In den letzten Jahren war die Blücher-Kaserne die einzige Kaserne im Märkischen Kreis und beherbergte ein Panzerbataillon, zwei Sanitäts-, eine Panzerpionierkompanie und ein Kraftfahrausbildungszentrum. Die Kaserne wurde nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher benannt. Am 2. November 2004 gab der damalige Verteidigungsminister Peter Struck bekannt, dass im Rahmen der Bundeswehrreform der Standort Hemer komplett aufgegeben wird. Am 23. Januar 2007 verließ das Panzerbataillon 203 als letztes Hemer und wurde nach Augustdorf verlegt. Die weitere Nutzung des 28 ha großen, an die Innenstadt angrenzenden Kasernengeländes und des 346 ha großen Übungsgeländes ist noch in der Schwebe. Am 27. Februar 2007 beschloss der Rat der Stadt einstimmig, sich um die Austragung der Landesgartenschau 2010 zu bewerben. Laut der Machbarkeitsstudie soll das Kasernengelände neben dem Felsenmeer den Schwerpunkt der Landesgartenschau darstellen. Es ist geplant, einen Teil der Kasernengebäude aus den 30er Jahren zu erhalten und einer Nachnutzung zuzuführen. Neben dem Gymnasium und der Regenbogenschule des Märkischen Kreises sind einige Kultur- und Bildungseinrichtungen im Gespräch. BildungSchulenZum kommenden Schuljahr werden fünf der acht Hemeraner Grundschulen ein Ganztagsangebot anbieten. Aktuell sind dies schon die Brabeckschule (Stübecken, Landhausen), die Freiherr-vom-Stein-Schule (Sundwig) und die Woesteschule (nördliche Stadtmitte). Hinzu kommen die Diesterwegschule (Westig) und die Ihmerter Schule. Die anderen drei Grundschulen heißen Deilinghofer Schule, Oesetalschule (Becke) und Wulfertschule (südliche Stadtmitte). In Hemer liegen zwei Hauptschulen, eine in der Urbecke (Hauptschule I Urbecker Straße), eine am Stadtpark (Hauptschule II Parkstraße). Die einzige Realschule der Stadt ist nach einem berühmten Sohn der Stadt, Hans Prinzhorn, benannt und liegt in einem Schulzentrum zusammen mit der Hauptschule II Parkstraße. In Nachbarschaft zum Schulzentrum Parkstraße liegt das Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium, die höchste Schule der Stadt. Der heutige Namensgeber gab im 19. Jahrhundert Sprachunterricht in Hemer und damit den ersten höheren Unterricht. Die Schule wurde 1924 gegründet, seit 1999 gibt es einen bilingualen Zweig. Eine Höhere Schule gibt es in Hemer mit der Gründung der „Privatschule für höheren Unterricht” schon seit 1829. Hemer ist Standort insgesamt dreier Sonderschulen. Für Lernbehinderte besteht die Pestalozzischule, die Felsenmeerschule ist eine Westfälische Schule für Körperbehinderte und die Wilhelm-Busch-Schule ist eine Schule für Erziehungshilfe des Märkischen Kreises. Weitere Bildungseinrichtungen
PersönlichkeitenEhrenbürger
Seit der kommunalen Neuordnung wurde die Ehrenbürgerschaft nicht mehr verliehen. Stattdessen werden verdiente Bürger seit 1988 mit sogenannten "Ehrenbriefen" ausgezeichnet. Bisher ausgezeichnet wurden
Söhne und Töchter der Stadt
Persönlichkeiten, die vor Ort wirken
Literatur
QuellenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
