
|
Die verbandsfreie Stadt Herdorf liegt im Hellertal, nördlich von Daaden im Landkreis Altenkirchen und hat mit der östlichen Nachbargemeinde Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen den Hohenseelbachskopf, genannt Köppel, gemeinsam. GeographieGeographische LageHerdorf liegt im östlichen Teil des Landkreises Altenkirchen in den nordöstlichen Ausläufern des Westerwalds süd-südwestlich von Siegen. Es befindet sich im Tal der Heller, die einen östlichen Zufluss der Sieg darstellt. Stadtgliederung
ReligionHerdorf ist überwiegend katholisch geprägt. Die katholische Pfarrgemeinde St. Aloisius gehört zum Bistum Trier, im Ortsteil Dermbach gibt es eine Filialgemeinde. Für das Jahr 2007 ist ein Zusammenschluss der Pfarrei St. Aloisius mit der Nachbarpfarrei Alsdorf geplant. Die evangelische Gemeinde Herdorf-Struthütten (Ortsteil der benachbarten Gemeinde Neunkirchen in Nordrhein-Westfalen) gehört zur evangelischen Landeskirche im Rheinland. PolitikStädtepartnerschaftenSt. Laurent du Pont (seit 1982) Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrHerdorf liegt an der von Betzdorf nach Dillenburg führenden Hellertalbahn, die von der Hellertalbahn GmbH betrieben wird. Freizeit- und SportanlagenLudwig-Wolker-Sportanlage Glück Auf Kampfbahn (Fußballplatz) PersönlichkeitenHerdorf und Herdorfer Vereine brachten große Sportler hervor. Im Boxclub Herdorf begann Peter Hussing (Superschwergewicht) seine Karriere, der in seiner Laufzeit 16-facher deutscher Meister in Serie wurde. Hussing nahm erfolgreich u. a. an fünf Europameisterschaften, vier Olympischen Spielen und drei Weltmeisterschaften teil. Heute arbeitet er als Bauleiter in einem Siegener Unternehmen und engagiert sich für krebskranke Kinder. Der Herdorfer Fußballer Marco Weller spielte in seiner Laufbahn für Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Liga, wie z. B. 1.FC Köln, Dynamo Dresden, Sportfreunde Siegen. Die damals 19jährige Herdorferin Verena Dreier vom Verein DJK Herdorf wurde im Jahr 2003 deutsche Jugendmeisterin im 2.000-Meter-Hindernislauf und qualifizierte sich für die Juniorenweltmeisteschaften. Ehrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
