Heppenheim in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Bergstraße
Koordinaten: 49° 39′ N, 8° 38′ O
Höhe: 122 m ü. NN
Fläche: 52,14 km²
Einwohner: 25.388
Bevölkerungsdichte: 487 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 64629–64646 (alt: 6148)
Vorwahl: 06252
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 011
Adresse der
Stadtverwaltung:
Großer Markt 1
64646 Heppenheim
Webpräsenz: www.heppenheim.de
Bürgermeister: Gerhard Herbert (SPD)

Heppenheim ist die Kreisstadt des Kreises Bergstraße und liegt an der Bergstraße am Rande des Odenwaldes.

Geografie

Heppenheim ist romantisch gelegen an sanften Weinbergen, unterhalb der mittelalterlichen Starkenburg. Charakteristisch für das Stadtbild ist neben der Burg auch St. Peter, der „Dom der Bergstraße” - so die volkstümliche Bezeichnung der großen, am 1. August 1904 eingeweihten katholischen Kirche, die kein Bischofssitz ist. Heppenheim liegt zentral an B 3, B 460 und A 5/A 67, fast auf halber Strecke zwischen Heidelberg und Darmstadt, in Südhessen an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg und ist die südlichste Kreisstadt Hessens.

Die offizielle Bezeichnung der Stadt lautet „Heppenheim an der Bergstraße”. Im heimischen südhessischen Dialekt wird es auch Hepprum genannt.

„Bergstraße” ist sowohl die Bezeichnung der von Darmstadt nach Heidelberg am Westrand des Odenwaldes bzw. Ostrand der Rheinebene verlaufenden Straße (heutige Bundesstraße 3) als auch der Landschaft in ihrer näheren Umgebung. Sie zeichnet sich durch ein außerordentlich mildes und sonniges Klima mit besonders früher Baumblüte aus.

Im Bereich des Stadtteils Ober-Laudenbach existiert eine hessenweit einzigartige Grenzkuriosität: Innerhalb des Gemeindegebiet finden sich zwei baden-württembergische Enklaven, von denen sich in einer eine weitere hessische Enklave befindet.

Nachbargemeinden und -kreise

Heppenheim grenzt im Norden an die Stadt Bensheim, im Nordosten an die Gemeinde Lautertal, im Osten an die Gemeinden Fürth und Rimbach, im Süden an die Gemeinde Laudenbach (Rhein-Neckar-Kreis, Baden-Württemberg), sowie im Westen an die Stadt Lorsch.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt besteht Heppenheim aus den Stadtteilen Unter- und Oberhambach, Kirschhausen (mit Ortsteil Igelsbach), Erbach, Sonderbach, Wald-Erlenbach, Mittershausen-Scheuerberg und Ober-Laudenbach, die im Zuge der hessischen Verwaltungsgebietsreform mit Wirkung zum 1. Januar 1972 nach Heppenheim eingemeindet wurden.

Geschichte

Heppenheim wurde 755 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt war damals Mittelpunkt einer fränkischen Mark. Im Jahre 773 ging die Mark Heppenheim aufgrund einer Schenkung Karls des Großen in den Besitz des Reichsklosters Lorsch über, zu dessen Schutz im Jahre 1065 die Starkenburg über Heppenheim errichtet wurde. Das Kloster stand im Range eines Fürstentums. Heppenheim entwickelte sich im Laufe der Zeit zum verwaltungsmäßigen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Klostergebietes, verlor aber mit dem Niedergang des Klosters im 11./12ten Jahrhundert wieder an Bedeutung. Im Jahr 1229 unterstellte Kaiser Friedrich II. die Starkenburg, 1232 auch Kloster Lorsch mit Heppenheim der Verwaltung der Erzbischöfe von Kurmainz. Unterbrochen durch eine kurpfälzische Pfandherrschaft von 1461 bis 1623 blieb Heppenheim bis zum Reichsdeputationshauptschluss des Jahres 1803 Mainzer Besitz; sodann wurde es hessisch (zunächst Hessen-Darmstadt, seit 1948 Bundesland Hessen).

