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Hirzenhain ist eine Gemeinde in der Wetterau. Sie wird von der Nidder durchflossen. Außerdem gibt es in der Gemeinde Eschenburg zwei Ortsteile die ebenfalls Hirzenhain heißen. GeografieNachbargemeinden und -kreiseHirzenhain grenzt im Norden an die Stadt Schotten (Vogelsbergkreis), im Osten an die Stadt Gedern, im Süden an die Stadt Ortenberg, sowie im Westen an die Stadt Nidda. GliederungHirzenhain besteht aus den Ortsteilen Glashütten, Hirzenhain und Merkenfritz. Der Ortsteil Glashütten hat noch die angegliederten Ortsteile Streithain und Igelhausen. Geschichte
PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Wirtschaft und InfrastrukturAnsässige UnternehmenDie Wirtschaft Hirzenhains wurde über eine sehr lange Zeit (es ist nicht übertrieben, von rund 300 Jahren zu sprechen) vom Unternehmen Buderus dominiert. Deshalb erhielt Hirzenhain auch die Bezeichnung "Industriegemeinde". In der Hochzeit in den 50er und 60er Jahren hatte der Standort Hirzenhain der Buderus AG rund 2.000 Beschäftigte. Die hohen Gewerbesteuereinnahmen ermöglichten der Gemeinde Hirzenhain eine Infrastruktur, z.B. ein großzügig angelegtes Freibad, die unter Gemeinden ähnlicher Größe ihresgleichen suchte. Heute beschäftigen Buderus Guss sowie verschiedene abgespaltene kleinere Unternehmen in Hirzenhain noch deutlich unter 200 Mitarbeiter. Buderus Guss wurde 2005 an den Venture Capital Fonds SSVP verkauft. Buderus unterhält in Hirzenhain noch das Kunstgussmuseum. Auf dem Friedhof der Gemeinde befinden sich in einem abgegrenzten Bereich die letzten Ruhestätten vieler Persönlichkeiten der Familie Buderus. Freizeit- und Sportanlagen
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
LiteraturHirzenhain Glashütten Merkenfritz. Bilder aus vergangenen Tagen. Horb am Neckar 1996. Michael Keller unter Mitarbeit von Elisabeth Johann und Manfred Patzelt: ”Das mit den Russenweibern ist erledigt”. Rüstungsproduktion, Zwangsarbeit, Massenmord und Bewältigung der Vergangenheit in Hirzenhain zwischen 1943 und 1991. Friedberg 1991 (Beiheft 2 zu den Wetterauer Geschichtsblättern). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
