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Hillesheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz, Deutschland. GeografieDie Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Guntersblum an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Guntersblum hat. Nachbargemeinden
GemeindegliederungOrtskern mit Ortsteil Bahnhof. Im Ortsteil Bahnhof ist der Bahnhof der ehemaligen Bahnstrecke Osthofen–Gau Odernheim zu finden der zusammen mit dem Nachbarort Dorn-Dürkheim genutz wurde. GeschichteIm 13. Jahrhundert erstmalig urkundlich erwähnt, wird die Grundsteinlegung des Kirchturms jedoch bereits auf das Jahr 1204 datiert. 1387 werden die Besitztümer an Hillesheim aufgeteilt, der „Kirchbergteil” geht an das Kloster Rosenthal am Donnersberg, der „Haßlocher Teil” verblieb in kaiserlicher Hand. Trotz wechselnder Herrschaftsverhältnisse in den Folgejahrhunderten bleiben die beiden Teile getrennt. 1792 wird Hillesheim von der französischen Revolutionsarmee besetzt, es fällt an das französische Département Donnersberg. 1814 überqueren russische Streitmächte den Rhein, um Kaiser Napoleon zu besiegen. Die Soldaten sterben aber ausnahmslos an einer Seuche und werden auf dem Kirchberg begraben. 1816 fällt Hillesheim an das Großherzogtum Hessen und wird im Folgenden zunächst dem Kreis Alzey, 1852 dem neu gegründeten Kreis Oppenheim zugeordnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehört Hillesheim mit dem ganzen Rheinhessen zur französischen Besatzungszone, aus der 1949 das Land Rheinland-Pfalz entsteht. Seit der Kreisreform von 1969 gehört Hillesheim zum Landkreis Mainz-Bingen, seit 1972 außerdem zur Verbandsgemeinde Guntersblum. NameNeben der vorherrschenden Herleitung des Ortsnamens von ‚Higeliheim‘ bzw. ‚Hügelsheim‘ (wegen der hügeligen Landschaft) gibt es auch eine Erklärungsvariante von ‚Hültzheim‘ bzw. ‚Holtzheim‘, die sich auf die Holzvorkommen bezieht. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Hillesheim setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) BürgermeisterOrtsbürgermeister ist Helmut Schmitt (SPD). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