Das Stadtrecht besteht mindestens seit 1318, das Marktrecht vermutlich schon seit der ersten Hälfte des 9ten Jahrhunderts. Von 1265 (evtl. früher) bis 1803 war Heppenheim Sitz des Kurmainzer Amtes (Oberamtes) Starkenburg. Mit dem Erwerb durch Hessen-Darmstadt wurde das Oberamt Starkenburg aufgelöst. Heppenheim war nunmehr zunächst Sitz eines (stark verkleinerten) Amtes, seit 1821 Kreisstadt des Landkreises Heppenheim, ab 1938 des Kreises Bergstraße, dem neben dem Kreis Heppenheim große Teile des damals aufgelösten Landkreises Bensheim, nach dem Zweiten Weltkrieg auch die rechtsrheinischen Teile des Landkreises Worms zugeteilt wurden.

In den Jahren 1369 und 1693 (zuletzt aufgrund der französischen Verwüstungen im Pfälzer Erbfolgekrieg) wurde Heppenheim durch Stadtbrände fast völlig zerstört. Die beiden Weltkriege überstand die Stadt bis auf geringe Schäden beim Einmarsch der Amerikaner im März 1945 unversehrt.

Die „Heppenheimer Versammlung”, ein Treffen führender Liberaler am 10. Oktober 1847 im Hotel „Halber Mond”, war Auftakt der deutschen Revolution der Jahre 1848/49. Aufgrund dieses historischen Bezuges wurde die Freie Demokratische Partei (FDP) am 11. Dezember 1948 in Heppenheim gegründet.

Vom 18. bis 27. Juni 2004 war Heppenheim Ausrichter des alljährlichen Hessentages.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1666 1.066
1806 3.190
1861 4.599
1900 5.779
1925 7.693
1939 9.350
1950 13.111
1971 17.411
1975 23.793
2003 25.457

Der starke Zuwachs zwischen 1971 und 1975 beruht auf den Eingemeindungen im Zuge der hessischen Verwaltungsgebietsreform im Jahre 1972.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,7 15 48,3 18
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 35,9 13 32,0 12
FDP Freie Demokratische Partei 7,5 3 6,1 2
GLH Grüne Liste Heppenheim 7,0 3 7,1 3
FWHPINI Freie Wähler Heppenheim PINI 5,9 2 6,5 2
WASG Arbeit & soziale Gerechtigkeit - Die Wahlalternative 4,0 1
gesamt 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 48,6 53,0

Bürgermeister

Bei der Stichwahl am 10. April 2005 konnte sich Gerhard Herbert (SPD) gegen den Amtsinhaber Ulrich Obermayr (CDU) durchsetzen. Herbert übernahm das Amt des Bürgermeisters am 1. September 2005 von Obermayr, der 18 Jahre regierte.

Die Heppenheimer Bürgermeister seit Erlass der Hessischen Gemeindeverfassung 1821:

Amtszeit Bürgermeister
1821–1842 Gottfried Piersch
1843–1852 Georg Neff
1853–1863 Gottfried Piersch
1864–1869 Georg Hamel
1870–1874 Johann Friedrich Weis
1874–1887 Lorenz Keßler
1887–1910 Wilhelm Höhn
1910–1913 Ludwig Lorenz Kohl
1914–1924 Anton Philipp Wiegand
1925–1937 Dr. Karl Schiffers (Zentrum/NSDAP)
1937–1945 Dr. Walter Köhler (NSDAP)
1945 Dr. Gustav König
1945–1946 Jakob Fleck (SPD)
1946–1948 Karl Hagen (CDU)
1948–1954 Otto Holzamer (FDP)
1954–1973 Wilhelm Metzendorf (parteilos)
1973–1987 Hans Kunz (CDU)
1987–2005 Ulrich Obermayr (CDU)
seit 1. September 2005 Gerhard Herbert (SPD)

