Hengersberg in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Koordinaten: 48° 47′ N, 13° 3′ O
Höhe: 311 m ü. NN
Fläche: 45,80 km²
Einwohner: 7634
Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94491
Vorwahl: 09901
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 125
Gemeindegliederung: 64 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mimmingerstr. 2
94491 Hengersberg
Webpräsenz: www.hengersberg.de
Bürgermeister: Christian Mayer (FWG)

Hengersberg ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf.

Geografie

Geografische Lage

Hengersberg liegt in der Region Donau-Wald.

Gemeindegliederung

Es existieren folgende Ortsteile: Hengersberg, Altenufer, Anzenberg, Boxbach, Buch, Edermanning, Emming, Erkerding, Erlachhof, Eusching, Frohnhofen, Furth, Grubmühle, Heiming, Hinterweinberg, Holzberg, Holzerreuth, Hörgolding, Hörpling, Hub, Hubmühle, Hütting, Kading, Killersberg, Klausberg, Lapferding, Leebbergheim, Lichtenöd, Lohof, Manzing, Matzing, Mimming, Mutzenwinkl, Neulust, Nußberg, Oberanzenberg, Oberellenbach, Oberreith, Obersimbach, Pfaffing, Ponau, Rading, Reichersdorf, Reisach, Schlott, Schwanenkirchen, Schwarzach, Sicking, Siederding, Siedersberg, Thannberg, Trainding, Unterellenbach, Unterfrohnstetten, Unterreith, Untersimbach, Viehdorf, Vorderweinberg, Walmering, Waltersdorf, Weickering, Wessenhof, Würzing, Zilling.

Geschichte

Hengersberg wurde im Jahr 997 als "Helmgeresberg" durch Abt Gotthard von Niederalteich gegründet. Der 1009 zum Markt erhobene Ort Hengersberg war vor 1800 Sitz eines bayerischen Pflegamts und gehörte dem Kloster Niederaltaich. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete bis 1803 eine geschlossene Hofmark, deren Sitz der Markt war, der aber auch wichtige magistratische Eigenrechte besaß. 1838 erfolgte die Neuerrichtung eines Landgerichts, dass 1879 in ein Amtsgericht umgewandelt und 1969 aufgelöst wurde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5239, 1987 dann 6150 und im Jahr 2000 7373 Einwohner gezählt.

Politik

Gemeinderat

  • CSU 8 Sitze
  • SPD 2 Sitze
  • FWG 8 Sitze
  • Bürgerblock 1 Sitz
  • Junge Liste 1 Sitz

Bürgermeister

Georg Berger von der CSU wurde bei der Kommunalwahl am 3. März 2002 zum Bürgermeister gewählt. Er verstarb nach kurzer Krankheit am 27. November 2002. Seit dem 16. Februar 2003 ist Christian Mayer (FWG) erster Bürgermeister.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem Dreiberg stehend eine blaue Blume mit goldenem Butzen auf einem von vier grünen Blättern besetzten grünen Stängel; darüber am oberen Schildrand eine silberne Wolke, aus der goldene Strahlen hervorbrechen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 25, im Produzierenden Gewerbe 2529 und im Bereich Handel und Verkehr 320 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 573 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2523. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 152 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2690 ha. Davon waren 1722 ha Ackerfläche und 954 ha Dauergrünfläche. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4403 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1697 T€.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 3 mit 225 Kindergartenplätzen und 222 Kindern
  • Volksschulen: 2 mit 35 Lehrern und 661 Schülern

Persönlichkeiten

  • Django Asül
  • Martin Grossmann

Sonstiges

Eine kleine Besonderheit ist, dass es in Hengersberg 3 Kirchen gibt; 2 katholische Kirchen: die Rohrberg- und die Frauenbergkirche und die evangelische Friedenskirche.

Literatur

  • Angelika Rauschning-Jamal: Die Mäusewehr von Hengersberg - Die wahre Geschichte über den Bau des neuen Feuerwehrhauses



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Informationsportal über Hengersberg in Bayern - 25.5.2012