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Heyen ist eine Gemeinde in Niedersachsen (Deutschland) im Landkreis Holzminden und gehört zur Samtgemeinde Bodenwerder. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt mitten im Weserbergland zwischen Weseraue und Ithbörde. NachbargemeindenHeyen grenzt im Nordwesten und Norden an die Gemeinde Emmerthal des Landkreises Hameln-Pyrmont, im Osten an Halle, im Süden an Bodenwerder und im Südwesten an Hehlen. GeschichteAm ersten Juniwochenende 2004 feierte Heyen sein tausendjähriges Bestehen. Erstmals Urkundlich erwähnt wurde Heyen 1004 unter dem Namen "Hegen". Diese Bezeichnung änderte sich 1197 in "Heygen" und bereits 1316 in die heutige Schreibweise. Die haufenförmige Dorfanlage wurde schon früh von der Heerstraße Einbeck - Hameln durchschnitten. Um 1759 war diese Straße "stark befahren". In dieser Zeit gab es hier auch eine Zollstätte. Früher gehörte Heyen zu Braunschweig und war bis zur Einführung der Reformation 1569, für die Katholiken im Umkreis Kirchort. Der wuchtige Turm, über einem rom. Tonnengewölbe, heute Sakristei, bildet den ältesten Teil der Kirche. Bei Renovierungsarbeiten in den 1960er Jahren, wurden rom. Fenster im Chorraum und eine Grabplatte aus dem 12./13. Jahrhundertfreigelegt. Ein aus Wesersandstein gehauener Taufstein von 1625, fand dort ebenfalls seinen Platz. Auf dem Kamm des Heiligenberges, südlich von Heyen in Richtung Bodenwerder, befinden sich die 1985 restaurierten Grundmauern einer alten Kirche. 1896 wurden bei Grabungen 3 Bauphasen aus dem 11., 13. und 17. Jahrhundert nachgewiesen. Etwa 200 m südöstlich der Ruine liegt der "Ringwall". Er zählt zu den ältesten Befestigungsanlagen im Landkreis Holzminden. Wirtschaft und InfrastrukturDer Ort ist vor allem durch die Land- und Forstwirtschaft geprägt, wobei der Rapsanbau zur Herstellung von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen zu nennen ist. In Heyen befindet sich das international anerkannte Lehrinstitut für Akupunkt Massage nach Penzel. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