Dr. Schiffers trat 1933 zur NSDAP über, um der neuen Entwicklung Rechnung zu tragen, bekam aber bald Schwierigkeiten mit der Partei und verlor deshalb 1937 sein Bürgermeisteramt.
Dr. Köhler übte das Bürgermeisteramt nur bis 1941 aus und wurde dann zur Wehrmacht eingezogen. Die Amtsgeschäfte führte während seiner Abwesenheit der Beigeordnete Franz Keil. Trotz Parteimitgliedschaft galt Dr. Köhler nicht als fanatischer Nationalsozialist, sondern als korrekter Bürgermeister.
Dr. König und Jakob Fleck wurden nach dem Einmarsch der Amerikaner 1945 jeweils kommissarisch zum Bürgermeister bestellt.

Seit 1924 (ab der Amtszeit von Karl Schiffers) wird das Bürgermeisteramt von einem Berufsbürgermeister ausgeübt.

Unter den Bürgermeistern sind besonders Wilhelm Höhn, Karl Schiffers und Wilhelm Metzendorf hervorzuheben, die die Stadt jeweils entscheidend vorangebracht haben.

Wappen

Das Wappenschild ist geteilt und unten gespalten. Es zeigt oben den rot-silber gestreiften hessischen Löwe, wachsend nach rechts* gewandt auf blauem Grund, mit goldener Krone und goldbegrifftem silbernem Schwert in der rechten Pranke. Im unteren rechten* Feld befindet sich das rote Lorscher Nagelspitzkreuz auf silbernem Grund, unten links* das Mainzer Rad, sechsspeichig silber auf rotem Grund.

Das der Stadt am 30. August 1913 durch Großherzog Ernst Ludwig verliehene Wappen symbolisiert die historischen Herrschaftsverhältnisse (Lorscher Besitz von 773 bis 1232, Mainzer Besitz bis 1803, seitdem hessisch), allerdings ohne Berücksichtigung der kurpfälzischen Pfandherrschaft von 1461 bis 1623. Das alte historische Wappen (z.B. auf dem 1645 veröffentlichten Merian-Stich dargestellt) zeigte einen sitzenden Bischof als Symbol der kurmainzer Herrschaft.

(* Die Begriffe „rechts” und „links” beziehen sich in der Heraldik auf die Sicht des Wappenträgers; für den Betrachter des Wappens verhält es sich umgekehrt. Siehe: Blasonierung)

Städtepartnerschaften

Partnerschaften bestehen mit folgenden Städten:

  • Kaltern (Südtirol) seit 18. September 1971
  • Le Chesnay (Frankreich) seit 12. April 1975
  • West Bend (USA) seit 19. Juni 2004

Patenschaft

  • Seit 1956 besteht gemeinsam mit der Stadt Bubenreuth eine Patenschaft über Schönbach/Eger, Sudetenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Marktplatz mit Rathaus, Fachwerkhäusern und Marienbrunnen
  • Starkenburg auf dem Schlossberg
  • Kath. Pfarrkirche St. Peter („Dom der Bergstraße”)
  • Kurmainzer Amtshof

Heppenheim verfügt über einen weitgehend erhaltenen, in sich geschlossenen malerischen Altstadtkern mit einer Fläche von rund 6 ha, in dem sich bis auf die Starkenburg alle oben aufgeführten Sehenswürdigkeiten befinden. Die Altstadt ist von Fachwerkbebauung geprägt, die überwiegend im Zuge des Wiederaufbaues in den ersten Jahrzehnten nach der Zerstörung Heppenheims im Pfälzer Erbfolgekrieg 1693 auf den Überresten der mittelalterlichen Stadt entstanden ist. Von den in der ersten Hälfte des 19ten Jahrhunderts weitgehend niedergelegten Stadtmauern sind allerdings nur Fragmente erhalten.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wichtige jährlich wiederkehrende Veranstaltungen sind:

