Hirschau in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Amberg-Sulzbach
Koordinaten: 49° 32′ N, 11° 57′ O
Höhe: 411 m ü. NN
Fläche: 74,58 km²
Einwohner: 6191
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92242
Vorwahl: 09622
Kfz-Kennzeichen: AS
Gemeindeschlüssel: 09 3 71 127
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Rathausplatz 1
92242 Hirschau
Webpräsenz: www.hirschau.de
Bürgermeister: Hans Drexler (CSU)

Hirschau ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach, ca. 70 km östlich von Nürnberg.

Geschichte

Hirschau gehörte einstmals zum "neuböhmischen Territorium". Kaiser Karl IV. verlieh Hirschau eine Reihe von Privilegien und trug so zur Förderung der Ortsentwicklung bei. 1373 erlangten die Wittelsbacher die Stadtherrschaft. Zu der Zeit wurde Hirschau eine Stadt, die erste Nennung als Stadt stammt aus dem Jahr 1367. Die Stadt Hirschau war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt Amberg des Kurfürstentums Bayern. Hirschau besaß ein Stadtgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand dann mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige politische Gemeinde.

Politik

Wappen

Das Wappen der Stadt Hirschau besteht seit dem 14. Jahrhundert.

Amtliche Wappenbeschreibung

"In Rot ein springender, golden bewehrter, silberner Hirsch, dem vorne ein Schildchen mit den bayerischen Rauten aufgelegt ist."

Wappengeschichte und Bedeutung der Symbole

Das Schildchen mit den bayerischen Rauten deutet auf die Stadtherrschaft der Wittelsbacher hin. Darum wird vermutet, dass das Wappen aus dieser Zeit stammt. Urkundlich belegt ist es seit 1467. Das so genannte redende Wappen mit dem abgebildeten Hirschen steht für den Namen der Ortschaft. Um zusätzlich den Begriff "Au" zu symbolisieren, wurden in späteren Abbildungen in das Wappen kleine Bäumchen eingefügt, über die der Hirsch hinwegspringt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist der Monte Kaolino, ein 120 m hoher Berg aus 32 Millionen Tonnen Quarzsand. Er ist auch Austragungsort der jährlichen Sandboard-WM.

Quarzsand ist ein Nebenprodukt des Kaolinabbaus, der hier seit 1901 im Tagebau von den Amberger Kaolin Werken erfolgt. Kaolin wird für die Herstellung von Porzellan und Papier verwendet.

Der Berg wird als Sommerskigebiet genutzt.




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Informationsportal über Hirschau in Bayern - 25.5.2012