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Herold ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeschichteErstmals genannt im Jahre 1260 im Teilungsvertrag der Katzenelnbogener Grafen unter dem Namen Herberod. Die Namensdeutung geht auf Rodung des Herbert oder Herbold zurück. Nachdem die Grafschaft Katzenelnbogen 1479 an Hessen gekommen war, spielte das Kloster Gronau in den Urkunden von Herold bis 1839 eine wichtige Rolle. In diesen Jahren wurden die gepachteten Häuser von den Pächtern aufgekauft. Die Leibeigenschaft wurde aufgehoben. PolitikWappenDas Herolder Wappen ist zweigeteilt. Oben rote Rodehacken in goldenem Feld als Namenserklärung: Herold hieß ursprünglich Herveroth, das bedeutet: Rodung des Herv oder Herbert. Das Dorf entstand also als Rodung im Wald. Deswegen die Rodehacken. Herold war von 1260 bis 1775 vierherrisch. Das Vierherrische war ein Gebiet auf dem Einrich, das von Fürsten gemeinsam regiert wurde. Die eine Hälfte gehörte den Grafen von Katzenelnbogen, die andere Hälfte gehörte drei nassauischen Grafenhäusern. Zwei von ihnen hatten neben dem nassauischen Löwen kleine goldene Balken im Wappen, einer von ihnen hatte statt der Balken Kleeblätter. Der Gestalter des Wappens entschied sich für die Kleeblätter, wohl, weil sie ihm besser gefielen. Die Farben rot und gold sind die Farben der Grafen von Katzenelnbogen. Die Farben blau und gold sind die Farben der Nassauer Grafen.
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
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