  • Heppenheimer Festspiele (täglich von Mitte/Ende Juli bis Anfang September)
  • Bergsträßer Weinmarkt (Ende Juni)
  • Internationales Weinmarkt Stockschießturnier (2.Weinmarkt Wochenende)
  • Internationales Straßentheater beim Festival Gassensensationen (Anfang Juli)
  • Fasnachtsumzug (Fasnachtssonntag)
  • Ferienspiele für Kinder von Vorschule bis 16 Jahren
  • Kirchweih am 1. Wochenende im August

Starkenburg-Sternwarte

Die Heppenheimer Starkenburg-Sternwarte, eine Amateur-Sternwarte auf dem Schlossberg nahe der Starkenburg, hat sich auch überregional einen Namen in der Kleinplanetenforschung gemacht.

Museen und kulturelle Einrichtungen

  • Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde
  • Konservatorium
  • „Theater im Hof” der „Festspiele Heppenheim GmbH” (Ausrichter/Veranstalter der Heppenheimer Festspiele)
  • Kreisvolkshochschule
  • Haus am Maiberg (politische und soziale Bildungsstätte der Diözese Mainz)

Vereine in Heppenheim

  • FC Starkenburgia 1900 e.V. Heppenheim, einer der ältesten Fußballvereine in Deutschland. Spielte in den 80er Jahren in der höchsten Amateurliga. Bekannte Spieler: Jürgen Groh und Thomas Franck. Ausrichter des Internationalen Odenwald-Quelle Cup.
  • REC Heppenheim e.V. Spielt in der Bundesliga West im Eisstocksport.Erfolge konnten auch im Eishockey,Rollkunstlauf und Rollschnellauf eingefahren werden,darunter u.a. Europameisterschaft.In den 50ern richtete der REC das Rollschnellauf Straßenrennen in Heppenheim aus.
  • HC VfL Heppenheim, der Handballclub Heppenheim wurde am 12. März 1997 neu gegründet, da gegen den Hauptverein ein Konkursverfahren eingeleitete wurde und dieser nicht wieder zum Spielbetrieb zugelassen wurde.
  • WSV-BL (Wassersportverein Bergstraße Lampertheim), hat ein kleines Vereinshaus am Bruchsee in Heppenheim und ein Haus mit Steganlage in Lampertheim an einem Altrheinarm im Naturschutzgebiet Biedensand. Der Verein ist in der hessischen Segelszene durch seine gute Jugendarbeit bekannt. Er wurde 1953 von Bergsträßer Seglern gegründet.

Wirtschaft

Heppenheim zählt zum wirtschaftlich starken Rhein-Neckar-Dreieck und ist zusammen mit verschiedenen Nachbarstädten und -gemeinden (u.a. Bensheim, Lorsch und Lautertal) im hessischen Raumordnungsplan als Mittelzentrum ausgewiesen.

Es verfügt über günstige Wirtschaftsdaten, auch im Verhältnis zu den ohnehin günstigen Daten des Rhein-Neckar-Raumes und der Region Starkenburg (überdurchschnittliche Erwerbstätigenquote und besonders hoher Akademikeranteil bei überdurchschnittlich hoher Kaufkraft der Wohnbevölkerung).

Industrie

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt, insbesondere aus den Bereichen Maschinenbau, Textil- und Lebensmittelproduktion (u.a. große Produktionsstätte der Langnese-Iglo GmbH). Später wurde das produzierende Gewerbe durch Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Marketing und Dienstleistungen ergänzt. An der B 3 befindet sich Nahe der Landesgrenze der seit 1932 bestehende Mineralbrunnenbetrieb Odenwald-Quelle.

Weinbau

Heppenheim ist Weinstadt. Es gehört zum Weinbaugebiet Hessische Bergstaße, das mit ca. 460 ha Rebfläche ursprünglich das kleinste, seit der deutschen Wiedervereinigung das drittkleinste eigenständige Weinbaugebiet Deutschlands darstellt. Es erstreckt sich an der Bergstraße von Zwingenberg im Norden bis zur hessischen Landesgrenze im Süden, dazu kommt noch, als eigenständiger Bereich die Odenwälder Weininsel in Groß-Umstadt. Allein 230 ha Rebfläche - also rund die Hälfte - entfallen auf Heppenheim einschließlich der Stadtteile Hambach und Erbach. Sie werden unter der Großlagenbezeichnung „Heppenheimer Schlossberg” mit den Einzellagen Centgericht, Stemmler, Steinkopf, Schlossberg, Maiberg und Eckweg verkauft (bis 2004 gab es auch noch die Einzellagenbezeichnung Guldenzoll).

Aufgrund des besonders günstigen Klimas und guter Bodenverhältnisse an der Bergstraße werden qualitativ sehr hochwertige, überwiegend trocken und halbtrocken ausgebaute Weine erzeugt. Hauptrebsorte ist der Riesling. Größter Produzent des Weinbaugebietes ist die Gebietswinzergenossenschaft „Bergsträßer Winzer” mit Sitz in Heppenheim, die zugleich den größten Weinkeller Hessens besitzt. Das Bergsträßer Staatsweingut mit Sitz in Bensheim unterhält in Heppenheim den hessischen Rebmuttergarten, eine frühere Rebzuchtanlage, deren Forschungsziel die Bekämpfung der aus Amerika eingeschleppten, an der Bergstraße selbst allerdings nie aufgetretenen Reblauskrankheit durch Aufpropfen reblaussicherer Hybridenunterlagen auf edle Rebsorten war.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • Judith Buber-Agassi, Enkelin des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber
  • Wilhelm Metzendorf, Bürgermeister von 1954 bis 1973
  • Dr. Ludwig Oberndorf, Chefredakteur von 1947 bis 1961 der „New Yorker Staats-Zeitung und Herold” (Urkunde: 17. Juni 1963)
  • Dr. Otto Ferrari, Sanitätsrat (Urkunde: 20. Februar 1947)
  • Elise Fillauer, zum 100. Geburtstag (Urkunde: 7. September 1954)
  • Ferdinand Feuerbach, Amerikaner, Hochherzige Spende an seine Vaterstadt in Zeiten Größter Not 1948 (Urkunde: 25. August 1955)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Horst Antes, Maler (* 1936)
  • Marianne Cope, Nonne, Selige (* 1838)
  • Jürgen W. Falter, Politologe (* 1944)
  • Jürgen Groh, Fußballspieler (* 1956)
  • Franz Lambert, Musiker (* 1948)
  • Georg Metzendorf, Architekt (* 1874)
  • Heinrich Metzendorf, Architekt (* 1866)
  • Sebastian Vettel, Rennfahrer (* 1987)

Sonstige bekannte Bürger

  • Johannes Adam, reformierter Pfarrer um 1613, bezog Stellung gegen Hexenprozesse und Folter
  • Martin Buber, jüdischer Religionsphilosoph, wohnhaft in Heppenheim von 1916 bis 1938
  • Justus von Liebig, Chemiker, 10-monatige Lehrzeit in Heppenheim (1818/19)
  • Ulrich Sahm, Journalist, Abitur 1968
  • Hans Richter, Schauspieler, Gründer der Festspiele Heppenheim
  • Margaretha Berg, Großmutter der früheren US-Schauspielerin Grace Kelly und späteren Fürstin von Monaco Gracia Patricia
  • Hansjörg Holzamer, ehemaliger Bundestrainer für Leichtathletik, der u.a. Hans Baumgartner und Florian Schwarthoff trainiert hat, Autor des Buches „Der Flug der Libelle”
  • Vala Lamberger, Künstlerin, geboren 1877 in Main, gestorben 1953 in Heppenheim
  • Dr. Heinrich Winter, Heimatforscher



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Informationsportal über Heppenheim in Hessen - 25.5.2012